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Alexius Meinong (Lemberg, 17. Juli1853 - Graz, 27. November1920) war ein österreichischPhilosoph.
Leben
Meinong wurde in Lemberg geboren (heute Lemberg). Er besuchte das Gymnasium in Wien und studierte dann an der Universität Wien. Er studierte Geschichte, mit Nebenfach Philosophie. In seinen philosophischen Ansichten wurde er beeinflusst von Franz Brentano, der auch sein Lehrer war. Nach seinem Studium wurde er Lehrer in Wien. Dann ging er zu Graz. Neben seinen philosophischen Beiträgen beschäftigte er sich mit Komponieren und spielte Geige. Er war verheiratet und hatte einen Sohn.
Arbeit
Frühes Studium
Meinongs erstes Werk betrifft David Hume. Er schrieb zwei Bücher über seine Philosophie. Eine weitere wichtige Arbeit ist über Annahmen, in dem er untersucht, worauf sich ein psychologisches Urteil bezieht und inwiefern dieses wichtig ist Absicht. In seiner Arbeit zu Werten hat er festgestellt, dass Emotionen sind die bestimmende Quelle der Werte.
Seine Sicht auf Intentionalität
Meinong wurde beeinflusst von Franz Brentano. Er hat das Konzept eingefangen "Absicht", das im Mittelalter Gegenstand der Forschung war, wurde relational. Damit wich er dem Problem nichtexistenter Objekte aus: Er konnte beispielsweise von Sherlock Holmes sprechen, obwohl er ihn für eine nichtexistente Person hielt (Objekt) Meinong hingegen war der Meinung, dass man nur dann über etwas sprechen kann, wenn es irgendwie da ist, zum Beispiel, dass das Objekt eines (existenziellen) nichtexistenten Dings in manchen auch vorhanden sein muss Weise, zB absichtlich.
Die Theorie der Objekte
Meinong ist vor allem für seine Objekttheorie bekannt. Meinong schlug vor, folgendes Kazimierz Twardowski,[1] dass etwas auf eine bestimmte Weise sein muss, wenn man von seiner tatsächlichen Existenz oder Nicht-Existenz sprechen will. Wenn man beispielsweise sagt, dass Blau nicht existiert, wird bereits angenommen, dass Blau „ist“.[2] Die Kontroverse entsteht, wenn Gegenstände behauptet werden, die nicht existieren können. Ein rundes Viereck ist zum Beispiel eine absurde Sache[3] (er erwähnt es auch als Beispiel für unmögliche Objekte[4]), aber nach Meinong geht es darum, dass es jenseits von Sein und Nicht-Sein ist ('jenseits von Sein und Nicht-sein'); Sein und Nichtsein sind dem Objekt äußerlich ('äusserlich').[5] Er wendet sich daher gegen die Vorstellung, dass ein „rundes Viereck“ nichts anderes als ein „flatus vocis“ (Luftstoß der Stimme) sei.[6] (Vgl. hierzu die Seite über page 'flatus vocis'.) Meinong spricht daher neben 'Sosein' (in gewisser Weise sein) und 'Nichtsein' von 'Aussersein'. Wie etwas ist, ist unabhängig davon, was es ist (nämlich existierend oder nicht).
Arten von Objekten [7]
Meinong sagt, dass Objekte aufgrund ihres ontologischen Status in eine bis zwei oder bis zu drei (Unter-)Mengen unterteilt werden können: Alle Objekte sind abwesend. Einiges davon ist beständig. Ein Teil der subsistenten Teilmenge ist vorhanden:
- Abwesenheit oder gegebenes Sein (Gegebenhheit, Verb: gegeben), was auf ein ontologisches Objekt hinweist, das kein Sein hat.
- Existenz (Datei, Verb: bestehen), die ein Objekt im nicht-räumlichen und nicht-zeitlichen Sinn bezeichnet. Zum Beispiel eine Zahl oder eine mathematische Formel.
- Existenz (Existenz, Verb: existieren) oder tatsächliche Realität (Wirklichkeit), die die räumliche und zeitliche Natur eines Objekts anzeigt (Russell: bezeichnet). Zum Beispiel ein Stift oder ein Tisch.
Dieses Fehlen, das weder Existenz noch Existenz betrifft, kann weiter unterteilt werden:[8]
- Komplette Objekte. Beispielsweise existieren existenzielle oder untergeordnete Objekte (siehe oben). Aber auch eine Tabelle, die gerade erstellt wird, ist ein vollständiges Objekt. Obwohl es noch nicht existiert, könnte es existieren.
- Unvollständige Objekte. Zum Beispiel der goldene Berg oder ein Perpetuum Mobile. Die Nichtexistenz dieser Objekte wird vorausgesetzt.
- Widersprüchliche Objekte. Zum Beispiel ein quadratischer Kreis. Diese können nicht existieren.
- Unvollständige Objekte, die nicht widersprüchlich sind und deren Nichtexistenz nicht vorausgesetzt wird. Zum Beispiel: etwas Grünes.
Abwesenheit kann nicht geleugnet werden, so der Meinong-Forscher J. N. Findlay. 'Alles fehlt'. Damit können wir das Nicht-Sein (Nicht-Sign d.h. die Nicht-Existenz oder Existenz) eines Objekts bestätigen. Seine Abwesenheit wird durch unsere Absicht bewiesen, die seiner Negation vorausgeht.
Kritik
Meinong wurde vielfach kritisiert. Bestimmtes Bertrand Russell formulierte es in seiner Veröffentlichung Bei der Bezeichnung.
Ihm geht es um die Begriffe „goldener Berg“ und „quadratischer Kreis“. Am goldenen Berg schreibt Russell, dass er in Wirklichkeit (Existenz) nicht existiert. Die Aussage würde sich auf nichts beziehen. Dies ist, wenn wir Russell folgen, eine metaphysische Aussage, bei der nur existenzielle Aussagen toleriert werden. Meinong verteidigte sich damit, dass der Begriff „Gold“ und der Begriff „Berg“ vom Begriff „Goldener Berg“ abgeleitet werden könnten. Für ihn ist das eher eine logische Aussage.
Russell verwendet den "quadratischen Kreis", um zu zeigen, dass die Theorie von Meinong Widersprüche enthält:
(1) Der „quadratische Kreis“ ist rund
(2) Der „quadratische Kreis“ ist quadratisch
Nach Russell (3) lässt sich (2) ableiten:
(3) Es ist nicht wahr (Der quadratische Kreis ist rund)
Aussage (1) und Aussage (3) bilden nun nach Russell einen Widerspruch.
Aber nach Meinong lässt sich (3) nicht aus (2) ableiten und somit entsteht kein Widerspruch. [9][10]
Ein weiteres bekanntes Beispiel für Russells Kritik ist die Aussage: „Der gegenwärtige König von Frankreich ist kahlköpfig“. Diese besteht laut Russell logischerweise aus drei Aussagen:
1. Es gibt jetzt mindestens einen König von Frankreich.
2. Es gibt höchstens einen König von Frankreich.
3. Dieser König ist kahl.
Da Aussage 1 nicht existentiell richtig ist, ist sie falsch und damit nach Russell der gesamte Satz falsch.
In Meinongs Fall ist Aussage 1 nicht unbedingt falsch, weil sie nicht existentiell, sondern abstinent (zB absichtlich) ist. Damit sagt der ganze Satz etwas aus.
Literatur
- "Humestudien I" (1877)
- "Humestudien II" (1882)
- Psychologisch-ethische Untersuchungen zur Werttheorie (1894)
- über Annahmen (1902)
- Über Gegenstandstheorie (1904)
- ber die Stellung der Gegenstandstheorie im System der Wissenschaften (1907)
- Uber Möglichkeit und Wahrscheinlichkeit (1915)
Verweise
- ↑K.Twardowski, Zur Lehre vom Inhalt und Gegenstand der Vorstellungen, S. 24 (Wien: 1894).
- ↑A. Meinong, Über Gegenstandstheorie, S. 491 (Gesamtausgabe, Band 2, Abhandlungen zur Erkenntnistheorie und Gegenstandstheorie. Graz: Akademische Druck - u. Verlagsanstallt, 1971).
- ↑A. Meinong, Über Gegenstandstheorie, S. 493.
- ↑A. Meinong, ber die Stellung der Gegenstandstheorie im System der Wissenschaften, S. 14/220. (Gesamtausgabe, Band 5. Graz: Akademische Druck - u. Verlagsanstallt, 1973)
- ↑A. Meinong, Über Gegenstandstheorie, S. 494.
- ↑A. Meinong, ber die Stellung der Gegenstandstheorie im System der Wissenschaften, S. 15/221.
- ↑Englische Wikipedia, Alexius Meinong, Arten von Objekten.
- ↑ Stanford Encyclopedia of Philosophy, unter Meinong
- ↑B. Russell, "Über das Bezeichnen". Verstand 14 (1905), S. 479-493.
- ↑ Lackey, Douglas, "John Niemeyer Findlay", The Stanford Encyclopedia of Philosophy (Herbstausgabe 2019), Edward N. Zalta (Hrsg.), URL=<https://plato.stanford.edu/archives/fall2019/entries/findlay/>.