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Sandstrahlen ist in der Alltagssprache Kugelstrahlen: eine Oberflächenbehandlung von harten Materialien, bei der mit a Kompressor und DruckluftSplittpellets gegen einen Gegenstand geblasen, um eine Scheuerwirkung zu erzielen. Beispiele für Kugelstrahlen sind:
- Die Entfernung von Rost oder lackieren.
- Erstellen von Oberflächenstrukturen auf z.B. Glas oder Bronze.
- Erstellen von Bildern auf z.B. Grabsteinen mit Vorlagen.
Um den freigesetzten Staub und Splitt zu sammeln, erfolgt das Strahlen meist in speziellen Strahlkabinen, wo der Strahler durch einen Strahlanzug geschützt ist. Stiefel, Handschuhe und einen Überdruckhelm. Die Kabine hat einen Stahlboden und ist oft mit Gummi. EIN Absauganlage saugt den freigesetzten Staub ab. Bei großen Objekten kann dies auch vor Ort erfolgen, wo das Objekt dann komplett verpackt wird, damit der freigesetzte Staub abgesaugt werden kann.
Es gibt viele Arten von Körnern zum Kugelstrahlen; die beiden Hauptgruppen sind metallisch und nichtmetallisch. Beispielsweise kann die nichtmetallische Strahltechnik geschliffen werden Kokosnussschale, Trockeneis, Karborund (Siliziumkarbid), Natriumbicarbonat (Sodastrahlen) oder Glasperlen benutzen.
Gesetzgebung
Das „echte“ Sandstrahlen mit Sand ist wegen der Gesundheitsrisiken für das Personal (Silikose, Pneumokoniose) ist in den Niederlanden seit den 1950er Jahren nicht mehr erlaubt. Die Sandstrahlverordnung, die dieses Verbot beinhaltete und 1957 in Kraft trat, war eine Folge der Silikosegesetz.[1][2]
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