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Aanplakzuil
Colonne Morris, ca. 1876
Originalmodell der Litfaßsäule in Düsseldorf
Urinal in Paris von Cie Drouart Boulevarts Intérieurs, um 1865
Junge Frau überquert den Boulevard, gemalt von Jean Beraud, mit einer Colonne Morris im Hintergrund
Druck einer Plakatsäule in Berlin 1873

EIN Plakat ist ein freistehendes säulenförmig Bau in der öffentlicher Raum worauf poster eingeklebt werden kann.

Pfostensäulen können aus Stahlblech oder Betonrohren mit Sockel und Dach aus Zink, Gusseisen oder Beton hergestellt werden. Heutzutage werden die Säulen oft als Lichtsäule mit Fenstern ausgeführt, hinter denen Plakate aufgehängt werden.

In den Niederlanden sind sie als "Peperbus" bekannt, nach der Ähnlichkeit mit a Pfefferstreuer. In den Niederlanden wurden sie oft als Transformatorsäulen beim Bau des Stromnetzes.

Die Kioske werden teilweise mehrfach genutzt und enthalten Fahrkartenautomaten, Brunnen, Telefone oder Toiletten. Im Wien Es gibt vier Beispiele mit einer unterirdischen Wendeltreppe, die als Notausgang bei Hochwasser aus dem Donaukanal.[1][2]. Sie erscheinen als Fluchtweg in den Filmen Der dritte Mann, Gremlins 2 und Männer in Schwarz II.

Geschichte

Paris

In Paris gab es eine Tradition von kombinierten Urinalen und Reklametafeln, den sogenannten maurischen Säulen, die ab 1839 offiziell aufgestellt wurden. Im Jahr 1854 wurden sie von Jean-Charles Adolphe Alphand von der Pariser Stadtverwaltung verbessert, aber sie entsprachen nicht dem hygienischen Standard. Unter der Leitung des Baciochi-Komitees wurde ein Wettbewerb für die Nutzung von Säulen speziell für Theaterankündigungen durchgeführt. Es war Teil des Baus der breiten Boulevards durch Stadtplaner Georges-Eugène Haussmann und der Stadtarchitekt Gabriel Davioud. Es gab zwei Kandidaten. Einer von Gabriel Morris, Theaterplakatdrucker und der Firma Drouart et Cie.[3] 1860 wurden sie 1868 durch Morris-Kopien ersetzt, die 'Colonnes Morris'. Diese hatten a Zwiebelturm und ein sechseckig überstehende Traufe als Regenschutz mit Löwenköpfen an den Ecken. Die erste veröffentlichte Ankündigung war das Theaterstück Feu la mere de Madame.[4] Sie wurden von La Société Fermière des Colonnes Morris gebaut, die 1986 in JCDecaux. 2006 beschloss der Bürgermeister Bertrand Delanoë die Säulen im Jahr 2006 zu ersetzen. Von den 773 Exemplaren würden 223 von den Straßen verschwinden und ein Teil wurde durch ein modernes Design ersetzt.

Berlin

Die Säulen in Berlin wurden 1854 als Maßnahme gegen wilde Paste vom Berliner Drucker Ernst Litfaß. Dieser kam auf die Idee nach einem Besuch bei Paris 1843, wo er verputzte runde Urinale gesehen hatte[5] In dieser Zeit entstanden Theater, die mit Plakaten das Publikum zu ihren Aufführungen zogen. Am 1. Juli 1855 wurde die erste von 100 Plakatsäulen offiziell enthüllt.[6] Er handelte ein exklusives Ausstellungsrecht aus.[7] In Deutschland sind Werbetafeln 'Litfaßsäulebenannt nach dem Drucker.

Erbe

Viele ursprüngliche Säulen sind von den Straßen verschwunden und wurden ersetzt durch mupis. Restsäulen stehen oft auf der Denkmalliste.

Siehe auch

Siehe die Kategorie Werbesäulen von Wikimedia Commons für Mediendateien zu diesem Thema.