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Alexanders geesten
Jacob van Maerlant, Miniatur im Spiegel historisch Mirror (ca. 1325-1335)

Alexanders Geister ist ein Werk von Jacob van Maerlant geschrieben um 1260. Es ist ein Mittelniederländisch Bearbeitung der Alexander, ein mittelalterliches Epos durch Wouter van Châtillon.

Eigenschaften

Alexanders Geister beschreibt das Leben von Alexander der Große von seiner Geburt bis zu seinem Tod. Dank der Idealisierung und der umfangreichen Schlachtberichte steht das Werk in der Tradition der of Ritterromane. Der Titel Alexanders Geister bedeutet so viel wie Die Heldentaten von Alexander; das Wort Geist hier hat nichts mit modernem Niederländisch zu tun Geist, aber eine Anleihe aus dem Altfranzösischen Geste ('Tat' oder '(Helden-)Geschichte').

Die Geschichte besteht aus zehn Kapiteln, in denen das gesamte Leben von Alexander der Große von der Geburt bis zum Tod wird beschrieben. Während der Arbeit wird er daher stark idealisiert, da Alexander als großartiges Beispiel für die Leser bezeichnet wird. Hier spielt die Höflichkeit eine wichtige Rolle. Nimmt man die Anfangsbuchstaben aller Kapitel zusammen, kann es Akrostichon Aleide gebildet werden. Dies lässt vermuten, dass die Arbeit in Auftrag gegeben wurde von Aleid von Holland, die Tante und Vormund von Floris V.

Ursprung

Jacob van Maerlant hat die Geschichte hauptsächlich für seinen Schüler geschrieben Floris V, die zukünftige Zählung von Holland und Seeland. Er wollte ihm das lateinische Epos geben Alexander lesen lassen. Da Floris V kein Latein kannte, beschloss Van Maerlant, das Werk in zu schreiben Mittelniederländisch übersetzen. Dass seine Zielgruppe junge Adlige waren, zeigt sich in der Geschichte. Van Maerlant verarbeitet beispielsweise viel wissenschaftliches Wissen über fremde Völker, besondere Naturphänomene, Geographie und Weltgeschichte, um es für sein Publikum interessant zu halten.

Editionen

Literatur

  • Ingrid Biesheuvel, Maerlants Werk: Edelsteine ​​aus seiner Hand. Amsterdam: Ambo/Amsterdam University Press, 1998.
  • Frits van Oostrom, Maerlants Welt. Verlag Prometheus, Amsterdam, 1996.