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Active share

Aktiv teilen ist einer in der Anlagenmanagement Begriff, der verwendet wird, um den Grad der Varianz zwischen a Investmentfonds und ein Benchmark.

Methode

Bei der Ermittlung des Active Share wird die Differenz zwischen den Positionen in einem Anlagefonds und denen der Benchmark berechnet. Dabei werden nur die Gewichte der einzelnen Anlagen berücksichtigt. Die Gewichtung wird berechnet, indem der Wert einer Anlage im Portfolio als Prozentsatz des Gesamtvermögens des Fonds ausgedrückt wird. Alle Unterschiede werden in a . ausgedrückt Absolutwert, addiert und die Summe wird durch zwei geteilt. Das Ergebnis ist die aktive Freigabe.[1] Der Begriff wurde vom Niederländer Martijn Cremers, Professor für Finanzen an der Yale School of Management, und seinem Kollegen Antti Petajisto geprägt.[2]

InvestitionenGewichte
Brieftasche
(EIN)
Gewichte
Benchmark
(B)
Unterschied
(A) - (B)
Unterschied
absolut
ein1020-1010
B020-2020
C30201010
d50203030
E1020-1010
Summe100100080
Aktiv teilen40

Das Ergebnis liegt per Definition zwischen null und 100.[1] Ein niedriges Ergebnis bedeutet, dass sich Portfolio und Benchmark sehr ähnlich sind und bei einem aktiven Anteil von 100 die Ähnlichkeiten minimal sind. Dieser Ansatz ergänzt die Verfolgungsfehler.[3] Der Tracking Error gibt auch einen Hinweis auf die Abweichungen zwischen Portfolio bzw. Fonds und Benchmark, allerdings werden hier Renditeunterschiede verwendet. Es gibt ein Hoch Korrelation zwischen dem aktiven Anteil und dem Tracking Error von Fonds.

Anwendung

Anhand der Kennzahl wird festgestellt, ob es sich bei einem Fondsmanager um einen aktiven oder passiven Manager handelt. Beim passiven Management sind die Abweichungen vom Benchmark gering, der aktive Anteil gering und die Chance auf ein besseres Ergebnis als beim Benchmark gering. Wenn das Anlageziel eines Fonds hingegen darin besteht, die Benchmark zu übertreffen, ist die Wahrscheinlichkeit einer Outperformance am größten, wenn sein aktiver Anteil hoch ist. Fonds mit niedrigem Active Share und Tracking Error sind der Benchmark sehr ähnlich und werden mit englischen Begriffen auch als „Closet Indexing“, „Benchmark Huggers“ oder „Index Huggers“ bezeichnet.[4] Sind beide hoch, dann gibt es oft hochkonzentrierte Portfolios.

von empirische Forschung US-Investmentfonds haben sich positiv entwickelt Korrelation zwischen einem hohen Active Share und einer besseren Fondsperformance im Vergleich zur Benchmark.[5] Dieselben Untersuchungen zeigen, dass diese Korrelation zwischen der zusätzlichen Rendite und dem Tracking Error fehlt.[5]

Bemerkungen

  • Für die Berechnung des Active Share muss eine für den Fonds relevante Benchmark gewählt werden. Ein Fonds, der nur in den Niederlanden investiert, ist mit einem amerikanischen Aktienindex nicht zu vergleichen. Es gibt keine Überschneidung zwischen den beiden und der aktive Anteil beträgt bedeutungslose 100.
  • Beim Vergleich des aktiven Fondsanteils ist zu beachten, dass sich die Benchmarks hinsichtlich der Anzahl der Indexnamen etwas ähneln. Für einen Benchmark mit einer bescheidenen Anzahl von Namen, zum Beispiel der AEX-Index, ist es schwieriger, einen hohen aktiven Anteil zu erreichen als mit einem breiteren Index wie dem S&P 500. Der Fonds im Berechnungsbeispiel hat einen aktiven Anteil von 40 unter fünf Namen in der Benchmark mit gleichem Gewicht pro Indexteilnehmer. Vergleicht man den gleichen Fonds mit einer Benchmark von 20 Titeln, steigt der aktive Anteil auf 80 und auf 96 bei einer Benchmark von 100 gleichgewichtete Indexnamen.

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