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Alfred Redli (Lemberg, 14. März1864 – Wien, 25. Mai1913) war ein österreichischOffizier. Er war Leiter der Spionageabwehr von Österreich-Ungarn, aber spionierte sich für Russland. Er nutzte fortschrittliche Technologien und Innovationen, um Geheimagenten entblößen.
Er wurde geboren in Lemberg als Sohn armer Eltern. Seine außergewöhnliche Intelligenz ermöglichte es ihm, schnell Armeehierarchie in Positionen aufzusteigen, die normalerweise den Reichen und Privilegierten vorbehalten sind. Er trat der Spionageabwehr bei und wurde schließlich deren Leiter. Seine Entlarvung als Spion für die Russen (ein Feind Österreichs) war weitgehend das Ergebnis der besseren Ermittlungsmethoden, die er selbst entwickelt hatte.
Es gibt Spekulationen, dass das Motiv für Redls Verrat Erpressung mit seinem homosexuelle Orientierung früher gewesen. Er lebte über seine Verhältnisse, konnte es sich aber mit dem Lohn seines Verräters leisten. Ein russischer Bericht aus dem Jahr 1907 beschreibt ihn als Zyniker.
Als er entlarvt wurde, beging er Selbstmord durch einen Pistolenschuss.
Fiktion
- Die Rolle von Redl wurde gespielt von Klaus Maria Brandauer im Film Oberst Redli von Istvan Szabo ab 1985.
- Das Spiel Ein Patriot für mich von John Osborne von 1965 basiert auf Redls Lebensgeschichte.
- Der Roman Das zweite Siegel ab 1950 von Dennis Wheatley fasst Redls Werdegang und deren Auswirkung auf den Verlauf der Erster Weltkrieg.