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Abe Johannes Kuipers (Rotterdam, 29. September1918 – Groningen, 11. August2016) war ein Niederländischbildender Künstler und Typograf. Er war der Bruder des Verlegers Reinold Kuipers. Nach der Ausbildung an der Universität Groningen Akademie Minerva Nach dem Krieg begann er eine Karriere als Maler. Nachdem er sich zunächst auf den Feinmaler spezialisiert hatte, begann er ab Ende der 1950er Jahre immer mehr mit Pop-Art und grafische Techniken. Er arbeitete auch für den Verlag Wolters-Noordhoff und kümmerte sich um die Layout der Ausstellungskataloge der Groninger Museum. Er wurde auch um allgemeineres Design gebeten, wie die Einrichtung von Gebäuden. Kuipers war von 1961-1981 Lehrer Typografie zum Akademie für Kunst und Industrie (AKI) in Enschede. Bis ins hohe Alter blieb er als Maler tätig, wobei persönliche Erinnerungen zunehmend zu seiner Inspirationsquelle wurden.
1980 erhielt er den H. N. Arbeiterpreis. 2007 erschien eine Filmdokumentation von Buddy Hermans, Abe Kuipers: Das innere Reservoir, in dem der Künstler selbst ausführlich sprach und seine Bilder mit Hintergründen versehen hat.[1] Vier Jahre später erschien ein Buch, das von Abe Kuipers' Sohn Auke und dem Kunsthistoriker Stijn Hooijer zusammengestellt wurde. Es enthält eine umfangreiche Biographie und einen Überblick über seine künstlerische Entwicklung mit vielen farbigen Abbildungen. In den Jahren 2014-2015 gab es eine große Retrospektive seines Schaffens in der Groninger Museum, in dem Kuipers die Richtung weitgehend selbst bestimmt hat. Er starb in seiner Heimatstadt Groningen im Alter von fast 98 Jahren.
Einige Veröffentlichungen
- Kuipers, Abe: Grönneger Layjes. Mit oot de rooster farbige Hohlschnitte von Abe J. Kuipers. [Groningen], De Vuurslag, 1944. Gedruckt von H. N. Arbeiter in 100 nummerierten Exemplaren. 2. Auflage gedruckt in einer vergleichbaren Version von Drukkerij De Waal, 1946.
- Vries, Hendrik de: Lieber komm. Eine Frühlingsmelodie. Mit einem Original-Holzschnitt von Abe J. Kuipers. [Groningen, Abe J. Kuipers], 1945. Gedruckt in 100 nummerierten Exemplaren. Blackbird-Serie 1. (Clandestine Edition, siehe Dirk de Jong, Das kostenlose Buch in der unfreien Zeit. Bibliographie der illegalen und heimlichen Belletristik, Nr. 1019)
- Kuipers, Abe: Aphorismen der Liebe. Groningen, Abe J. Kuipers, 1945. Von Abe Kuipers gesammelte und von ihm selbst herausgegebene und herausgegebene Liebesaphorismen. Amsel Serie 2 (De Jong 45)
- Dereme, Tristan: Welche Rose... Redaktion Reinold Kuipers. Mit einem Holzschnitt von Abe Joh. Küfer. [Groningen, Abe Kuipers, 1945]. Gedruckt in 100 nummerierten Exemplaren. Amsel-Serie 3 (De Jong 179)
- Kuipers, Abe, mit Einführung von W. Jos. de Gruyter: Künstlergruppe jetzt. [Groningen], jetzt, [960]. Mit Textbeiträgen von u.a. Jan Jordens, Abe Kuipers, Martin Tissing, Henri de Wolf und Jan van der Zee, und Kunstbeiträge von Jan Jordens, Abe Kuipers, Jan Loman, Martin Tissing, Henri de Wolf und Jan van der Zee. Typografie Abe Kuipers.
- Kuipers, Abe: Inschrift, schriftlich. Von Schriftstellern in Ägypten bis zu Druckern von heute. Ein Repertoire zur Geschichte der Briefe und Bücher. Groningen, Wolters-Noordhoff, 1968.
- Kuipers, Abe: Rot grün blau gelb. Bericht lètteretètprojekt von abe kuipers Mai 1971. Groningen, eigene Geschäftsführung, 1971. Bildbericht über die Anwendung eines meterhohen Buchstabens B auf einem großen Wohnhaus in Groningen unter Verwendung der Beleuchtung der Häuser.
- Kuipers, Abe: Album der Natur in und um Groningen. Eine Erinnerung. Groningen, Privatverlag, 1974. Künstlerbuch im Großformat (33 x 35 cm).
- Kuipers, Abe: Groningen, erinnerst du dich... Werbung machte mir Lust - Werbung von damals, von manchmal verschwundenen, fast vergessenen Dingen. Groningen, Technipress, 1980.
- Kuipers, Abe: A. van der Veen Oomkens, eine Groninger Schriftgießerei im 19. Jahrhundert. Groningen, Niemeijer, 1987.
- Kuipers, Auke & Stijn Hooijer: Abe Kuipers. Bedum, Profil, 2011. 120 S.
Aktuelle Ausstellung
- Groninger Museum, 23. September 2014 - 4. Januar 2015[2]
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Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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