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Alendorperwetering

Das Alendor-Bewässerung liegt in der Provinz Utrecht und ist ein verbleibender Teil des Flusses Rhein westlich der Stadt Utrecht. Vom Rhein zwischen Utrecht und Harmelen ist durch Versandung wenig übrig geblieben und die mageren Überreste dieses Flusses sind viel schmaler als in ferner Vergangenheit. Der Alendorperwetering ist etwa 10 Meter breit, während die Breite des Flusses um das Jahr 1000 etwa 70 Meter betragen muss. Der Name Alendorperwetering bezieht sich auf die NachbarschaftAlendorp zu Vleuten, wobei diese Recht läuft durch.

Vor dem Jahr 2000 war Alendorp ein ländliches Gebiet zwischen Vleuten und Die Meern insbesondere mit Gartenbaubetrieben. Der Alendorperwetering fließt nun durch die Maxima-Park im Stadtteil Utrecht Vleuten-De Meern. Dieser Park ist umgeben von Wohngebieten aus der Zeit von 1990 bis heute. Die Dörfer De Meern und Vleuten wurden am 1. Januar 2001 in die Gemeinde Utrecht eingegliedert.

Geschichte

Im frühen Mittelalter wurde der Teil des Flusses, der heute Alendorperwetering ist, noch von Schiffen befahren, die von Utrecht in Richtung Leiden fuhren. 1381 wurde diese Route durch eine andere ersetzt, nämlich den Kanal de Alter Rhein. Der Rhein bei Vleuten wurde noch für den regionalen Schiffsverkehr genutzt. Zum Beispiel im Gebiet von Alendorp im Spätmittelalter Flusston gewonnen. Dieser Ton wurde mit Schiffen über den Rhein transportiert. Als kein Ton mehr abgebaut werden konnte, begann eine Zeit, in der die Bedeutung der restlichen Rheinteile weiter abnahm. Durch weitere Versandung wurde der Fluss so schmal, dass man nicht mehr von einem Fluss sprechen konnte. Die Überreste erhielten Namen wie Alendorperwetering und Vleutense Wetering.

Eine Wiederbelebung kam mit der Ankunft des Gartenbaus um 1900. Das Gebiet von Alendorp und das heutige Wohngebiet Der Sand wurde zum Zentrum des Gartenbaugebietes Vleuten. Dank des Netzes von Barkassenschleusen die bei der Tongewinnung entstanden ist, konnten die Gartenbauprodukte problemlos auf Schiffe verladen werden. Über das Alendorperwetering und die Vleutense Vaart diese wurden zur Gemüseauktion in Utrecht transportiert. Später geschah dies mit kleinen Lastwagen. Die Wiederbelebung der Alendorperwetering war daher nur von kurzer Dauer.

Durch die Projekt Leidsche Rijn das Gebiet von Vleuten und De Meern und das Gebiet zwischen diesen Dörfern und dem ehemaligen Utrecht wurde urbanisiert. Der gesamte Gartenbau musste daher an einen anderen Ort umziehen oder aufhören zu existieren. Der Aufstieg des Vleutense-Gartenbaus um 1900 war übrigens auch auf die Stadterweiterung zurückzuführen. Dies betraf die Annexion eines Teils der Westland, damals das wichtigste Gartenbaugebiet der Niederlande, von der Gemeinde de Den Haag. Die Gärtner dort mussten gehen. Einige von ihnen verlegten ihre Firma in die Vleutense. Sie ließen sich in einem bestimmten Gebiet namens . nieder Westland-Garten empfangen. Eine Straße mit diesem Namen existiert noch; dies befindet sich in der Nähe von Het Zand.