WikiDer > Abraham Fresko

Abraham Fresko (Den Haag, 20. Juni1903 - Auschwitz, 19. November1942) war ein Niederländisch Maler und jüdisch Opfer der Holocaust. Die Arbeiten von Fresco sind in der zu sehen Jüdisches Historisches Museum und taucht regelmäßig bei Auktionen auf.
Leben und Arbeiten
Fresco war der Sohn von Leon Fresco und Margaretha Blitz. Er hatte einen Bruder und eine Schwester, Simon und Annie. Schon in der Grundschule wurde sein zeichnerisches Talent erkannt und auf Anraten seiner Lehrer ging er in die Königliche Akademie der Künste in Den Haag. Später besuchte er die Nationale Akademie der Bildenden Künste in Amsterdam, wo er unterrichtet wurde von Johannes Hendricus Jurres, Anthony Derkinderen und Nicholas van der Waay. Danach ließ er sich als Maler in Den Haag nieder.
1928 erregte Fresko Aufmerksamkeit, als die jüdische Wochenzeitung "Die Freitagnacht" schenkte seiner Arbeit in einem Artikel von Michel Danvers Aufmerksamkeit. Danvers beschrieb ihn als einen sehr bescheidenen, ernsthaften, hart arbeitenden jungen Mann, der sich seiner Mängel bewusst war und nicht den Snobismus junger Künstler hatte. Er sagte ihm eine große Zukunft voraus Fresko.
Fresco arbeitete zunächst als Porträtmaler, konzentrierte sich dann aber immer stärker auf Genrestücke, Landschaften, Stillleben und vor allem Stadtansichten. Er arbeitete oft in Scheveningen und Den Haag, aber auch an anderen Orten in den Niederlanden und Belgien. Dort malte er beschauliche Plätze ebenso wie belebte Einkaufsstraßen und Darstellungen von Volksfesten, immer geprägt von einer kraftvollen, Impressionist Pinselführung und ein bemerkenswert starker Colorit.
Fresco heiratete 1928 Debora Engelsman, mit der er 1929 eine Tochter bekam: Marga. Als Juden wurde die gesamte Familie 1942 verhaftet und deportiert. Am 19. November 1942 wurden die drei in Auschwitz ermordet.
Galerie

Messe

Junge Frau mit Zigarette

Blumengarten in einem Innenhof

Unter dem Dach Scheveningen

Stadtkanal, Brügge

Innenhof mit Voliere

Kanal mit Wanderern, Delft

Blumenmarkt auf dem Damplatz

Im Wartezimmer des Bahnhofs

Maskerade
Literatur
- Pieter A. Scheen: Lexikon Niederländische bildende Künstler, 1750-1950, Den Haag, 1969, Lexikon, Teil I.
Externe Links
- Fresko auf Simonis&Buunk
- Fresko im Jüdischen Historischen Museum.
- Biografische Daten Bei der RKD-Niederländisches Institut für Kunstgeschichte
| Siehe die Kategorie Abraham Fresko von Wikimedia Commons für Mediendateien zu diesem Thema. |