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Ägyptopithecus ("Affe aus Ägypten") ist ein ausgestorbener kleiner fruchtfressender Affe, der vor etwa 27-30 Millionen Jahren in . lebte Ägypten. Sie können ihn mit einem vergleichen Koboldmaki, Lemur oder LemurEr hatte 32 Zähne und die Männchen hatten lange Eckzähne. Aegyptopithecus, auch bekannt als 'Dawn Monkey', ist ein wichtiges Bindeglied zwischen den primitiven Primaten und den echten Affen, die in den Miozän wurden entwickelt. Der Aegyptopithecus war 60 bis 70 cm groß und wies typische Merkmale des kleinen Primaten auf. Er hatte stereoskopische Augen und damit dreidimensionales Sehen, zwei Hände und zwei Füße mit empfindlichen Fingerkuppen und Nägeln (statt Krallen) und ein besser entwickeltes Gehirn. Der Aegyptopithecus lebte im späten Eozän bis um Oligozän.

Eigenschaften
Der Kopf von Aegyptopithecus zeuxis ist gekennzeichnet durch die relativ lange Schnauze (Prognathie) und das kleine Gehirn (30 cm3). Wie bei allen Affen der alten Welt lautet seine Zahnformel 2-1-2-3 (dh zwei Schneidezähne, 1 Eckzahn, 2 Backenzähne und 3 Backenzähne pro Kieferhälfte). Die Eckzähne zeigen einen Geschlechtsdimorphismus (die Eckzähne der Männchen sind größer als die der Weibchen), der heute auch bei einigen Primatenarten zu finden ist. Der Aufbau der Zähne mit breiten, flachen Schneidezähnen und niedrigen Molaren ist dem Original sehr ähnlich Affenzähne der alten Welt. Das Körperskelett zeigt im Wesentlichen affenähnliche Züge, die Vorderbeine sind kurz, der erste Zeh gegenübergestellt und ein langer Schwanz ist vorhanden. Das Gewicht von Ägyptopithecus wird auf etwa 6,7 Kilogramm geschätzt. Im Jahr 2004 wurde ein fast vollständig erhaltener weiblicher Schädel entdeckt, dessen Innenvolumen 14,6 cm³ betrug und in dem der Riechkolben sogar mit 0,102 cm³ rekonstruiert werden konnte.
Die Tiere lebten vermutlich auf Bäumen und bewegten sich langsam mit vier Beinen auf den Ästen. Aus der Konstruktion der Zähne wird geschlossen, dass die Nahrung hauptsächlich aus Früchten und Blättern bestand. Das Geschlecht Ägyptopithecus mit Propliopithekus und andere Gattungen wurden systematisch in die Gruppe eingeordnet Propliopithecidae, die ganz in der Nähe der Basis der alten Weltaffen liegt. Sie dürfen jedoch nicht die direkten Vorfahren der heutigen Affenverwandten oder des Menschen sein, sondern bilden einen Nebenzweig.
Benennung
Ägyptopithecus ist ein Kunstwort. Der Name der Gattung bezieht sich auf den Fundort in Ägypten und leitet sich ebenfalls vom griechischen Wort πίθηκος ab (altgriechisch ausgesprochen píthēkos: „Affe“). Der Beiname des Typs Aegyptopithecus zeuxis stammt ebenfalls aus dem Griechischen (zεῦξις) und lässt sich nach der Erstbeschreibung metaphorisch als englisches Joch oder Join (etwas verbinden) übersetzen, bezieht sich also auf „die Morphologie des Unterkiefers und der Zähne, die dazwischen liegenden Merkmale zeigen“ Propliopithekus und Dryopithecus. Aegyptopithecus zeuxis bedeutet also "Affe aus Ägypten, der etwas komponiert".
Erste Beschreibung
Holotypus der Gattung und Art Aegyptopithecus zeuxis ist das Fragment eines linken Unterkiefers (Archivnummer C.G.M. 26901) mit drei erhaltenen Molaren (Prämolar P2 bis Molar M2) und einem ergänzten Molaren M3 aus dem Fossil Y.P.M. 21032. Als Paratypus identifizierte Elwyn L. Simons 1965 das Fragment eines zweiten Unterkiefers mit teilweise erhaltenen Zahnwurzeln (Aktenzeichen A.M.N.H. 13389). Diese Fossilien werden im Ägyptischen Geologischen Museum (ehemals: Cairo Geology Museum, CGM), dem Peabody Museum of Natural History in . aufbewahrt New Haven, Connecticut), (ehemals: Yale Peabody Museum, YPM) und die Amerikanisches Museum für Naturgeschichte im New York (AMNH).
Stattfinden
Es kommt hauptsächlich in den oligozänen Schichten des van vor fayum in Ägypten.
Essen
Den Zähnen nach zu urteilen, aß er hauptsächlich Obst, aber auch Insekten.
Literatur
- John G. Fleagle und Elwyn L. Simons: Der Humerus von Aegyptopithecus zeuxis: Ein primitiver Menschenmensch. Im: Amerikanische Zeitschrift für physikalische Anthropologie. Band 59, Nr. 2, 1982, S. 175–193, doi:10.1002/ajpa.1330590207
- Thomas M. Bown, Mary J. Kraus, Scott L. Wing, John G. Fleagle, Bruce H. Tiffney, Elwyn L. Simons und Carl F. Vondra: Der Fayum Primatenwald erneut besucht. Im: Zeitschrift für menschliche Evolution. Band 11, Nr. 7, 1982, S. 603–632, doi:10.1016/S0047-2484(82)80008-0
- Richard F. Kay, John G. Fleagle und Elwyn L. Simons: Eine Revision der Oligozän-Affen aus der Provinz Fayum, Ägypten. Im: Amerikanische Zeitschrift für physikalische Anthropologie. Band 55, Nr. 3, 1981, S. 293–322, doi:10.1002/ajpa.1330550305
- John G. Fleagle: Bewegungsverhalten der frühesten Anthropoiden: eine Überprüfung der aktuellen Beweise. Im: Zeitschrift für Morphologie und Anthropologie. Band 71, Nr. 2, 1980, S. 149–156, Zusammenfassung
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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