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Aletheia

Aletheia (Altgriechisch: ἀλήθεια) wird auf zwei Arten verwendet:

1. als das "normale" altgriechische Wort für Wahrheit.

2. als philosophischer Begriff, der hauptsächlich auf der wörtlichen Bedeutung beruht, nämlich: a-letheia = nicht vergessen, Unverborgenheit.

Gerade diese letzte Bedeutung ("Un-Hiddenness") spielt bei der Interpretation von . eine Rolle vorsokratische Philosophie eine wichtige Rolle.

Es ist hauptsächlich der deutsche Philosoph Martin Heidegger der die ursprüngliche Bedeutung des Begriffs betont hat: das "unverborgene", "unverborgene" Wesen der Dinge entsteht nach ihm, weil der Mensch sie offenbart, d.h. durch die Wahrnehmung dem "Nichts" entzieht. . Obwohl Heideggers eigenwillige Interpretationen altgriechischer Fragmente keineswegs unumstritten sind, hat sich seine Erklärung des ursprünglichen Begriffs der "aletheia" als "Unverborgenheit" inzwischen weitgehend durchgesetzt.

Nach der vorsokratischen Zeit (vor allem ab Aristoteles, 384-322 v. Chr.), hat sich die Bedeutung von Aletheia in der Wissenschaft - und etwas weniger in der Philosophie - mehr und mehr in Richtung Wahrheit als "gemäß einer bestimmtenKorrespondenztheorie": adaequatio intellectus et rei). Mit anderen Worten: Wissen und Wirklichkeit korrespondieren.

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