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Azidose ist ein Prozess, bei dem die Blut säuert durch Säureansammlung oder Verlust von Alkali. Ein normales pH ist zwischen 7,35 und 7,45. Bei einem pH-Wert unter 7,35 liegt eine Azidämie (zu viel Säure im Blut) vor. Liegt der pH-Wert über 7,45, liegt eine Alkaliämie (zu viel Base im Blut) vor. Trotz eines normalen pH-Wertes kann es dennoch zu einer Azidose (der Prozess) kommen. Es kommt dann zu einer sogenannten Kompensation (metabolisch oder respiratorisch), oder die Blutbestimmung erfolgt so früh, dass der Prozess der Übersäuerung (Azidose) da ist, der pH-Wert aber noch im Normbereich liegt.
Im Blut sind mehrere Plasmapuffer um den pH-Wert zu halten. Der quantitativ wichtigste Puffer ist das CO2/Bicarbonat (HCO3)-Puffer:
- Normalwerte
pCO2 4,7 - 6,4 kPa.HCO.-Konzentration3: 21,0 - 27,0 mmol/l Wenn die CO .-Konzentration2 steigt, der pH-Wert fällt und wenn die CO .-Konzentration2 sinkt, der pH-Wert steigt.
Ursachen der Azidose
- Atmungsaktivität: COPD, Obstruktion in der Lunge, Benzodiazepine Rausch, Opiate, Methanol Rausch
- Stoffwechsel: Ketoazidose (DM I), Laktatazidose, Niereninsuffizienz
Ursachen der Alkalose
- Atmung: Hyperventilation (psychogen), übermäßige Belüftung, Salicylat Rausch
- Stoffwechsel: Abhängig Magensonde, erbrechen