WikiDer > Zandenburg
Schloss Sandenburg | ||
Sandenburg | ||
| Ort | außen (südlich) Veere | |
| Allgemeines | ||
| Baumaterial | Klosterwitze Stein | |
| Eingebaut | 1270 | |
| Zerstört in | 1812 | |
Das Zandenburg oder Schloss Zandenburg (ebenfalls Sandenburgh erwähnt) war eine Burg außerhalb der Stadt Veere im Seeland. Es war die Residenz der Herren von Veere, zuerst von der Haus Borssele und später aus einer Hybridlinie der Haus Burgund. Vor allem die Admirale Philipp, Adolf und Maximilian von Burgund In der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts wurde die Zandenburg zu einem der berühmtesten Höfe der Habsburg Niederlande.
Ende des 13. Jahrhunderts war Zandenburg wie Veere ein Lehen des Hauses Borssele. Heinrich II. von Borselen und sein Sohn Wolfert VI van Borselen, Marschall von FrankreichSchwiegersohn des Königs Jakob I. von Schottland, empfing hier die burgundischen Herzöge Philipp der Gute (1437) und Karl der Kühne (1451 und 1470)[1].
Der Marschall hatte keine männlichen Erben und hinterließ Zandenburg seiner Tochter Anna, die sie am 4. Juli 1485 an Philipp von Burgund, Herrn von beverenwurde verheiratet. Philip war ein Sohn von Ur-BastardAnton von Burgund, der auch ein Sohn des Herzogs Philip war und den Titel trug Admiral der Niederlande. Sein Sohn Adolf und Enkel Maximilian II. von Burgund waren auch Admiral. Maximilian war es auch Gouverneur aus Holland, Zeeland und Utrecht. Diese drei konnten es sich leisten, die habsburgischen Fürsten auf der Zandenburg zu empfangen: Philipp der Schöne (1500), Kaiser Karl V (1515 und 1540) und Philipp II. von Spanien (1556).
Maximilian starb ohne Nachfolger und damit endeten die großen Tage von Zandenburg. Die Burg verfiel und die Ruine wurde 1812 abgerissen[2]. Im Jahr 2005 wurde die Stätte mit den Überresten geschützt.[3]
Literatur
- Louis krank, Neptun und die Niederlande. Staat, Wirtschaft und Seekrieg in der Renaissance. Leiden [etc.], 2004 (History of Warfare 23) (teilweise online unter Google Bücher)
- Winziger Poldermann, 'Archeologica Zelandica: Sandenburgh bei Veere.' Im: Seeland 4/3 (September 1995), 109-112.
Verweise
- ↑Krank, S. 98
- ↑zealandboek.nl
- ↑PDF auf www.cultuur.nl[toter Link]