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Abdij van Muri
Die Abtei von Westen gesehen (18. Mai 2004)

Das Abtei von Muric ist ein ehemaliger BenedektinerAbtei, gewidmet Sankt Martin von Tours im Muric in dem schweizerisch Kanton Argau. Die Abtei ist a Anerkanntes Schweizer Kulturerbe von nationaler Bedeutung.

Geschichte

Das Kloster wurde im Jahr 1027 von Ita von Lothringen und ihrem Gemahl, dem Habsburger Grafen Radbout, gegründet. Fünf Jahre später die erste, aus dem Kloster Einsiedeln schickte Mönche mit dem Bau der Abtei. Über hundert Jahre lang war Muri ein Doppelkloster für Nonnen und Mönche, bis Anfang des 13. Jahrhunderts das Nonnenkloster an das Kloster Hermetschwil abspaltete. Das Kloster erwarb Güter und Rechte in den heutigen Kantonen Aargau, Luzern, Thurgau und Zürich. Nach der Eroberung des Aargaus 1415 löste es sich auf Staatenbund die Habsburger als Mäzene. Nach inneren Reformen stieg Muri im 17. Jahrhundert zur reichsten Abtei der Schweiz auf und erhielt den Rang eines Staatsabtei und erwarb anschließend ein "Herrschaftterritorium" an der Neckar. Der Niedergang begann 1798 mit der französischen Invasion der Schweiz und nachfolgenden politischen Veränderungen. 1841 wurde das Kloster vom Kanton Aargau aufgelöst, was den Aargauer Mönchskampf auslöste, der zu erheblichen politischen Spannungen führte. Einerseits gingen die Benediktiner zu Sarnen, dort die Kantonsschule zu besuchen Obwalden zu unterrichten, andererseits Gries-Quirein at Bozen, wo sie 1845 die Abtei Muri-Gries gründeten.

Karte von Klostergebäude und Klosterkirche

Den Kern der weitläufigen Klosteranlage bildet die Klosterkirche St. Martin aus der Mitte des 11. Jahrhunderts. Der Baustil ist hauptsächlich Barock-, mit Romantik und gotisch Elemente. Blickfang sind die drei Türme und die achteckige Zentralkuppel, die grösste der Schweiz. Das Verbindende Kloster enthält Buntglasfenster, das Klostermuseum und eine Ausstellung des Malers Caspar Wolf. Besonders sehenswert ist die Loreto-Kapelle, deren Keller seit 1971 als Grabstätte der Habsburger dient. Das größte Gebäude ist der Lehmann-Bau aus dem späten 18. Jahrhundert, von dem der Ostflügel der längste ist Neoklassizistisch Fassade des Landes.

Heute ist das Kloster ein kulturelles Zentrum von überregionaler Bedeutung. Dazu tragen insbesondere die fünf Orgeln der Klosterkirche bei, die regelmäßig für Konzerte genutzt werden. Die anderen Gebäude werden für verschiedene Zwecke wie Bildung, Versammlungen und Versammlungen, eine öffentliche Bibliothek und ein Pflegeheim genutzt.

Ort

Karte des gesamten Klostergeländes

Das Kloster liegt im Ortsteil Wey, nahe dem Nordrand der Gebäude an einem leicht nach Norden und Osten abfallenden Hang. Das ca. 250×200 Meter große Grundstück wird im Osten von der Hauptstraße 25, im Süden von der Seetalstraße begrenzt. Im Westen grenzt es an das Zentrum von Wey.

Das Klostergelände besteht aus mehreren Teilen. Etwas abseits der Ortsmitte befindet sich die Klosterkirche. An der Südseite schließt sich der Kreuzgang an, der den Kreuzgang an drei Seiten umgibt. Der schmale Singisen-Flügel erstreckt sich nach Westen. Davon getrennt ist der sogenannte Lehmannbau, der aus einem Ost- und einem Südflügel besteht. An seinen Ostflügel schließt sich ein moderner Anbau an.

Bilder

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