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Alfred Birney | ||||
Alfred Birney (2012) | ||||
| Allgemeine Information | ||||
| Vollständiger Name | Alfred Alexander Birney | |||
| Geboren | 20. August1951 | |||
| Land | Die Niederlande | |||
| Beruf | Schriftsteller, Essayist, Kolumnist | |||
| dbnl-Profil | ||||
| Webseite | ||||
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Alfred Alexander Birney (Den Haag, 20. August1951) ist ein NiederländischSchriftsteller, Essayist und Kolumnist.
Lebenszyklus
Alfred Birney wurde von einem Holländer-Indonesier (indo) Vater und ein Holländer Mutter. Der Holländer Vorfahren seines Vaters waren aus dem achtzehntes JahrhundertSchottland Herkunft, daher der englische Nachname. Alfred Birney wuchs bei seinen Eltern in Den Haag auf, bis er dreizehn war, dann bis er achtzehn war Internate im Fortschritte, Arnheim und Scheveningen. Er führte ein Bohemien existierte bis zu seinem fünfundzwanzigsten, setzte seinen ersten Geschichten auf Papier, sondern warf sie weg. Er wurde Gitarrenlehrer und führte in Zeitschriftenveröffentlichungen die kombinierten Anmerkungen und Tabulaturskript für Gitarristen, die später weithin verfolgt wurde.
Als er seine Karriere als Musiker musste wegen irreparabler Schäden an seiner linken Hand aufgeben, schrieb er ernsthaft weiter. Er debütierte in 1987 mit dem RomanTamaras Lunapark. Im 1991 er hat für seine uvre (1987-1991) die literarischG.W.J. Paagman-Preis verliehen unter dem Vorsitz von Aad Nuis. Sein AnthologieOstindische Tinte. 400 Jahre Indien in der niederländischen Literatur (1998) sorgte für viel Aufregung und Polemik in Kreisen der indischen Literatur. Zwei seiner wichtigsten Romane, Vögel um eine Frau (1991) und Die Unschuld eines Fisches (1995), wurden in . bzw. 2000 und 2002 in der übersetzung in Indonesien veröffentlicht. Von 2002 bis 2005 Alfred Birney wurde als Kolumnist mit der Haagsche Courant, ein Job, den er nur schwer mit seiner literarischen Arbeit verbinden konnte. Seine unerschütterliche Verteidigung der Multikulturelle Gemeinschaft wurde nicht immer geschätzt.
Alfred Birney ist ein Vertreter der zweiten Generation indischer Schriftsteller, einer Gruppe, die umfasst: Marion Blume, Adrian von Dis, Theodor Holman und Ernst Jansz gezählt werden. Aufgrund des komplexen und veralteten Begriffs „indisch“ wird diese Gruppe von Schriftstellern von modernen Literaturwissenschaftlern nach und nach als „postkoloniale Literatur“ klassifiziert. Alfred Birney widersetzt sich persönlich einer Kategorisierung seiner Person – nicht einiger seiner Werke – in seiner Essaysammlung Yournael von Cyberney (2001). Tatsächlich zeigen einige Romane und Geschichten keine Spur davon kolonial Vergangenheit seiner Familie. Ein konstanter Faktor ist die Erinnerung, die in seinen Büchern, insbesondere denen der Internate, in denen er aufgewachsen ist, immer ein zentrales Motiv ist. In seinem Roman Das verlorene Lied (2000) scheint der Autor zu einer Synthese seiner vielfältigen Motive zu gelangen.
Nach achtjähriger Abwesenheit von der literarischen Bühne kehrte Alfred Birney mit seiner sogenannten Rivers-Trilogie zurück, die die Kolonialgeschichte der Niederlande widerspiegelt. Die Trilogie umfasst einen Zeitraum von etwa 1750 bis 250 Jahre später. Drei Länder spielen bei der Spurensuche des Protagonisten eine Rolle: Schottland in Fluss Lossie (2009), Niederlande in Fluss IJssel (2010) und Indonesien in Fluss Brantas (2011). Als Chronist Niederländisch-Ostindiens verbindet Alfred Birney in diesen Novellen nahtlos drei Welten (die Schottisch-Niederländische, die Chinesisch-Niederländische und die Indonesisch-Niederländische), wobei jede Novelle auch als abgeschlossene Geschichte gelesen werden kann. Im Fluss Lossie Ein Gitarrist in Schottland sucht nach seiner Familiengeschichte und verfällt dem Zauber einer bezaubernden Frau, von der er glaubt, sie zu kennen Die Tochter des Fährmanns, eine Ballade des britischen Folksängers Donovan. Vor dem Hintergrund von Schiefer und rauschendem Wasser während ihres kurzen Miteinanders spielen aktuelle Themen wie Krieg, Migration, Abstammung, die Faszination für das Unbekannte und Schicksal eine Rolle. Im Fluss IJssel die Hauptfigur trifft auf einen unbekannten Cousin: einen Doppelgänger, der ihm ein befremdendes Gefühl für seine Herkunft und ein großes Wissen über die niederländische Kolonialvergangenheit vermittelt. Mit diesem Buch zeigt die Autorin, dass Migration keine Einbahnstraße ist und Rassismus überall lauert. Fluss Brantas schließt die Trilogie um einen Fluch, den der Gitarrist verfluchen will, indem er das Grab seiner Großmutter in Java besucht. In dem Buch voller Tempowechsel und Erzählungen wird die niederländische Kolonialgeschichte anhand der Spuren und Porträts einer illustren und farbenfrohen Pflanzerfamilie in Ost-Java überprüft.
Sein Essay wurde 2012 veröffentlicht, Der Zweifelnde, als Fortsetzung der Anthologie Ostindische Tinte. 400 Jahre Indien in der niederländischen Literatur (1998) und Yournael von Cyberney (2001). Alfred Birney entlarvt unter anderem die Unkenntnis der Niederlande über die eigene Kolonialgeschichte anhand von Beispielen aus Büchern vergessener Schriftsteller aus der Kolonialliteratur.
Für das Buch Der Interpreter von Java Birney hat beide gewonnen Libris-Literaturpreis als die Henriette-Roland-Holst-Preis. Der Nominierungsausschuss des letzteren Preises sagt über Der Interpreter von Java dass das Buch "eine schockierende Auseinandersetzung mit einem bisher unerzählten und damit unverarbeiteten Teil der niederländischen Kolonialvergangenheit" sei.[1]
2017 litt er erstmals an a Hernie und später bekam er a Herzattacke. Im Jahr 2019 erholte er sich nach einer fünffachen Bypass-Operation.
Literaturverzeichnis
Bücher
- Der Java-Interpreter. Roman. Breda, Verlag De Geus: 2016
- Das dubiose. Aufsatz. Haarlem, Herausgeber In de Knipscheer: 2012
- Fluss Brantas. Novelle. Haarlem, Herausgeber In de Knipscheer: 2011
- Fluss IJssel. Novelle. Haarlem, Herausgeber In de Knipscheer: 2010
- Fluss Lossie. Novelle. Haarlem, Herausgeber In de Knipscheer: 2009
- Yournael von Cyberney. Kolumnen, Essays, Geschichten. Haarlem, Herausgeber In de Knipscheer: 2001
- Das verlorene Lied. Roman. Haarlem, Herausgeber In de Knipscheer: 2000
- Fantasie. Geschichten. Amsterdam, Verlagskontakt: 1999
- Ostindische Tinte. 400 Jahre Indien in der niederländischen Literatur. Anthologie. Amsterdam, Kontakt des Herausgebers: 1998/2009
- Sonatine für sechs Frauen. Roman. Amsterdam, Verlagskontakt: 1996
- Die Unschuld eines Fisches. Roman. Amsterdam, Verlagskontakt: 1995
- Vögel um eine Frau. Roman. Amsterdam, Verlag In de Knipscheer: 1991
- Bewegungen von Heimweh. Roman. Amsterdam, Verlag In de Knipscheer: 1989
- Tamaras Lunapark. Roman. Haarlem, Herausgeber In de Knipscheer: 1987
Geschichten
- Der gute Maulwurf (1983). Das Volkskrant, 4. Juli 1984 Mikado-Presse, Den Haag: 1984. Bibliophile Ausgabe von 75 nummerierten und signierten Exemplaren. Illustrationen: Alfredo Prein. In der Kurzgeschichtensammlung enthalten Fantasie, 1999
- Der Verurteilte (1984). 20 Jahre PFERD, literarische Jubiläumssammlung; Den Haag 1992. In der Kurzgeschichtensammlung enthalten Fantasie, 1999
- Blues für Beatrice (1984). Literarische Zeitschrift Der Held, Amsterdam 3. Jahr Nr. 1, Feb/Mär 1987. In der Kurzgeschichtensammlung enthalten Fantasie, 1999
- Die Heldin der Halle M. (1986). Literarische Zeitschrift Der Held, Amsterdam 3. Jahr Nr. 5/6, Dez. 1987. In der Kurzgeschichtensammlung enthalten Fantasie, 1999
- Ein Vogel auf Java (1988). Das Volkskrant, Sa 10.09.1988. Aufgenommen in Yournael von Cyberney, 2001
- Der phänomenale Wels (1989). Buchanhang Kostenlose Niederlande für Studenten, 7. Oktober 1989. In der Kurzgeschichtensammlung enthalten Fantasie, 1999
- Der Junge mit den goldenen Fingern (1991). nusantara, Nullausgabe CPNB, Buchwoche 1992. In der Kurzgeschichtensammlung enthalten Fantasie, 1999
- Der Schatten von Clavan (1991). Bzzlletin, Literaturzeitschrift, 21. Jahrgang Nr. 195, Apr. 1992. In der Kurzgeschichtensammlung enthalten Fantasie, 1999
- Ohne Gesicht. Aufgenommen in Vertraut und fremd. Treffen zwischen den Niederlanden, Indien und Indonesien. Reihe "Tipje van de Sluier", Nr. 12. Herausgeber: Esther Captain e.a. Verloren Publishers, Hilversum, 2000
- Hey Indo, wo ist das Beste? Amersfoort, Monsun, 48. Jahr, Sep 2003, Nr. 3
- Drei Beine. Im: freie Sprache. Herausgeber: Adriaan van Dis. Optima 21st jrg, Aug 2003, Nr. 4 Amsterdam, Herausgeber Prometheus: 2003
- Der flugunfähige Vogel.Haagsche Courant, Mo, 8. Dez. 2003
- Indischer Herbst.Archipel-Magazin, Sommerausgabe 2005
- Auf Intuition. Aufgenommen in Indisches Leben in den Niederlanden. Herausgeber: Annemarie Cottaar. Meulenhoff, Amsterdam: 2006
- Hering in Tomatensauce.Archipel-Magazin, Sommerausgabe 2006
- Meerschweinchen.Archipel-Magazin, Ausgabe Herbst 2006
- Hallo Papa!Archipel-Magazin, Winterausgabe 2006
- Fluss Lossie. (Vorveröffentlichung) Archipel-Magazin, Sommerausgabe 2007
- Der Dolch.Archipel-Magazin, Winterausgabe 2007
- Tante Lee.Der Führer, Mai 2008
- Senkgrube.Archipel-Magazin, Sommerausgabe 2008
- Matagora.Archipel-Magazin, Herbstausgabe 2008
- Das Kali von Dudok.Archipel-Magazin, Winterausgabe 2008/2009
- Geister im Flur.Archipel-Magazin, Frühjahrsausgabe 2009
- Ein Indo kam vorbei.Archipel-Magazin, Winterausgabe 2009
- Javanisches Feuerwerk. Im: Indonesien Reiseführer; Kriegsschauplätze 1942 – 1949. rot. Hans van den Akker, Alfred Birney, Ferry Bounin. Offene Karte des Herausgebers: 2010
- Fluss IJssel. (Vorveröffentlichung) Archipel-Magazin, Frühjahrsausgabe 2010
- Den Haag ins Visier nehmen.Folge 6. Von: Relais Serie. Den Haag Zentrum, Fr 2. Juli 2010
- Fluss Brantas. (Vorveröffentlichung) Archipel-Magazin, Herbstausgabe 2010
- Munition. Aufgenommen in Die Geschichte Indiens. Veröffentlichung: Indisches Erinnerungszentrum: 2011
- Der Scheinwerfer. Im: Monsun, August 2011
Sachbücher
Alfred Birney hat einige Lehrbücher für Gitarre geschrieben.
Bibliophile Ausgaben
- 1984 - Der gute Maulwurf
- 1985 - Der Sträfling (Geschichte)
- 2010 - Der Kuchen und die Katze (Geschichte)
Anthologie
- 1988 - Ostindische Tinte. 400 Jahre Indien in der niederländischen Literatur (Anthologie)
Dokumentarfilm
Alfred Birney erschien in der Dokumentation De Indische Diaspora, Teil I: The Birnies, an Indies family from Deventer. Regie: Joop de Jong & Liane van der Linden. Rotterdam: 1997.
Externe Links
- Offizielle Website
- Biografien, Werke und Texte Bei der Digitale Bibliothek für niederländische Literatur (dbnl)
- Fotosammlung A. Birney (Internationales Institut für Sozialgeschichte)
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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