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Adolf VI. von Berg | ||
| 1280-1348 | ||
Grabstein von Adolf VI van Berg im in Altenberger Dom. | ||
| Graf von Berg | ||
| Zeitspanne | 1308-1348 | |
| Vorgänger | Wilhelm II | |
| Nachfolger | Gerard | |
| Vater | Heinrich von Berg | |
| Mutter | Agnes van der Mark | |
Adolf VI. von Berg, Spitzname der Ehrwürdige, (ca 1280 - 3. April1348) war Graf von 1308 bis zu seinem Tod Berg. Er gehörte dem Hause Limburg an.
Lebenszyklus
Adolf VI. war der älteste Sohn von Hendrik van Berg, Herrn von windeck, aus seiner Ehe mit Agnes, Tochter des Grafen Engelbert I van der Mark. Nach dem Tod seiner Onkel Adolf V und Wilhelm II 1308 wurde er Graf von Kleve. Durch seine Heirat mit Agnes van Kleef, Tochter des Grafen Diederik VIII. von Kleve, im Jahr 1312 erwarb er die Stadt als Mitgift Duisburg und das dazugehörige Rheinmaut.
Unter seiner Herrschaft litt die Grafschaft Kleve sehr. Es gab viele Überschwemmungen, Missernten und Pest-Epidemien und außerdem litt die Bevölkerung stark unter dem Krieg zwischen Ludwig IV. von Bayern und Friedrich von Österreich zur Funktion von Römisch-deutscher König. Bei der Königswahl 1314 hatte sich Adolf VI. auf die Seite von Lodewijk gestellt, der ihm auch den Duisburger Grundbesitz bestätigte.
Adolf VI. war dafür bekannt, dass er an mehreren Orten Stadtrechte verlieh; also hab ich Mülheim am Rhein gewährte 1322 eine Reihe von Freiheiten. Viele Orte in der Bergisches Land wurden erstmals in Verträgen und anderen Dokumenten erwähnt, die Adolf unterzeichnete. Um Stadtrechte zu verleihen, musste er mit den Bürgern von . einen Vertrag abschließen Köln schwöre er deutz würde es weder befestigen noch als Vormarschgebiet gegen Köln nutzen.
1327 und 1328 begleitete er den römisch-deutschen König Ludwig IV Italien. Aus diesem Grund war er bei der Kaiserkrönung Ludwigs in Rom, wofür er mit dem außergewöhnlichen Privileg belohnt wurde, Silbergeld zu prägen. Dies tat er in seinem Münzhaus in Wipperfürth.
Adolf VI. van Berg starb 1348 und wurde im Altenberger Dom. Kinderlos geblieben, hatte er früh sein Erbe arrangiert. Er hatte seine ältere Schwester Margaretha und ihr Ehemann Otto IV. von Ravensberg als Erben bezeichnet, aber da beide verstorben waren, wurde Berg von ihrer Tochter geerbt Margarete von Ravensberg und ihr Ehemann Gerard van Gulik. Außerdem starb mit seinem Tod die männliche Linie der Limburger Grafen von Berg aus.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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