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Kaiser Karl V | ||
| Römisches DeutschKönig und Kaiser | ||
| Herrschaft | 1519 - 1556 | |
| Wahl | 28. Juni1519 im Frankfurt | |
| Königskrönung | 23. Oktober1520 in dem Dom von Aachen | |
| Kaiserliche Krönung | 24. Februar1530 im Bologna durch Papst Clemens VII | |
| Vorgänger | Maximilian I | |
| Nachfolger | Ferdinand II | |
| Herr der Niederlande | ||
| Herrschaft | 1506 - 1555 | |
| Vorgänger | Philipp Die schöne | |
| Nachfolger | Philipp II | |
| König von Spanien | ||
| Herrschaft | 1516 - 1556 | |
| Vorgänger | Ferdinand II (Aragon) Johanna (Kastilien) | |
| Nachfolger | Philipp II | |
| Der amtierende Erzherzog von Österreich | ||
| Herrschaft | 1519 - 1522 | |
| Vorgänger | Maximilian I | |
| Nachfolger | Ferdinand II | |
| Haus | Habsburg | |
| Vater | Philipp Die schöne | |
| Mutter | Johanna die Verrückte | |
| Geboren | 24. Februar1500 Gent, Niederlande | |
| Ist gestorben | 21. September1558 Cuacos de Yuste, Spanien | |
| Ehefrau | Isabella von Portugal | |
| Religion | römisch katholisch | |
| Unterschrift | ||
Kaiser Karl V, vor seiner Erklärung Karl von Luxemburg erwähnt (Gent, 24. Februar1500 — Cuacos de Yuste, Spanien, 21. September1558), war ein Nachkomme des Haus Habsburg. Von 1506 bis 1555 war er der Herr des Landes von schließlich (seit 1543) alle Niederländische Regionen, von 1516 bis 1556 als Karel I König von Spanien und von 1519 bis 1556 als Karel VRömisches DeutschKaiser. Im Flandern er ist allgemein bekannt als Kaiser Karl, im Die Niederlande wenn Karel V.
Die Länder, über die er herrschte Spanisches Reich, bildeten zusammen die größte europäisch reich seit dem von Karl der Große. Tatsächlich hat sein gesamtes Reich, einschließlich der amerikanisch und asiatisch Gebiete, noch größer als die früheren Römisches Reich und kann zu Recht einer der ersten sein Imperien des neue Zeit heißen. Darüber hinaus war Karl V. mit der tatsächlichen Macht seiner erblichen Länder der letzte Römisch-deutscher Kaiser der die Möglichkeit hatte, seine universelle Autorität tatsächlich geltend zu machen. Auf europäischer Ebene bewältigte er erfolgreich die Angriffe der Osmanisches Reich abzuklopfen. Der fast permanente Kampf mit Frankreich blieb per Saldo unentschieden. Seine größte Niederlage war sein Versagen, die christliche Einheit Europas vor dem Schisma zu retten, das die Reformation herbeigeführt. Auf nationaler Ebene legte Karl V. für seine Erbländer Spanien und die Niederlande den Grundstein für einen modernen Einheitsstaat. Die Regierungszeit Kaiser Karls V. markiert mit diesen und vielen anderen Aspekten den Übergang vom Mittelalter zum Neuen Zeitalter.
Familie und Erziehung
Karel war der älteste Sohn von Philipp der Schöne und Johanna von Kastilien, die als Johanna die Verrückte in die Geschichte eingehen sollte. Er wurde am 24. Februar 1500 in der 1500 geboren Prinsenhof bei Gent.[1] Am 9. März wurde er in der Sint-Janskerk, der heutigen St.-Bavo-Kathedrale. Er hat zwei Meter: Margarete von York die Witwe seines Urgroßvaters Karl der Kühne, dessen Namen er bekam und seine Tante Margarete von Österreichder eine große Rolle in seinem Leben spielen sollte. Sein Paten Waren Karl I. von Croÿ, Prinz von Chimay und Johannes III. von Glymes, beide Ritter der Goldenes Vlies.[2] Er hielt bereits die Titel von Erzherzog von Österreich und Herzog von Luxemburg.[3] Zusammen mit seiner älteren Schwester, die ebenfalls in den Niederlanden geboren wurde Eleanor (1498) und seine beiden jüngeren Schwestern Isabella (1501) und Maria (1505), er würde Mecheln sind aufgewachsen am Gericht seiner Tante Margarethe von Österreich, als Gouverneur der Niederlande.
Während der Reisen von Karels Eltern nach Spanien wurde dort sein jüngerer Bruder geboren Ferdinand (1503) und seine jüngste Schwester Katharina (1507) geboren. Beide Kinder wuchsen in Spanien auf und Karel würde sie erst bei seiner ersten Reise in dieses Land im Jahr 1517 zum ersten Mal treffen. Bei dieser Gelegenheit sah er auch zum ersten Mal seit 1505 seine inzwischen verrückte Mutter. Seine Mutter hatte den Tod seines Vaters Philipp des Schönen 1506 nicht verkraften können. Sie blieb bis zu ihrem Tod 1555 im Schloss von Tordesillas, wo Karel sie noch mehrmals besuchen würde.
Am Hof seiner Tante Margaretha wurde Karel ab 1507 praktisch aufgezogen von Wilhelm II. von Croÿ, Herr von Chièvres und Adriaan van Utrecht, der spätere Papst Adrian VI. Neben dem Klassiker ritterlich Fähigkeiten wie Schwertkampf und Jagd versuchten sie ihm auch das Neue beizubringen humanistische Ideale aber das interessierte den jungen Karel viel weniger. Großkanzler Jean le Sauvage lehrte ihn die Grundsätze der Politik und Verwaltung.
Am burgundischen Hof war Französisch Amtssprache und damit Karels Muttersprache. Für den täglichen Umgang hatte er auch die Diäten von Niederdeutsch lernte die Sprache seiner Untertanen in den Niederlanden. Bei seiner ersten Spanienreise lernte er auch leerde Spanisch. Der Überlieferung nach hätte er in späteren Jahren gesagt: Ich spreche Spanisch mit Gott, Italienisch gegen Frauen, Französisch gegen Männer und Plattdeutsch gegen mein Pferd.
Karl V. litt wie einige Familienmitglieder an einer erblichen Erkrankung des Kiefergelenks, die als Habsburger Kinn bekannt wurde. Sein Kinn war weit vorn, obwohl einige Porträtmaler es stärker hervortreten ließen als andere. Dieses Kinn und die instabilen Zähne erschwerten ihm das Kauen, was zu Verdauungsproblemen führte. Auch sein Kinn verursachte Sprachprobleme.[4] Außerdem scheint Karel eine Vorliebe für übermäßig viel Fleisch und kaltes Bier gehabt zu haben. Dies wird dazu beigetragen haben Gicht, die Karel mit zunehmendem Alter immer mehr belastete. Nach dem burgundischen Hofprotokoll aß er meist allein.
Verlobungen, Heirat und Kinder en
Unter dem Impuls von Wilhelm II. von Croÿ, dem pro-französischen Berater Karls des Großen, wurden 1520 Vereinbarungen mit dem französischen König getroffen Französisch I gemacht. Dazu gehörte auch ein Ehevertrag. Karel war bereits verlobt mit Claude, die älteste Tochter des französischen Königs Ludwig XII aber Frans I. selbst war inzwischen mit ihr verheiratet. Der nächste Kandidat war Renate von Frankreich, die jüngste Tochter von Ludwig XII. und 1516 Louise, Frans' erstes Kind, war die Auserwählte, aber sie würde bereits 1517 sterben.
Karl V. heiratete am 10. März 1526 in Sevilla mit dem damals 23-jährigen Isabella von Portugal. Diese Ehe sollte zunächst engere Beziehungen zu Spaniens Nachbar Portugal herstellen. Isabella war Karels Nichte, also päpstlichDispensation war für diese Ehe notwendig. Nach der Heirat fand eine fast einjährige Flitterwochen durch Südspanien statt, in der er die Palast im Granada bauen. Es sollte eine relativ glückliche Ehe werden, obwohl sie aus politischen Gründen geschlossen wurde und sie sich oft jahrelang nicht sahen. Sie hatten fünf Kinder:
- Philipp II (21. Mai1527 – der 13. September1598), verheiratet mit, nacheinander, Maria von Portugal (1527 – 1545), Maria I. von England (1516 - 1558), Elisabeth von Valois (1545 - 1568) und Anna von Österreich (1549-1580)
- Maria (21. Juni1528 – 26. Februar1603), verheiratet Maximilian (ihr Cousin)
- Ferdinand (1530-1530)
- Johanna (24. Juni1535 – 7. September1573), verheiratet mit Johannes von Portugal (1537 – 1554)
- Johannes (1539-1539)
Karl V. ist auch für seine amourösen Eskapaden bekannt. Er hätte viele Geliebte gehabt, obwohl nicht bekannt ist, wie viele. Zwei von ihnen spielten eine wichtige Rolle, denn sie brachten zwei spätere Gouverneure zur Welt, beides Bastardkinder von Karl V.:
- Johanna van der Gheynst gab das Leben Margarete von Parma (28. Dezember1522 - 18. Januar1586) und
- Barbara Blomberg, die Bürgertochter aus Regensburg, die geboren hat Don Juan (24. Februar1547 – 1. Oktober1578).
Die Erbländer
Den Kern des späteren Reiches Karls V. bildeten die Erbländer, also die Gebiete, die er von seinen Vorfahren geerbt hatte. Wie sein gesamtes Reich bildeten diese erblichen Ländereien keine Einheit, sondern bildeten eine Personalunion aus Dutzenden von separaten Territorien, die von großen Königreichen, Herzogtümern, Grafschaften bis hin zu manchmal sehr kleinen Herrschaften reichen. Die Karte rechts zeigt die Situation auf dem Höhepunkt seiner Herrschaft (ohne die Überseegebiete). Obwohl Karl V. oft Krieg geführt hat, musste er in der Regel sein eigenes Territorium gegen fremde Einfälle verteidigen. Nur das Gebiet der Niederlande konnte er beträchtlich vergrößern.
Schließlich regierte Karl V. zu dieser Zeit etwa 40% der europäischen Bevölkerung oder 28 Millionen Menschen, darunter 3 Millionen in den Niederlanden und 5,5 Millionen in Spanien.[5] Die Bevölkerung der spanischen Gebiete in Mittelamerika sank während der Regierungszeit Karls von 5 bis 10 Millionen auf 3,6 Millionen Menschen.[6]
Die burgundischen Erbländer
1506, als sein Vater Philipp der Schöne starb, erbte Karl der Große alle seine Ländereien Burgund und später die Habsburg Niederlande erwähnt wurden. Die wichtigsten waren Herzogtum Brabant, die Landkreise Flandern und Holland und der Freie Grafschaft Burgund (Franche-Comte). Da Karel noch minderjährig war, war sein Großvater Maximilian I. von Österreich Regentschaft an sich, aber weil seine Anwesenheit anderswo in Europa erforderlich war, ernannte er seine Tochter Margarete von Österreich bis um Gouverneur der burgundischen Niederlande. Sie wohnte in Mecheln und machte diese Stadt de facto zur Hauptstadt der burgundischen Niederlande.
Margarets Aufgabe endete offiziell, als Karl der Große am 5. Januar 1515 eine feierliche Versammlung der Allgemeine Staaten in dem Palast auf dem Koudenberg im Brüssel wurde für volljährig erklärt. Aufgrund ihrer Erfahrung spielte seine Tante weiterhin eine wichtige Rolle in der Regierung, auch weil Karel gleich nach seinem Amtsantritt eine lange Tour durch sein neues Lordschaften. Darüber hinaus ist in vielen Städten die traditionelle Glückliches Einkommen Ort, wo er von seinen Untertanen als neuer Monarch geehrt wurde.
Diese erste Tour war der Beginn einer fast durchgehenden Tour. Aufgrund des sehr persönlichen Charakters der damaligen Regierung war die Anwesenheit von Karl eigentlich in allen seinen Ländern erforderlich. Außerdem war er aus Ritterlichkeit bestrebt, seine eigenen Truppen zu führen, die ihn auf Schlachtfelder in ganz Europa und sogar bis nach Nordafrika führten. So verbrachte Karl V. etwa ein Drittel seines Lebens unterwegs in den Niederlanden, ein Drittel in Spanien und ein Drittel im restlichen Europa.
Goldenes Vlies, Emblem und Motto
Schon 1501 Karel, während der Präsidentschaft seines Vaters Kapitel in Brüssel, aufgenommen in der heute weltberühmten Burgunder Orden vom Goldenen Vlies. Nach dem Tod seines Vaters 1506 folgte ihm Karel auch als Großmeister dieser prestigeträchtigen Ritterschaft. Nachdem er volljährig und inzwischen auch König von Spanien geworden war, erhöhte er 1516 die gesetzliche Ritterzahl von einunddreißig auf einundfünfzig: zehn neue Orte für Spanien und zehn neue Orte für Deutschland und die burgundischen Niederlande. Damit wurde das Goldene Vlies zur bedeutendsten europäischen Ritterschaft.[7]
Als neuer Großmeister dieses Ordens wählte Karl ein eigenes Emblem, ganz in der Tradition der burgundischen Herzöge, die ihren Anspruch für den Orden zum Ausdruck brachten. Das Emblem von Karel wurde von Luigi Marliano entworfen und bestand aus den beiden Säulen des Herkules. Es wurde beim ersten Kapitel des von Karl dem Großen einberufenen Ordens vorgestellt, das im Oktober 1516 im Kathedrale St. Gudula in Brüssel.[8]
Die Idee hinter diesem Emblem war, dass Karl der Große den Einfluss des Ordens über die Säulen hinaus, d Osten zur Befreiung von Jerusalem und zur Bekämpfung der Islam, dazu Westen ter Evangelisation des Neue Welt. Dieses Konzept kam auch mit Karels Motto zum Ausdruck Plus Oultre oder Plus Ultra, was als "immer mehr" gelesen werden sollte und von der Phrase abgeleitet wurde più oltre non si metta von La Divina Komödie (Inferno, Canto XXVI) von Dante,[9] Umgang mit den Säulen des Herkules, die von ihm errichtet wurden, um weitere Fortschritte unmöglich zu machen.
Die spanischen Reiche
Als Sohn von Johanna von Kastilien Karl der Große beanspruchte auch den spanischen Thron. Nach dem Tod seiner Großmutter Isabella I. von Kastilien 1504 kam seine Mutter aufgrund des frühen Todes ihres älteren Bruders und ihrer Schwester in die Kastilisch Thron zu Recht. Johanna litt jedoch so sehr unter dem Verlust ihres 1506 plötzlich verstorbenen Mannes, dass ihr Vater, Ferdinand II. von AragonSie ließ sie für verrückt erklären und sperrte sie ins Schloss von Tordesillas. Auf diese Weise konnte er selbst die Regentschaft des kastilischen Throns übernehmen. Dieser Thron gehörte Karl dem Großen als Johannas ältestem Sohn, aber der alte Ferdinand bevorzugt Johannas jüngeren Sohn Ferdinand als sein Nachfolger. Er wurde nicht nur nach ihm benannt, sondern wuchs im Gegensatz zu Karel auch an seinem Hof auf.
Dann Ferdinand II. von Aragon starb am 23. Januar 1516, es war ihm noch nicht gelungen, seinen Enkel testamentarisch zu hinterlassen Ferdinand formell zu seinem Nachfolger ernannt. Infolgedessen blieb Karl der Große sein rechtmäßiger Erbe und erbte nun alle seine Königreiche: Aragon, Navarra, Neapel, Sizilien und Sardinien.Karel war dann am 13. und 14. März 1516 im BrüsselKirche St. Gudula feierlich zum König ausgerufen Spanien und fuhr fort, dieses Land als König Karl I. zu regieren (Carlos I).
Aus dem Ausland betrachtet regierte Karel eigentlich ganz Spanien, aber offiziell war seine Mutter Johanna die Verrückte immer noch Königin von Kastilien (und Granada). Obwohl sie für geisteskrank erklärt worden war, bedeutete das aus juristischer Sicht, dass Karl bis zu ihrem Tod 1555 (ein halbes Jahr vor seiner eigenen Abdankung) nur die Regentschaft dieses Reiches hatte. Im Charter und deshalb wurden die Worte "Johanna und Karel" bis zu ihrem Tod auf Münzen erwähnt (Juana und Carlos).
Die österreichischen Erbländer
Als Karels Großvater Maximilian I. von Österreich starb am 12. Januar 1519, er erbte auch die Österreichische Erbländer, bestehend aus den Erzherzogtümern Österreich unterhalb der Enns und Österreich über der Enns, die Herzogtümer Steiermark, Kärnten und Krain, es Land Tirol, sowie einige kleine Bereiche. Gegen Karels Willen wusste es sein Bruder Ferdinand um zu erreichen, dass diese österreichischen Erbländer der Teilungsvertrag von Worms vom 21. April 1521 wurden ihm übergeben[Quelle?] . Damit war der Grundstein für die spätere Aufteilung des Hauses Habsburg in a Spanisch und ein Niederlassung Österreich. Karl behielt den Titel als Oberhaupt des Hauses Habsburg Erzherzog aus Österreich.
Das Reich
Im Gegensatz zu den spanischen, niederländischen und österreichischen Erbländern ist das Kaisertum und damit die Herrschaft über die römisch-deutschen bzw Heiliges Römisches Reich nicht erblich. Der Kaiser musste jedes Mal von den Wähler, der sich im letzten Jahrhundert fast immer für einen Habsburger entschieden hat.
Wahl des Kaisers
Kaiser Maximilian I, Karels Großvater väterlicherseits, wollte diese Linie fortsetzen und stellte daher seinen Enkel Karel als seinen Nachfolger vor. König Franz I. von Frankreich präsentierte sich als Anwärter.
Nach Maximilians Tod am 12. Januar 1519 rückte die kaiserliche Wiederwahl in den Vordergrund der europäischen Politik. Papst Leo X, von spanischen Truppen etwa 60 Kilometer entfernt bedroht Rom, unterstützte der französische Kandidat. Die Wähler unterstützten beide Kandidaten, mit Ausnahme von Friedrich III. von Sachsen, die nicht an einer Kampagne teilnehmen wollten. Vor seinem Tod hatte Maximilian den Kurfürsten bereits 500.000 Gulden als Gegenleistung für ihre Stimme versprochen, aber Frans bot bis zu drei Millionen an, worauf Karl der Große sich rächend große Summen vom Bankier borgte. Jakob Fugger.
Das Endergebnis wurde jedoch nicht durch exorbitante Mengen an Bestechungsgeldern bestimmt. Der allgemeine Widerstand des Volkes gegen einen französischen Kaiser ließ die Kurfürsten innehalten. Als Karl der Große in der Nähe eine Armee aufstellte Frankfurt Dort, wo sie sich trafen, wählten sie ihn schließlich am 28. Juni 1519 als fünften mit dem Namen Karl zum römischen König und zukünftigen Kaiser. Am 23. Oktober 1520 wurde Karl V. feierlich zum römischen König gekrönt Aachener Dom, wonach er in Nachahmung seines Großvaters auch "gewählter römischer Kaiser" wurde (Erwählter Römischer Kaiser) erwähnt.

Die Kurfürsten krönen Karl V. am 23. Oktober 1520 in Aachen zum römischen König
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Überreichung der Heiligen Tunika Mariens an Karl V im Aachener Dom während seiner Kaiserkrönung

Taufprozession Karls V. vom Prinsenhof, anonymes Gemälde aus dem 17. Jahrhundert im STAMM

Letzte Seite des Carolina-Konzession mit Karels Unterschrift
Aufgaben und Bedeutung
Obwohl das Kaisertum das höchste weltliche Amt des christlichen Europas war, war seine tatsächliche Macht Interregnum wurde im 13. Jahrhundert sehr klein. wenn König von Deutschland der Kaiser hatte bereits in den deutschen Territorien, geschweige denn auf europäischer Ebene, kaum oder gar keine konkreten Machtmittel. Die Krönung durch den Papst, der damals noch die höchste universale Autorität in geistlichen Angelegenheiten hatte, verlieh dem Kaiser bis ins 16. Jahrhundert eine nicht unerhebliche universale Autorität in weltlichen Angelegenheiten. Diese imperiale Autorität ist vor allem als eine Führung von internationales Recht Natur.
Mit der Wahl Karls V. zum Kaiser änderte sich dies drastisch und die eher symbolische Autorität des alten römischen Kaisers gewann wieder an Bedeutung. Karl der Große verfügte mit seinen reichen Erbländern (einschließlich der wohlhabenden Niederlande und Spanien mit seinen reichen amerikanischen und asiatischen Besitztümern) über die finanziellen Mittel, um große Heere zu mobilisieren und konnte so der Autorität des Kaisers nicht nur in den deutschen Territorien tatsächliche Macht verleihen , aber in ganz Europa. Aufgewachsen in der ritterlichen Tradition des burgundischen Hofes, sah sich Karl V. auch tief und religiös berufen, die kaiserlichen Pflichten zu übernehmen und zu erfüllen. Im Einzelnen waren dies:
- Schutz von Kirche und Papst (as Rechtsanwalt Ecclesiae), dies als Gegenleistung für den Papst Identifizierung des kaiserlichen Amtes.
- Schutz der Christentum gegen innere und äußere Feinde. Auch wegen der ersten Aufgabe, Karel de Protestanten als die wichtigsten inneren Feinde. Da die externe Fall von Konstantinopel im Jahr 1453 das Osmanen, oder wie sie zu sagen pflegten, die Türken.
- Durchsetzung von Frieden und Gerechtigkeit und als Schiedsrichter zwischen den christlichen Fürsten fungieren. Diese ergab sich aus der zweiten Aufgabe und wurde zudem zu Karls Zeiten als die Aufgabe der Bewachung und Erklärung dessen, was damals ebenfalls als universell galt, stark legitimiert. römisches Recht.[10]
Monarchia Universalis
Unter Karl V. kamen diese traditionellen Pflichten des Kaisers zusammen mit den ebenso universellen ritterlichen Bestrebungen der burgundischen Tradition (wie sie in Karls Emblem und Motto zum Ausdruck kamen) und dem nun wirklich globalen spanischen Reich. GroßkanzlerMercurino di Gattinara die all diese Elemente in der Theorie der Monarchia Universalis. Im Einklang mit der imperialen Aufgabe, Frieden und Gerechtigkeit zu bewahren, stützte sich Gattinara hauptsächlich auf die politischen Theorien seiner italienischen Landsleute aus dem 15. Bartolus de Saxoferrato und Dante Alighieri.
Gattinara blieb jedoch nicht bei einer politischen Theorie stehen, sondern entwickelte auch ganz konkrete Pläne, wie die kaiserliche Regierung in der Praxis aufgebaut sein sollte. Als „Großkanzler aller Reiche und Länder“ Karls V. stellte er sich die Rolle des Führers eines zentralen kaiserlichen Verwaltungsapparates vor, der für alle Angelegenheiten aller Gebiete Karls unmittelbar zuständig sein sollte. Dafür hatte er sogar ein einheitliches Währungs- und Rechtssystem im Sinn.[11] Top-Persönlichkeiten der spanischen Regierung gefielen dieses zentralisierte Konzept von Gattinara jedoch nicht und auch Karel selbst befürchtete, ihn dadurch zu abhängig von seinem alten Großkanzler zu machen.
Gattinara starb am 5. Juni 1530. Kurz zuvor hatte er seinen lang gehegten Wunsch wahr werden sehen, als Karl V. am 24. Februar desselben Jahres, seinem 30. Geburtstag, Basilika St. Petronius zu Bologna wurde zum Kaiser gekrönt von Papst Clemens VII. Es wäre das letzte Mal, dass ein Kaiser vom Papst gekrönt wurde.
Das Regentensystem
Nach Gattinaras Tod war der Weg frei für eine neue Art, Karls Reich zu regieren. Gattinaras bürokratischer und zentralisierter Plan wurde durch eine persönlichere und dezentralere Struktur ersetzt, die als Regentschaftssystem bekannt ist.[12] Nach dem Vorbild der erfolgreichen Regentschaft seiner Tante Margarete von Österreich in den Niederlanden schlug Karl V. nun einen für alle drei Teile seines Reiches vor Gouverneur oder regnet Auf. Dieser war immer einer seiner nahen Verwandten und garantierte damit die Loyalität zu seiner Person. So nannte er:
- im Juli 1529 seine Frau Isabella von Portugal für Spanien regieren
- im Januar 1531 sein Bruder Ferdinand als Regent für das Heilige Römische Reich, aufgrund seiner Wahl und Krönung zum römischen König und zukünftigen Kaiser emp
- am 1. Oktober 1531 seine Schwester Maria von Ungarn als Gouverneur der Niederlande.
Jeder dieser Regenten erhielt eine öffentliche Vollmacht, die ihm die volle Befugnis gab, als Alter Ego Karls V. In einer geheimen Einschränkung wurde dann festgelegt, welche Rechte Charles sich vorbehielt oder welche Entscheidungen ihm zur Genehmigung vorgelegt werden mussten.
Von da an war Karel persönlich für die zentrale Leitung dieser Regenten verantwortlich, unterstützt von einem kleinen flexiblen Stab. Nach dem Tod von Gattinara hatte er keine neuen mehr Großkanzler mehr ernannt, arbeiteten aber informeller mit den Staatssekretären zusammen Francisco de los Cobos für das spanische Geschäft und mit Nicolas Perrenot de Granvelle für alle anderen Angelegenheiten. Letzteres war Gattinara nur, wenn toller Robbenhüter erfolgreich war, aber in der Praxis auch als Premierminister von Charles fungierte. Nicolas Granvelle wurde nach seinem Tod 1550 von seinem Sohn und engsten Mitarbeiter abgelöst succeeded Antoine Perrenot de Granvelle.
Mit diesem Regentschaftssystem hatte Karl V. die Pläne für einen zentralisierten Superstaat aufgegeben und sich für eine Zentralisierung auf einer niedrigeren, nationalen Ebene entschieden. Dabei konzentrierte er sich auf die Bildung moderner Einheitsstaaten in Spanien und den Niederlanden und initiierte sogar die moderne Staatsbildung in Deutschland. Die Kehrseite dabei war, dass die Führung auf internationaler Ebene mittlerweile zu einer ganz persönlichen Angelegenheit geworden war. Die Einheit von Macht und Autorität ging daher verloren, als mit Karls Abdankung 1555/1556 die spanischen und niederländischen Erbländer an seinen Sohn übergingen. Philipp, aber das Kaisertum auf seinen Bruder Ferdinand. Infolgedessen blieb die spanische Macht ohne anerkannte internationale Autorität und der Kaiser wurde zu einem fast bedeutungslosen Anhängsel der deutschen Monarchie.[13]
Konflikte auf europäischer Ebene
Als römisch-deutscher Kaiser hatte Karl V. internationale politische Aufgaben. Darüber hinaus erforderte die Weite seiner erblichen Ländereien auch politisches Handeln auf europäischer Ebene. Infolgedessen musste er vorankommen Osmanisches Reich und er geriet auch in Konflikt mit Frankreich.
Die osmanische Bedrohung
Der Kampf gegen den Islam und die Befreiung Jerusalems gehörte von jeher zu den Hauptaufgaben des Kaisers, doch nach letzterem Kreuzzug 1270 war noch kein Kaiser dazu gekommen. Nach dem Fall Konstantinopels im Jahr 1453 rückte die osmanische Armee weiter in Richtung vor Westeuropa und stellte eine Bedrohung für die habsburgischen Länder dar.
Karl der Große ließ sich jedoch nicht nur vom Kaiserreich zum Kampf gegen die Osmanen inspirieren: Als König von Aragon trug er auch den Titel König von Jerusalem und auch von der Burgundische Herzöge er hatte ein ritterliches Kreuzzugideal geerbt. Karel hatte dies in seinem Emblem und Motto ausgedrückt. Eine Rückeroberung Jerusalems würde es nie geben, die osmanische Expansion zu stoppen würde mehr als genug Anstrengungen erfordern.
Mit der Schlacht Mohács 1526 eroberte Sultan Süleyman I große Teile davon Königreich Ungarn – Karls Schwager König wurde im Kampf getötet Ludwig II. von Ungarn – und 1529 rückte er sogar vor die Tore von Wien. Dieser Angriff könnte Karels Bruder daran hindern Ferdinand fast völlig unabhängig drehen; In Italien kämpfte Karl damals mit seinen Truppen gegen Frankreich. 1532 unternahm der Sultan einen weiteren Versuch, Wien zu erobern Der deutsche Feldzug (1532), aber jetzt stellte Karl der Große eine Armee von 80.000 Mann auf, woraufhin sich die osmanische Armee zurückzog.
Der osmanische Sultan eroberte 1529 Algier und 1534 Tunis und unterstützte die auch militärisch Berberpiraten, die jetzt von der nordafrikanischen Küste aus auf der Mittelmeer- bedroht, überfallen spanische Schiffe und plündern die Küsten von Karls spanischen und italienischen Territorien. An der Spitze einer Armee von etwa 60.000 Mann konnte Karl V. 1535 die Flotte des Sultans vernichten und die berühmte Barbarossa. Nach einer kurzen Belagerung der Festung La Goletta am 14. Juli 1535 gelang es ihm, die Stadt Tunis von den Osmanen zu erobern. zurückerobern. Damit war an der Südfront vorerst wieder Ruhe eingekehrt.
1541 flammten die Kämpfe in Ungarn wieder auf und 1543 wurde der Sultan geschlossen Süleyman I außerdem eine informelle Koalition mit dem französischen König Französisch I. Gemeinsam starteten sie einen Angriff auf nett, eine strategische Hafenstadt im Besitz von Charles' Verbündetem Duke, Karl III. von Savoyen. Dieser Kampf an vielen Fronten zwang Karel zusammen mit seinem Bruder, Ferdinand als König von Ungarn, mit dem Sultan einen fünfjährigen Waffenstillstand für einen jährlichen Tribut von 50.000 Dukaten zu schließen. In dieser Vereinbarung wurde Karl der Große nicht als Kaiser, sondern nur als König von Spanien bezeichnet, da sich der Sultan, obwohl kein Christ, dennoch als Nachfolger der byzantinischen Kaiser und damit als einzig Wahrer betrachtete Caesar sah.
Die Kriege mit Frankreich
Karl V. befand sich die meiste Zeit seiner Regierungszeit im Krieg mit Frankreich. Vor allem der französische König Französisch I wurde sein großer Gegner und da Frankreich vollständig von den Ländern Karls des Großen umgeben war, konnten sich beide Fürsten buchstäblich und im übertragenen Sinne nicht vermeiden. Es führte zu 5 Kriegen: 1521-1526, 1526-1529, 1535-1538, 1542-1544 und 1552-1559.
Neben der machtpolitischen Hegemonie in Europa stand die Herrschaft in Italien im Mittelpunkt ihres Kampfes. Es wird daher manchmal als bezeichnet Italienische Kriege. Diese hatten begonnen, als Frankreich 1494 in Norditalien einmarschierte und Karls Großvater Maximilian musste sich mit Spanien verbünden. Um dies zu besiegeln, wurde die Ehe von Karls Eltern geschlossen, durch die er schließlich Spanien erbte und neben dem französischen König zum mächtigsten Monarchen dieser Zeit wurde.
Zum Zeitpunkt der Mehrheitserklärung Karls im Jahr 1515 hatte Norditalien die zweite italienische oder de Krieg der Liga von Cambrai im Gange, in dem Franz I. mit dem Schlacht von Marignano ein großer Sieg gegen Milan, das gehörte Ferdinand von Aragon, geschafft zu erreichen. Auch deshalb konnte er 1516 das Frieden von Noyon Karl den Großen als neuen König von Spanien auferlegen. Der Friedensvertrag sah vor, dass Franz I. Mailand erhielt und auf Ansprüche auf Neapel verzichtete, unter der Bedingung, dass Karl eine Tochter von Franziskus heiraten würde.
Nachdem Franz I. die Kaiserwahl an Karl V. verloren hatte, fiel er Ende 1521 Navarra und der Habsburg Niederlande innerhalb. Imperiale Truppen konnten die Invasion rückgängig machen und fielen in Nordfrankreich ein, wo sie wiederum gestoppt wurden. Karl schloss dann ein Bündnis mit dem Papst und dem englischen König Heinrich der Achte danach die dritte Italienischer Krieg begann. Während der Schlacht von Pavia Am 24. Februar 1525, Karls Geburtstag, fügten die kaiserlichen Truppen den Franzosen eine schwere Niederlage zu und sogar Französisch I Erfassung. Er wurde nach Madrid versetzt und unterschrieb dort 1526 die Frieden von Madrid, wobei er alle seine Ansprüche auf Mailand, es Königreich Neapel, es Franche-Comte, Krone Flandern und Artesien aufgegeben. Sobald er jedoch freigelassen wurde, zog er diese Zugeständnisse zurück.
Dieser Sieg Karls V. provozierte eine Gegenreaktion, in der Frankreich, Papst Clemens VII., Genua, Venedig und Florenz zusammengeschlossen am 21. Mai 1526 in der Liga von Cognac. Obwohl sie 1528 durch einen Vertrag zwischen Frankreich und England verstärkt wurde, zeigten die Mitglieder der Liga wenig Entschlossenheit.
Anfang 1527 drangen französische Truppen in Norditalien ein, aber da die kaiserliche Armee seit Jahren nicht bezahlt wurde, plünderte sie Rom willkürlich in einem Ausmaß, das seit der Zeit der Vandalen war nicht mehr aufgetreten. Diese Katastrophe ereignete sich am 6. Mai 1527 und ging als Sacco di Roma. Die französischen Truppen plünderten ihrerseits die Stadt Pavia und belagerten die Tore von Neapel. Teilweise, weil Genua unter der Führung von Admiral Andrea Doria ins kaiserliche Lager übergelaufen, wurden die französischen Truppen im Juni 1529 von den kaiserlichen Armeen vernichtend geschlagen.
Karl V. schloss am 3. August 1529 einen weiteren Friedensvertrag mit Frankreich Frieden der Damen von Cambrai. Es wurde festgelegt, dass Karl auf seine Ansprüche auf das Herzogtum Burgund verzichtete und Frans auf seine Ansprüche auf Mailand und Neapel. Damit war die Einheit Frankreichs gesichert und Italien stand endgültig unter kaiserlicher bzw. spanischer Herrschaft. Paus Clemens VII werd ten slotte nog verplicht Karel tot Rooms keizer te kronen. Dit vond in 1530 in Bologna plaats.
Frans I gaf zich echter niet zo snel gewonnen en ging een samenwerking aan met Karels tegenstanders in Duitsland: de in het Schmalkaldisch Verbond verenigde protestantse rijksvorsten. Toen in 1535 de door Karel met Milaan beleende hertog Francesco II Sforza overleed, rukte Frans weer op richting Noord-Italië en bezette in 1536 de tot het Heilige Roomse Rijk behorende hertogdommen Savoye en Piëmont. Karel wilde aan twee fronten terugslaan en zodoende vielen zijn troepen in het Noorden Picardië binnen en trok hij zelf, net terug van de verovering van Tunis, aan het hoofd van een leger de Provence binnen in een poging Marseille te veroveren. De Fransen pasten toen de tactiek van de verschroeide aarde toe en Karels leger moest zich uitgeput terugtrekken. In 1538 sloten beide vorsten een wapenstilstand tijdens een persoonlijke ontmoeting in Aigues-Mortes.
Na deze verzoening reisde Karel V eind 1539, op uitnodiging van Frans I, voor het eerst vreedzaam dwars door Frankrijk. Daarbij bezocht hij onder meer de beroemde kastelen langs de Loire en trok hij op 1 januari 1540 samen met zijn Franse gastheer op feestelijke wijze Parijs binnen, waar te zijner ere grote feesten en banketten plaatsvonden. Eind januari kwam Karel weer in de Lage Landen aan, om de Gentse revolte in zijn geboortestad de kop in te drukken.
Het vacante hertogdom Milaan werd op 11 oktober 1540 door Karel V in leen gegeven aan zijn zoon Filips, waardoor het politiek met Spanje verbonden werd en enkele decennia later een belangrijk bruggenhoofd kon worden voor de Spaanse troepen op weg naar de opstandige Nederlanden. Frans I zag deze belening als een provocatie en sloot een alliantie met een andere machtige vijand van de keizer, de sultan van het Ottomaanse Rijk. Deze alliantie was slechts informeel, maar desondanks werd het als schandalig ervaren dat de Franse koning, met de titel "Allerchristelijkste Koning", een verbond met de als heidens aangemerkte islamitische sultan aanging. Frans wist op deze manier in 1542 de slag bij Cérisoles te winnen en Karel sloeg wederom terug met een inval in Noord-Frankrijk. Ook deze keer kwamen beiden weer niet verder en sloten op 18 september 1544 de vrede van Crépy.
In het vredesverdrag was een plan opgenomen om de steeds weer oplaaiende oorlogen met Frankrijk definitief te beëindigen door het Franse en het Habsburgse Huis met elkaar te verbinden. Daartoe zou Frans' jongste zoon Karel, hertog van Orléans, ofwel met Ferdinands dochter Anna trouwen, ofwel met Karels dochter Maria. In het eerste geval zou Karel van Orléans dan met Milaan beleend worden, in het tweede geval zelfs met de Nederlanden. Het was aan Karel V om deze keus te maken, maar nog voordat hij een besluit had kunnen nemen, overleed Karel II van Orléans, op 9 september 1545.
De vrede met Frankrijk zou desondanks nog zeven jaar lang standhouden, mede doordat ook Frans I zelf op 31 maart 1547 overleed. Omdat intussen ook een bestand met de Ottomaanse sultan was gesloten, had Karel V in deze periode de handen vrij om in Duitsland het probleem met de protestanten op te lossen.
In 1551 sloot de nieuwe Franse koning Hendrik II echter een geheim verbond met de protestantse rijksvorsten en bezette als gevolg daarvan de drie tot het Heilige Roomse Rijk behorende bisschopssteden (de Trois-Évêchés) Metz, Toul en Verdun. Toen Karel V in de herfst van 1552 met zo'n 35.000 man optrok om Metz te heroveren, was daarmee de vijfde en voor Karel de laatste, oorlog met Frankrijk begonnen. Het beleg van Metz werd een ramp en moest op 1 januari 1553 gestaakt worden. Deze oorlog werd uiteindelijk pas na Karels abdicatie en overlijden beëindigd bij de Vrede van Cateau-Cambrésis van 1559.
Politiek op nationaal niveau
Naast de conflicten op Europees niveau moest Karel V ook zijn afzonderlijke landen besturen. Voor de Nederlanden draaide het daarbij vooral om de staatsvorming. In Spanje was de staatsvorming al wat verder voortgeschreden, maar brachten de gebieden in de Nieuwe Wereld heel nieuwe uitdagingen met zich mee. In Duitsland droeg Karel V ten slotte bij aan het begin van staatsvorming, maar wist hij de religieuze eenheid niet te handhaven.
De staatsvorming in de Nederlanden
In navolging van zijn Bourgondische voorouders, ging Karel V verder met het omvormen van de Nederlanden tot één staat. Hiertoe voerde hij een drie-sporenbeleid:
- Vorming van een territoriale eenheid
- Losmaking hiervan uit het Franse en Duitse rijksverband
- Interne centralisatie en unificatie
Voor de vorming van een territoriale eenheid voegde Karel V in de loop van zijn regeerperiode de volgende landsheerlijkheden aan zijn oorspronkelijke Bourgondische erflanden toe: Doornik en het Doornikse in 1521, Friesland in 1524, het Neder- en Oversticht in 1528, Artesië in 1529, Groningen en Drenthe in 1536 en Gelre in 1543. Hiermee waren, op het prinsbisdom Luik na, alle grotere Nederlandse gebieden in Karels hand gekomen. Tezamen werden deze wel aangeduid als de Zeventien Provinciën. Karel V voltooide de Nederlandse eenheid met de Pragmatieke Sanctie van 4 november 1549, die inhield dat de Nederlanden steeds één en onverdeeld overgeërfd zouden worden.
Over de vraag of deze territoriale uitbreiding doelbewust gepland was, verschillen de meningen. Enerzijds wordt wel gezegd dat deze afronding slechts de toevallige uitkomst was van Karels reacties op aanvallen van buitenaf.[14] Anderzijds past deze uitbreiding in het streven van Karels Bourgondische voorvaderen naar een nieuw Middenrijk.[15]
Deze nieuw verworven gebieden waren op uiteenlopende wijze ondergeschikt aan "buitenlandse" machten. Zo waren Vlaanderen en Artesië lenen van de Franse kroon en behoorden de noordwestelijke gebieden tot de Westfaalse kreits van het Heilige Roomse Rijk. Net zo stapsgewijs als dat hij deze gebieden verworven had, bevrijdde Karel V ze ook uit deze verbanden: Vlaanderen en Artesië werden in 1529 bij de Damesvrede van Kamerijk losgemaakt uit het leenverband met de Franse koning.
Gelre, het Neder- en Oversticht en Groningen werden bij het Verdrag of de Transactie van Augsburg van 26 juni 1548 uit de Westfaalse kreits losgemaakt en bij de Bourgondische Kreits gevoegd, waartoe de andere Bourgondische erflanden van Karel V behoorden.Vervolgens werd bij dezelfde overeenkomst dit nieuwe territoriale geheel onttrokken aan de jurisdictie van het Rijkskamergerecht en de wetgeving van het Heilige Roomse Rijk. Als tegenprestatie hiervoor zou de Bourgondische Kreits hetzelfde bedrag als dat van twee keurvorsten in de rijkslasten bijdragen. Feitelijk verkregen de Nederlanden hiermee hun onafhankelijkheid. Alleen de leenbanden van de afzonderlijke gebieden met de keizer bleven intact, maar deze waren in de praktijk van weinig betekenis meer.[16]
Mede door deze vergroting van het Nederlandse grondgebied, maar ook door die van de internationale contacten binnen het wereldrijk van Karel V, groeide de economie van de Nederlanden in snel tempo. De bloeiende handel leidde tot de opkomst van een commerciële geldmarkt, waarop met name de zogeheten Lombarden actief waren.[17] Op monetair vlak voerde Karel V in 1521 een gulden van 20 stuivers in, zowel als rekeneenheid als in de vorm van een gouden munt, die al gauw de carolusgulden werd genoemd. In 1543 kwam er ook een zilveren carolusgulden.
Om de Nederlanden efficiënt te kunnen besturen, reorganiseerde Karel V in 1531 ook de centrale bestuursorganen, die sindsdien in Brussel gevestigd waren. Dit resulteerde in de zogeheten Collaterale Raden. Deze bestonden uit:
- de Raad van State, een adviesorgaan dat was samengesteld uit leden van de hoge adel.
- de Raad van Financiën richtte hij op voor het financieel beheer en
- de Geheime Raad, verantwoordelijk voor de belangrijkste bestuurlijke zaken.
De al langer bestaande Grote Raad van Mechelen bleef het hoogste college van de rechterlijke macht in de Nederlanden. Als belangrijkste raadsheren golden eerst Jean Carondelet en Lodewijk van Schore en later de Friese jurist Viglius van Aytta. De toenemende invloed van zulke juristen van burgerlijke afkomst wekte irritatie bij de edelen, hetgeen een factor zou worden bij de latere Nederlandse Opstand tegen Filips II.
Na de dood van zijn tante Margaretha van Oostenrijk op 1 december 1530 benoemde Karel V in 1531 zijn zuster Maria van Hongarije tot haar opvolger als landvoogdes van de Nederlanden. Met haar eruditie en daadkracht waren de Nederlanden in vertrouwde en capabele handen, zodat Karel zich spoedig weer op de problemen in zijn andere rijken kon richten. Maria van Hongarije trad op 25 oktober 1555 tegelijk met haar broer af.
In het kader van de centralisatie besteedde Karel V veel aandacht aan de unificatie van wetgeving en rechterlijke organisatie. Naar het voorbeeld van het Franse Edict van Villers-Cotterêts van 1539 liet hij niet alleen een nieuwe ordonnantie voor de Grote Raad van Mechelen opstellen (die echter pas in 1559 gereed kwam), maar kwam er in 1548 ook voor Duitsland een nieuwe procesorde voor het Reichskammergericht. In 1531 liet Karel V bovendien een opdracht uitgaan tot homologatie van de costumen, het lokale gewoonterecht, een project dat echter in de jaren 1550-'60 voorlopig gestaakt werd.[18] Wel moest veel stedelijk gewoonterecht al onder Karel V plaatsmaken voor de centrale vorstelijke wetgeving, zoals het hiernavolgende geval laat zien.
De centralisatie en toenemende belastingdruk onder Karel V had ook weerstand tot gevolg. Het hoogst liep het op toen in 1537 de Vlaamse stad Gent weigerde om in te stemmen met de vorstelijke bede en daarmee feitelijk in opstand kwam tegen de overheid. Landvoogdes Maria van Hongarije kon de zaak niet oplossen en zodoende moest Karel persoonlijk komen om zijn geboortestad in het gareel te brengen. Met de zogeheten Concessio Carolina van 30 april 1540 maakte hij een eind aan de macht van de gilden en strafte de stedelijke regenten door hen blootsvoets in een boetekleed en met een strop rond hun hals vergiffenis voor hun daden te laten vragen. Gentenaars heten daarom nu nog stroppendragers. Een aantal van hen liet hij terechtstellen.
Het vervangen van de democratische invloed van de gilden door vorstgetrouwe patricische stadsbesturen, was na de Opstand van de comunidades reeds in 1521 in Spanje gebeurd en zou na Karels overwinning op het Schmalkaldisch Verbond in 1547 ook in vele Zuid-Duitse steden plaatsvinden.
Omdat het protestantisme ook als bedreigend voor de wereldlijke orde werd gezien, paste ook de aanpak van deze ketterij in het proces van staatsvorming. Zo werd door Karel V in 1522, naar Spaans voorbeeld, een inquisitieraad bestaande uit twee geestelijken en drie leken ingesteld, met aan het hoofd de BrabantsejuristFrans van der Hulst. Deze laatste werd op 1 juni 1523 door zijn vriend paus Adrianus VI aangesteld als algemeen inquisiteur. Vanwege zijn onbekwaamheid werd hij echter al in 1524 afgezet en vervangen door drie pauselijke inquisiteurs. Ook de aanstelling van speciale raadsheren in de provinciale justitieraden konden niet verhinderen dat de aanhang van het protestantisme in de Nederlanden langzaam maar zeker toenam.
Nadat Karel V in 1547 de Duitse protestantse vorsten had overwonnen, trad hij ook in de Nederlanden steeds strenger op. Zo vaardigde hij in 1550 het beruchte Bloedplakkaat uit, waarmee het verspreiden en bezitten van ketters materiaal, het bijwonen van ketterse bijeenkomsten, het prediken van ketterij en het huisvesten van ketters met de dood bestraft werd. Om ketterij efficiënter te kunnen bestrijden, maar ook de misstanden in de Rooms-Katholieke Kerk zelf aan te pakken, werd bovendien in Rome onderhandeld over een kerkelijke herindeling van de bisdommen. Deze zou in 1559 onder Filips II worden doorgevoerd en toonde de toenemende invloed van de vorst op de kerkelijke aangelegenheden.
Spanje en de Nieuwe Wereld
Nadat Karel zich op zijn eerste reis naar Spanje in 1517 als de nieuwe koning had laten huldigen, vertrok hij in mei 1520 weer naar Duitsland, om zich daar tot Rooms-Duits koning te laten kronen. Vrijwel direct na zijn vertrek brak de opstand van de Comunidades uit, waarbij de stedelijke burgerij invloed op het bestuur wilde heroveren op de adel. Adellijke troepen wisten de opstanden in 1521 neer te slaan. Hiermee was de macht van de steden gebroken en zou Spanje een monarchistisch, adellijk en agrarisch karakter krijgen.[19]
Vanaf 1523 kon vervolgens het centrale bestuur van Spanje gereorganiseerd worden. Hierbij werden gespecialiseerde bestuursraden (consejeros) gevormd, als voorlopers van latere ministeries. Naast de reeds bestaande Raden voor Castilië, voor Aragon, Napels en Sicilië, de Spaanse Inquisitie, de Orden, de Kruistochten en de Consejo de Cámara, richtte Karel V in de jaren 1523-1524 de Raad van State, de Raad voor de Financiën, de Raad voor de Oorlog en de Raad voor de Indiën op. Deze bestuursstructuur zou het voorbeeld worden voor de Collaterale Raden die hij in 1531 in de Nederlanden instelde.
Tijdens de regering van Karel V boekten Spaanse conquistadores grote successen in de uitbreiding van de Spaanse macht overzee, dusdanig dat men kon stellen dat Karel V regeerde over een rijk waar de zon nooit ondergaat. In 1518 gaf de jonge koning de Portugees Ferdinand Magellaan opdracht een westwaartse route naar de Molukken te zoeken, teneinde de Portugese greep op de specerijenhandel te breken. De expeditie van Magellaan slaagde erin de Molukken te bereiken en uiteindelijk zelfs de wereld te omzeilen, maar de route via Straat Magellaan bleek te lang en te moeilijk om de Portugezen concurrentie aan te kunnen doen. In het Verdrag van Zaragoza (1529) werden de Spaanse aanspraken op de specerijeneilanden opgegeven in ruil voor een Portugese lening van 350.000 dukaten.
Columbus had tijdens de regering van Karels grootmoeder Isabella een Nieuwe Wereld (Amerika) ontdekt, maar de eilanden in het Caraïbisch gebied hadden nog weinig opgeleverd voor de Spaanse kroon. Dat veranderde toen Hernán Cortés in de jaren 1519-1521 in het huidige Mexico het rijk van de Azteken veroverde. Een andere conquistador, Francisco Pizarro, wist in 1532 met enkele honderden metgezellen het Inca-rijk in Peru te overmeesteren door in Cajamarca de Inca-heerserAtahualpa gevangen te nemen. Miljoenen indianen werden aan het Spaanse gezag onderworpen. De onbekendheid met besmettelijke Europese ziektes onder de lokale bevolking (zie Columbiaanse uitwisseling) hadden een catastrofale ontvolking in de Nieuwe Wereld tot gevolg.
Als hoogste bestuursorgaan voor de overzeese territoria richtte Karel V in 1524 de Raad voor de Indiën (Consejo de Indias) op. De veroverde gebieden verkregen de status van vicekoninkrijk, vergelijkbaar met andere onderdelen van de Spaanse kroon zoals het vicekoninkrijk Napels. In Midden-Amerika werd in 1535 het vicekoninkrijk Nieuw Spanje opgericht, vicekoninkrijk Peru volgde in 1540.
In de praktijk deden zich in deze Amerikaanse gebieden echter talloze misstanden voor. De dominicaner priester Bartolomé de Las Casas bracht de mishandelingen van de oorspronkelijke indiaanse bevolking onder de aandacht van de Spaanse regering. Karel V vaardigde daarop in 1542 de Nieuwe Wetten, (Las Nuevas Leyes de las Indias) uit, waarbij slavernij van indianen werd verboden en de conquistadores verplicht werden om rekening te houden met het welzijn van de indianen. Het verbod op slavernij gold echter niet voor Afrikaanse slaven: vanaf 1530 kwam de Trans-Atlantische slavenhandel naar Spaans Amerika op gang.
De veroverde gebieden bleken rijk aan delfstoffen. Rijke zilvermijnen werden ontdekt nabij Potosí in Bolivia (1545) en Zacatecas in Mexico (1548). Het zilvererts uit beide plaatsen werd op grote schaal gewonnen en gemunt om vervolgens door jaarlijkse zilvervloten naar Spanje te worden verscheept. Dit zou een belangrijke impuls geven aan de Spaanse economie, hoewel een groot deel ervan ook opging aan Karels voortdurende oorlogsvoering.
Van 1522 tot 1529 was Karel vrijwel permanent in Spanje, maar tijdens de tweede helft van zijn regeerperiode (1530-1555) waren zijn verblijven in Spanje van kortere duur. Hij liet het regentschap over de Spaanse koninkrijken toen eerst over aan zijn vrouw Isabella en na haar dood in 1539 aan zijn oudste zoon Filips, die hem in 1556 ook zou opvolgen als koning Filips II. In de praktijk werd de Spaanse regering tot midden de jaren 1540 grotendeels gecoördineerd door de invloedrijke topambtenaar Francisco de los Cobos.[20]
Duitsland en de Reformatie
Als kerngebied van het Heilige Roomse Rijk was Duitsland voor Karel V een van zijn vele rijken. Anders dan in zijn erflanden bezat hij hier ook weinig concrete machtsmiddelen. Voor zijn politieke doelstellingen was hij daarom hoofdzakelijk aangewezen op de steun van de rijksvorsten. Sinds het eind van de 15e eeuw begonnen dezen zich echter te organiseren in de Rijksdag, om zo sterker te staan tegenover de koning/keizer. Karel V zocht als alternatief de steun van de kleinere rijksgraven, -heren en -ridders, die hij in een bond probeerde te verenigen. Dit naar het voorbeeld van de succesvolle Zwabische Bond, die van 1488-1533 een belangrijke pijler van de keizerlijke macht in met name Zuidwest-Duitsland was.[22]
Voor keizer Karel V was de versterking van zijn positie als Duits koning om meerdere redenen van belang:
- om de positie van zijn Nederlandse erflanden juridisch te kunnen versterken en ze staatkundig te onttrekken aan het Duitse staatsvormingsproces,
- om meer invloed te hebben op de keuze van zijn opvolger als keizer, aangezien dit ambt de belangrijkste legitimatie was voor de internationale politiek van het Huis Habsburg en
- om de religieuze eenheid van het rijk te herstellen, aangezien met de protestantse afwijzing van het pausschap ook de legitimatie voor de universele taken van het keizerschap wegviel.
Met de Reformatie werd Karel al direct op zijn eerste reis naar Duitsland in 1519 geconfronteerd. De protesten van de augustijnermonnikMaarten Luther tegen de Rooms-Katholieke Kerk en het pausschap kon de zeer katholieke Karel niet zomaar tolereren, temeer omdat daarmee zijn door de paus verleende keizerlijke gezag werd ondergraven. In de hoop hem tot een herroeping van zijn stellingen te kunnen bewegen kreeg Luther een vrijgeleide om in april 1521 ter verhoor te verschijnen op de Rijksdag van Worms.
Daar verklaarde hij echter niets van zijn stellingen te willen herzien. Volgens de legende deed hij dit met de woorden "Hier sta ik, ik kan niet anders". In een eigenhandig geschreven antwoord liet Karel V vervolgens weten dat dit onacceptabel was. Luther werd toen op 26 mei 1521 met het Edict van Worms in de Rijksban geslagen, maar keurvorst Frederik III van Saksen verleende hem onderdak op de Wartburg te Eisenach. Karel V was toen alweer uit Duitsland vertrokken om pas weer in 1530 terug te keren. In de tussentijd waren vele Duitse vorsten naar het protestantisme overgaan.
In 1530 probeerde de keizer op de Rijksdag van Augsburg de christelijke eenheid te herstellen door te wijzen op het Ottomaanse gevaar. Hij was, mogelijk beïnvloed door Erasmus, maar ook heel pragmatisch, bereid tot concessies aan de protestanten. De Augsburgse Confessie, de geloofsbelijdenis die Melanchthon de Rijksdag voorlegde, werd echter verworpen.
Op deze zelfde rijksdag werd besloten tot de invoering van de naar Karel V genoemde Constitutio Criminalis Carolina, die tijdens de volgende rijksdag te Regensburg op 27 juli 1532 werd geratificeerd. De Carolina geldt als het eerste Duitse strafwetboek en omvat zowel materieel strafrecht als strafprocesrecht. Met name bij dat laatste werden vele moderne strafrechtsbeginselen ingevoerd, zoals het schuldbeginsel, de inquisitoire procesgang en een verplichte bewijsvoering.
Ondertussen hadden de protestantse rijksvorsten zich in 1531 verenigd in het Schmalkaldisch Verbond onder leiding van landgraaf Filips I van Hessen en Johan Frederik van Saksen. Rond 1540 maakte een groot deel van de rijksvorsten deel uit van dit verbond. Karel V streefde nog steeds naar een verzoening tussen beide groepen en riep verschillende Rijksdagen bijeen om het conflict op te lossen. Ook de Rijksdag te Regensburg van 1541 slaagde er niet in de eenheid te herstellen. Wel had Karel V de paus zover gekregen dat deze in 1545 het Concilie van Trente opende. De keizer verwachtte dat dit concilie tot hervormingen zou besluiten, opdat de protestanten weer naar de Rooms-Katholieke Kerk zouden terugkeren. Het tegendeel gebeurde: dit concilie zou het begin zijn van de Contrareformatie.
Het Schmalkaldisch Verbond verklaarde zich dan ook bereid de bepalingen van het Concilie van Trente met geweld te bestrijden. Daarop trok Karel V tegen hen ten strijde in de Schmalkaldische Oorlog (1546-1547) en behaalde in de slag Slag bij Mühlberg een overwinning op de protestanten. Hij was mild voor de overwonnenen, slechts hun leiders werden op een fatsoenlijke manier gevangengezet. Karel was nu op het toppunt van zijn macht en dit probeerde hij op de volgende rijksdag van Augsburg (1547-1548) te verzilveren. Aanvankelijk wilde hij een rijksbond met loyale vorsten afsluiten, maar dit stuitte op tegenstand van zijn zuster Maria van Hongarije als landvoogdes van de Nederlanden. Zo'n bond zou immers voornamelijk het Duitse koningschap ten goede komen. Daarom werd uiteindelijk besloten tot de bijna volledige verzelfstandiging van de Nederlanden middels de Transactie van Augsburg van 26 juni 1548. Dat was een belangrijke versterking van de dynastieke positie van het huis Habsburg.
Om in afwachting van definitieve besluiten van het Concilie de protestanten voorlopig tevreden te stellen had Karel V kort daarvoor het Augsburger Interim uitgevaardigd. Dit was een tamelijk eigenmachtige mengeling van concessies, waarmee hij enerzijds de protestanten opdroeg om het traditionele katholiek geloof, de katholieke gebruiken en de zeven sacramenten opnieuw te aanvaarden, maar hij anderzijds protestantse geestelijken toestond om te trouwen en leken om de Heilige Communie onder beide gedaanten te ontvangen.
In de herfst van 1551 sloten protestantse rijksvorsten echter weer een geheim verbond (het Verdrag van Chambord) met koning Hendrik II van Frankrijk, waarbij zij geld en steun zouden krijgen in ruil voor de overdracht van Kamerijk en de drie bisschopssteden (de Trois-Évêchés) Metz, Toul en Verdun aan Frankrijk. Onder leiding van Maurits van Saksentrokken de vorstelijke troepen op naar Innsbruck, waar Karel op dat moment verbleef. Ternauwernood wist hij aan een gevangenneming te ontkomen. Terwijl zijn broer Ferdinand op 2 augustus 1552 bij het Verdrag van Passau vrede met de protestantse vorsten wist te sluiten, trok Karel met een legermacht op naar Metz, om die stad te heroveren op Frankrijk. Op 1 januari 1553 moest hij het slopende beleg staken.
Nadat hij naar Brussel was teruggekeerd, probeerde Karel V in de loop van 1553 de Duitse vorsten nog te bewegen om zijn zoon Filips tot Rooms koning en toekomstig keizer te kiezen, wanneer zijn broer Ferdinand eenmaal keizer zou zijn. Dit in een laatste poging om het gezag van het keizerschap verbonden te houden met de macht van de Spaanse en Nederlandse erflanden. Door dit plan, de "Spaanse Successie" genaamd, zagen de Duitse vorsten hun vrijheid (Libertät) wederom bedreigd door een absolute en universele monarchie (Monarchia Universalis) onder een veel te katholieke en Spaanse Filips en wezen het voorstel dan ook resoluut van de hand.
De religieuze en politieke strijd kwam hierna voorlopig ten einde op de rijksdag van Augsburg van 1555, waar Ferdinand zonder toestemming van zijn broer met de protestantse vorsten de Godsdienstvrede van Augsburg sloot. Deze regeling hield in dat de rijksvorsten voortaan vrij waren om de religie van hun keuze op te leggen aan hun onderdanen: cuius regio, eius religio. De onderdanen kregen dus geen individuele godsdienstvrijheid.
Troonsafstand en laatste jaren
Karel V zag de Godsdienstvrede van Augsburg als een persoonlijke nederlaag. Teleurgesteld en uitgeput door het vrijwel permanente rondreizen, deed hij op 25 oktober 1555 in Brussel troonsafstand. Dit was een voor die tijd zeer ongewone en opzienbarende daad. Voor deze plechtigheid in de Aula Magna van het Paleis op de Koudenberg waren vertegenwoordigers van alle Zeventien Provinciën, leden van de regeringsorganen en de ridders van het Gulden Vlies bijeengekomen.
In een ontroerende rede verhaalde de oude keizer, steunend op de jonge Willem van Oranje, hoe hij steeds had gestreefd
- "om voor het welzijn van Duitsland en de andere rijken te zorgen, om voor de vrede en de eenheid van het hele christendom te zorgen en om krachten tegen de Turken aan te wenden".
Terugblikkend op zijn leven eindigde hij met:
- "ik weet, dat ik vele fouten begaan heb, grote fouten, niet in het minst wegens mijn jeugd, dan wegens menselijk dwalen en wegens mijn passies, en uiteindelijk door mijn vermoeidheid. Maar niemand heb ik bewust onrecht aangedaan, wie ook. Indien er dan toch nog onrecht was, gebeurde het buiten mijn weten en enkel door onvermogen: ik betreur dit openbaar en smeek eenieder, die ik gekrenkt zou hebben, om vergiffenis".
Vervolgens droeg Karel V zijn Nederlandse gebieden over aan zijn zoon Filips, aan wie hij in aparte ceremonies op 16 januari 1556 de Spaanse koninkrijken en op 10 juni ook de Franche-Comté overdroeg. Op 5-7 september 1556 droeg Karel ten slotte de rechten van het keizerschap over aan zijn broer en latere keizer Ferdinand I. Deze eenzijdige machtsoverdracht zou door de keurvorsten echter pas op 14 maart 1558 erkend worden. Hiermee werd zowel Karels wereldrijk als het Huis Habsburg gesplitst in een Spaanse en een Oostenrijkse tak.
Intussen was Karel V uit Brussel vertrokken, deed nog eenmaal zijn geboortestad Gent aan en ging op 15 september 1556 in Vlissingen aan boord van het schip dat hem naar Spanje bracht. Daar aangekomen reisde hij eerst naar Jarandilla de la Vera, waar hij verbleef in afwachting van een riante villa die hij liet bouwen tegen de zijmuur van het klooster van San Jerónimo de Yuste nabij Cuacos de Yuste, een klein plaatsje aan de voet van de Sierra de Gredos in Extremadura. Daar wilde hij zijn laatste jaren doorbrengen, mogelijk geïnspireerd door het leven van de Romeinse keizer Diocletianus, die zich op het einde ook terugtrok als kluizenaar en zich bezighield met tuinieren. Karel V had in Yuste de beschikking over enkele comfortabel ingerichte kamers en vanuit zijn bed had hij, via een speciaal aangebracht venster, uitzicht op het altaar van de kloosterkerk.
In zijn laatste maanden had Karel V gezelschap van zijn bastaardzoontje, Juan van Oostenrijk, de latere landvoogd van de Nederlanden. Hij bracht zijn tijd voornamelijk door met mijmeren en vissen vanaf het balkon van zijn werkkamer. Ook hield hij zich bezig met zijn verzameling uurwerken, waaronder enkele van de befaamde Italiaanse klokkenmaker Gianello Torriani, die ook enkele bewegende metalen objecten voor hem had gemaakt. Daarnaast liet Karel zich nog wel op de hoogte houden van de politieke actualiteit.
Keizer Karel V stierf in zijn villa op 21 september1558. Twee dagen later werd zijn stoffelijk overschot bijgezet in een crypte onder het altaar van de kloosterkerk, waar hij nog geen maand eerder al zijn eigen uitvaartmis had laten opdragen. Na zijn dood werden in al zijn rijken herdenkingsmissen voor hem opgedragen, tot in Mexico, Cuzco en Peru toe.[23] Nadat zijn zoon Filips II buiten Madrid het klooster van San Lorenzo de El Escorial had laten bouwen, liet hij op 14 januari 1573 de stoffelijke resten van zijn vader hiernaartoe overbrengen. Op 11 mei 1664 werden ze ten slotte bijgezet in het nieuwe koninklijke pantheon onder het hoofdaltaar, waar zij thans liggen te midden van de stoffelijke resten van zijn nakomelingen en zijn opvolgers op de Spaanse troon.[24]
Karel V in kunst en literatuur
Na een regeringsperiode van 40 jaar over een groot deel van Europa, werd keizer Karel V de meest afgebeelde persoon van de 16e eeuw.[25] Talloze schilderijen van hem zijn dan ook te zien in musea over de gehele wereld en zijn wapen, embleem en motto prijkt, van Nederland tot Zuid-Italië en van Oostenrijk tot Zuid-Spanje, in vele gevallen nog steeds op uiteenlopende gebouwen. Ook heeft Karel V erg tot de verbeelding van schrijvers en van het gewone volk gesproken en dat maakt hem tevens tot een van de meestbesproken historische figuren.
Omdat Karel V vrijwel steeds rondreisde heeft hij geen groot stempel op één bepaalde residentie gedrukt. Zijn mecenaat bleef daardoor beperkt tot kleinere bouwwerken, zoals de hofkapel van het in 1731 afgebrande Paleis op de Koudenberg in Brussel, de grote gebrandschilderde glazen met afbeeldingen van hem en zijn familie in de Sint-Goedelekerk aldaar, of verplaatsbare kunstwerken zoals wandtapijten, meubels en edelsmeedwerk. Wel werden daarvoor steeds de beste kunstenaars aangetrokken.
Eveneens mobiel was de Capilla Flamenca, die Karel V in 1515 oprichtte. Deze hofkapel bestond, naast de nodige geestelijken, uit enkele tientallen van de beste zangers en muzikanten van zijn tijd. Ter verzorging en opluistering van de liturgische eredienst reisde deze kapel als onderdeel van de keizerlijke hofhouding met Karel V mee. Na zijn troonsafstand werd de Capilla Flamenca overgenomen door zijn zoon Filips II.
Het indrukwekkendste monument dat hij heeft nagelaten is echter ook het minst bekende: het is het Paleis van Karel V, niet in een van de hoofdsteden van zijn rijk, maar in het afgelegen Granada, om precies te zijn midden in het Moorse paleizen- en tuinencomplex van het Alhambra, waarvan delen moesten worden afgebroken om plaats te maken voor de nieuwbouw. Karel V gaf de opdracht tot de bouw van dit paleis toen hij op zijn huwelijksreis in 1527 in het Alhambra verbleef. Het zou een enorm gebouw in renaissance-stijl worden, dat met zijn bijzondere ontwerp en rijke symboliek een unieke bouwkundige uitbeelding van Karels opvattingen van het universele keizerschap vormt. Even symbolisch is het feit dat dit paleis, nadat er tientallen jaren aan gewerkt was, uiteindelijk nooit werd voltooid.[26] In Córdoba, eveneens in Andalusië, wilde Karel V de eeuwenoude moskee laten afbreken om er een enorme kathedraal voor in te plaats te bouwen. Toen een deel van het middenschip, opgericht in het midden van de moskee met gebruikmaking van het sloopmateriaal, voltooid was liet hij echter de verdere bouwwerkzaamheden staken.
Als voornaamste vorst van zijn tijd werd Karel V door talrijke bekende schilders vereeuwigd. De beroemdste schilderijen van Karel V zijn echter gemaakt door een van de grootste schilders van de 16e eeuw: Tiziano Vecelli, beter bekend als Titiaan. Karel leerde hem kennen in 1532 en benoemde hem tot zijn hofschilder voor diens kopie van een schilderij door Jakob Seisenegger. Met dit portret, waarop Karel V met een hond was afgebeeld, introduceerde Seisenegger het genre van de staatsieportretten waarop de vorst ten voeten uit is afgebeeld.
Titiaan verbleef van 1548-1551 aan het keizerlijke hof en schilderde portretten van Karel en zijn familie. In 1550 of 1551 kreeg hij bovendien de opdracht van de keizer om volgens diens exacte aanwijzingen een bijzonder altaarstuk te schilderen, La Gloria, waarop Karel, slechts gekleed in een doodshemd en in gezelschap van enkele familieleden, in aanbidding neerknielt voor de Heilige Drie-eenheid. Opmerkelijk aan dit schilderij is dat de zeer katholieke Karel zich hier niet liet afbeelden in een laatmiddeleeuwse hemel vol katholieke heiligen, maar te midden van hoofdzakelijk oudtestamentische figuren, een voorstelling die daarmee dus ook heel protestants is.[27] Dit schilderij kwam boven het altaar van het klooster van Yuste te hangen, recht boven de crypte waar de overleden keizer zijn eerste rustplaats kreeg.
Karel V komt in veel Vlaamse volksverhalen terug als een goedaardige en dappere vorst, dit in tegenstelling tot hoe over zijn opvolgers en dan met name zijn zoon Filips gedacht werd. Talrijke korte verhalen, anekdotes en citaten zijn verzameld in De heerelycke ende vrolycke daeden van Keyser Carel den V, dat in 1674 werd uitgegeven door Joan de Grieck. Hierin wordt de keizer voorgesteld als een nobele christelijke monarch met veel humor.In La Légende de Ulenspiegel van Charles de Coster uit 1867 wordt Karel echter naar de hel verwezen, als straf voor de misdaden van de door hem ingevoerde inquisitie.
In een van de bekendste volksverhalen wordt verteld hoe de keizer op een dag een bezoek zou hebben gebracht hebben aan de stad Oudenaarde. De wachter in de toren, die de stad op de hoogte moest brengen van zijn komst, had zich echter stomdronken gezopen en zodoende kwam de keizer aan op een leeg marktplein. Karel kon er om lachen en zou de stad verplicht hebben om vanaf toen een bril in zijn wapenschild te dragen. In werkelijkheid staat de bril voor het gotische teken 'A'.
Een typerend verhaal uit de laatste maanden van Karels leven vertelt over hoe hij afscheid neemt van een kennis, Selius. De oude keizer vraagt zijn dienaars om Selius uitgeleide te doen, maar niemand reageert. Uiteindelijk begeleidt de vorst zijn gast dan maar zelf naar buiten en zegt tegen hem dat vroeger zoveel mensen hem dienden, maar dat nu zelfs zijn personeel niet meer naar hem wil luisteren.
Ter herdenking van Karel V
In Jarandilla de la Vera, waar Karel verbleef in afwachting van de oplevering van zijn villa naast het klooster van Yuste, wordt jaarlijks half maart zijn laatste tocht herdacht met een optocht in middeleeuwse klederdracht over de naar hem vernoemde wandelroute Ruta del Emperador. Het klooster van Yuste met de keizerlijke vertrekken zijn voor het publiek te bezichtigen. Hier is onder meer ook de draagwieg te bezichtigen waarmee Karel zich na zijn aankomst in Spanje hierheen liet dragen.
Tevens is er in Yuste een Europees Centrum opgericht dat de Karel-V-prijs voor Europese Integratie uitreikt. Deze prijs werd onder anderen verleend aan de Franse politicus Jacques Delors, de Belgische oud-premier Wilfried Martens, voormalig sovjetpoliticus Michail Gorbatsjov en oud-bondskanselier Helmut Kohl.
In Karels geboortestad Gent bestaat sinds 1970 de Stichting Keizer Karel Gent met als belangrijkste doelstelling het bevorderen van studies en van historische, culturele en artistieke manifestaties die betrekking hebben op de periode van de regeringen van keizer Karel.
De 500e geboortedag van keizer Karel V werd in het jaar 2000 in al zijn vroegere landen herdacht met vele activiteiten, publicaties en herdenkingspostzegels. Er waren grote tentoonstellingen in Gent, Bonn, Wenen en Toledo. Deze laatste vormde de afsluiting van het herdenkingsjaar en werd daarom geopend door koning Juan Carlos I van Spanje (die trouwens een afstammeling is van Karel V), in aanwezigheid van koning Albert II van België, koningin Beatrix der Nederlanden en prinses Marie Astrid van Luxemburg. Opmerkelijk was dat de toenmalige premier Wim Kok – vanwege Karels strijd tegen de protestanten – voorafgaand bij de kleine christelijke partijen heeft geïnformeerd of zij bezwaar hadden tegen Nederlandse deelname aan deze bijeenkomst.[28]
In 2005 eindigde Karel V op nummer 21 in de Vlaamse versie van De Grootste Belg en in 2006 werd hij opgenomen in de Canon van Nederland van de commissie-Van Oostrom.
Titels
- als dynastieke titels: aartshertog van Oostenrijk tussen 1500 en 1519, hertog van Luxemburg tussen 1500 en 1506 en Prinz von Asturien zwischen 1504 und 1516.
- Herzog von Burgund, Brabant, Luxemburg, Limburg, Oberlothringen und Niederlothringen, Graf von Flandern, Artesien, Holland und Seeland, Hennegau, Markgraf von Namur und Herr von Mecheln und Kochsalzlösung zwischen 1506 und 1555, Markgraf von der Franche Comte zwischen 1506 und 1556.
- König von Spanien, d.h. König von Aragon, Navarra und Jerusalem zwischen 1516 und 1556 König von Neapel, Sizilien und Sardinien zwischen 1516 und 1554 und König von Kastilien und Leon und Herr in Asien und Afrika zwischen 1516 und 1556 (ehemals zusammen mit seiner Mutter Johanna bis 1555).
- Erzherzog von Österreich, Herzog von Steiermark, Kärnten und Krain und zähle von Tirol, Habsburg, Pfirt und Kyburg, Landgraf in der Elsass und Markgraf im Burgauss zwischen 1519 und 1521 und herzog von Württemberg.
- Römischer König und gewählter römischer Kaiser zwischen 1519 und 1531 und Römischer Kaiser, semper august zwischen 1530 und 1556.
- Herr von Friesland zwischen 1515 und 1555.
- Herr der Tournai und Tournai zwischen 1521 und 1555.
- Herr von Utrecht zwischen 1528 und 1555.
- Herr der Overijssel, Wette und Westwoldingerland zwischen 1528 und 1555.
- Graf von Drenthe und Herr von Groningen zwischen 1536 und 1555.
- Herzog von Gelre und Graf von Zutphen zwischen 1543 und 1555
Anrede
in der Anrede (Einweihung) von Charter die Titel von Kaiser Karl V. wurden wie folgt aufgeführt, obwohl dies je nach Land und Epoche leicht abweichen kann:
Karl der Große, von Gottes Gnaden, Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, Semper Augustus, König von Deutschland, König von Italien, König von ganz Spanien, Kastilien, Aragon, León, Navarra, Granada, Toledo, Valencia, Galizien, Mallorca, Secilia, Córdoba, Murcia, Jaén, Algarve, Algeciras, Gibraltar, Kanarische Inseln, König der beiden Sizilien, Sardinien, Korsika, König von Jerusalem, König von West- und Ostindien, Herr der Inseln und des Pazifiks, Erzherzog von Österreich, Herzog von Burgund, Brabant, Lothringen, Steiermark, Kärnten, Krain, Limburg, Luxemburg, Gelderland, Neopatria, Württemberg, Landgraf von Elsass, Prinz von Schwaben, Graf von Flandern, Habsburg, Tirol, Gorizia, Barcelona, Artesia, Franche Comté, Hennegau , Holland, Zeeland, Ferrette, Kyburg, Namur, Roussillon, Cerdagne, Drenthe, Zutphen, Markgraf des Heiligen Römischen Reiches, Burgau, Oristano und Gociano, Herr von Friesland, Wendland, Pordenone, Biskaye, Molin, Salins, Tripolis und Mechelen . “
Wissenswertes
- Dass Karel V als begeisterter Bierliebhaber bekannt war, erinnert in Flandern mit den Biermarken Kaiser Karl und Carolus.
- Ebenfalls Brauerei Die Tochter der Kornähre hat seinen Namen von Kaiser Karl V., der in den alten Mechelener Chroniken mit seiner Aussage "Ich vertrage den Saft der Maiskolbentochter besser vertragen als das Blut der Weintraube", dass er Bier lieber als Wein mochte.
- Auch Kaiser Karl V. brachte flämische Brauer nach Spanien, um dort für ihn Bier zu brauen. Dieses Bier wird heute von Heineken Spanien nach eigenen Angaben nach einem alten flämischen Rezept gebraut und als Abteibier unter dem Namen 'Legado de Yuste' (Erbe der Yuste).
- In Mexiko ist Carlos V seit den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts auch der Markenname eines beliebten Schokoriegels, der unter dem Motto verkauft wird El Rey de los Chocolates oder Der König der Schokoladen.
- Stattdessen Olen Karl V. ist bekannt für das Volksmärchen über die Glas mit drei Ohren, die 1994 in das Comic-Album aufgenommen wurde Der Topfverkoster aus der Serie Suske und Wiske.
Vorfahren
| ' Kaiser Karl V. (1500-1558) | Vater: Philipp I. von Kastilien (1478-1506) | Großvater: Kaiser Maximilian I (1459-1519) | Urgroßvater: Kaiser Friedrich III. (1415-1493) |
| Uroma: Eleanor Helen von Portugal (1434-1467) | |||
| Oma: Maria von Burgund (1457–1482) | Urgroßvater: Karl der Kühne (1433-1477) | ||
| Uroma: Isabella von Bourbon (1436-1465) | |||
| Mutter: Johanna von Kastilien (1479-1555) | Großvater: Ferdinand II. von Aragon (1452-1516) | Urgroßvater: Johannes II. von Aragon (1397-1479) | |
| Uroma: Johanna Enriquez(1425-1468) | |||
| Oma: Isabella I. von Kastilien (1451-1504) | Urgroßvater: Johannes II. von Kastilien (1405-1454) | ||
| Uroma: Isabella von Portugal (1428-1496) |
Externe Links
- Kaiser Karl Gent Stiftung
- Karl V. im Kanon der Niederlande
- Fürstenspiegel von Karl V. und Philipp II. zu Ethesis
- Sehr umfangreiche Bibliographie zu Kaiser Karl V
- Umfassende Überprüfung von Karl V. Der Kaiser und die Reformation
- Umfangreiche spanischsprachige Website über Karl V. und seine Zeit
- Die rechtshistorische Bedeutung des Kaisertums Karls V. für die Entstehung des niederländischen Staates
Literatur
- Alfred Köhler, Karl V., 1500-1558. Eine Biografie, 1999, ISBN 3406453597
- Hugo Soly und Wim Blockmans (Hrsg.), Karl V., 1500-1558. Der Kaiser und seine Zeit, 1999, ISBN 9789061534334
- Manuel Fernández Alvarez, Carlos V, el cesar y el hombre, 1999, ISBN 9788423997527
- Patrick Allegaert, Verrückte Prinzen, Katalog zur gleichnamigen Ausstellung (1999-2000), Museum Dr. Guislain, Gent.
- Harlinde Lox, Von Schlingenträgern und dem Topf von Olen. Geschichten über Kaiser Karl, 1999, ISBN 9063064063
- Rosine DeDijn, Die Frauen des Kaisers. Eine Tour durch Europa mit Karel V, 2000, ISBN 9789058480132 (originaler Titel: Des Kaisers Frauen. Eine Reise mit Karl V, 1999)
- Juan Carlos D'Amico, Charles Quint Maitre du Monde. Entre Mythos und Realitätré, 2004, ISBN 9782841332090
- Wim Blockmans, Karl V. Kaiser eines Weltreiches 1500-1558, 2008, ISBN 9789059774070
- Gerben Graddesz Hellinga, Karl V. Verbündete und Gegner, 2010, ISBN 9789057306709
- Juan Antonio Vilar Sanchez, Kaiser Karl V. in Andalusien. Flitterwochen, 2010, ISBN 9789085750352 (originaler Titel: 1526: Körper und Mond des Kaisers Carlos V)
- Richard Heide, Karl V., Pflicht und Dynastie. Der Kaiser und seine sich verändernde Welt, 1500-1558, 2018, ISBN 9781725852785
- Geoffrey Parker, Kaiser Karl V. Landsheer der Niederlande, habsburgischer Weltherrscher, 2020. ISBN 9789401916622 (Orig.-Titel: Kaiser. Ein neues Leben von Karl V, 2019)
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| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise Nüsse
Quellen
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Fett = Kaiser Kursivschrift = entgegengesetzter König 1 = Co-König (in einem Unterreich) · 2 = aus einer anderen Dynastie