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Alfred Tepe
Kosmas und Damianus, Abcoude
Kosmos und Damian, Abcoude
Der Krijtberg (Kirche St. Francis Xavier), Amsterdam
Der Kreideberg (Saint Francis Xavier Church), Amsterdam

Wilhelm Victor Alfred Tepe (Amsterdam, 24. November1840 - Düsseldorf, 23. November1920) war ein niederländischer Architekt. Nach dem P.J.H. Cuypers er war der Hauptarchitekt der of neugotisch in den Niederlanden. Viele Kirchen wurden nach seinem Entwurf gebaut, vor allem im Bereich der Erzdiözese Utrecht.

Biografie

Tepe wurde in Amsterdam als Sohn von a . geboren DeutscheTextilhändler. Von 1861 bis 1864 studierte er Architektur an der Bauakademie in Berlin, wo er unzufrieden war mit dem Starken am Klassizismus gezieltes Training. In seiner Freizeit studierte er die Arbeit von E. E. Violet-le-Duc, dem französischen Experten für gotische Architektur. Von 1865 bis 1867 arbeitete Tepe für Vincenz Statz, einer der führenden Architekten der neugotisch in Deutschland, in Köln. Hier war er an der Restaurierung und Fertigstellung des Dom.

1867 kehrte Tepe nach Amsterdam zurück, wo er für kurze Zeit für einen gewissen Architekten Ouderterp arbeitete. 1872 zog er dann nach Utrecht, wo er einer der wichtigsten Schützlinge der St. Bernulphus Gilde, eine Gruppe katholischer Geistlicher, die eine Wiederbelebung nationaler Traditionen und Handwerkskunst in religiöser Kunst und Architektur anstrebt. Insbesondere wurden Einflüsse mittelalterlicher indigener Stile gefördert, sowie die Verwendung indigener Materialien wie z Backstein. Diese Ideologie hat in den meisten Arbeiten von Tepe eine entscheidende Rolle gespielt.

Zwischen 1871 und 1905 baute Tepe etwa 70 Backsteinkirchen mit wenig Naturstein Niederrheinische Gotik von dem 15. und 16. Jahrhundert als Beispiel. Für die Innenausstattung sorgten in vielen Fällen andere zunftkonforme Künstler, darunter Bildhauer und Maler Friedrich Wilhelm Mengelberg der wichtigste. Bis etwa 1882 hatte Tepe praktisch das Monopol auf die Gestaltung neuer katholischer Kirchen im Kerngebiet der Erzdiözese Utrecht. Erst nach dem Tod des Erzbischofs Schaepman auch andere Architekten bekamen eine Chance. Neben Kirchengebäuden entwarf Tepe viele andere Gebäude, die oft auf die eine oder andere Weise mit der katholischen Kirche verbunden waren, wie Klöster, Schulen und Waisenhäuser. Ein wichtiges Beispiel dafür ist das Waisen- und Altersheim St. Hieronymus in Utrecht von 1875-1877.

Ab etwa 1900 baute Tepe auch einige Kirchen in Deutschland. 1905, als Einsätze in den Niederlanden ausblieben, übersiedelte er nach Düsseldorf, wo er 1920, einen Tag vor seinem 80. Geburtstag, starb.

Build-Stil

Tepe war als führender Architekt der St. Bernulphus-Gilde der Führer einer klar erkennbaren Richtung innerhalb des niederländischen neugotischen Stils, eine Richtung, die unter anderem von J. W. Boomsbo und wurde unter anderem von Wolter in Riele. Der neugotische Stil dieser stark von der Niederrheinischen Gotik inspirierten „Utrechter Schule“ hebt sich deutlich von dem der viel innovativeren „Amsterdamer Schule“ um Cuypers ab. Während für Cuypers die Gotik nur der Ausgangspunkt für eine weiterzuentwickelnde Architektur war, war für Tepe die Gotik und insbesondere die niederrheinische Variante der einzig wahre Stil des Kirchenbaus. Tepes Kirchen zeichnen sich durch einen oft schlichten, aber hohen Baustil aus, möglichst mit einem hohen Westturm und fast immer dreischiffig durchgeführt, auch sehr kleine Kirchen. Ornamente fehlen meist an der Außenseite des Gebäudes, mit Ausnahme der typisch rheinischen Balustraden und bei Nischen und Zinnen verzierte Giebel, die Tepe zu einer Reihe von Kirchen hinzufügte. Sogar Strebepfeiler Tepe hat sich selten beworben, und nur einmal hat er einen Chor mit a Verkehr.

Im Gegensatz zu Cuypers zeigt Tepes Werk wenig Stilentwicklung. Dennoch lassen sich in seiner Karriere vier Phasen unterscheiden. In der ersten Phase, die von 1871 bis 1876 dauerte, entwickelte er seinen Stil und probierte verschiedene Kirchentypen aus. In der zweiten Phase, von 1876 bis 1890, werden Ornamente stärker verwendet als zuvor. Zwischen 1890 und 1900 experimentierte Tepe mit Grundrissen, die auf Zentralisierung abzielten, insbesondere in Form von Hallenkirchen. Ein markantes Highlight ist die 1893 erbaute und 1945 zerstörte St. Martinskirche in Deutschland Bilk, die einen dreieckigen Grundriss erhielt. Die vierte Phase nach 1900 zeigt eine Rückkehr zu früheren Entwürfen. Tepe wendete in Deutschland einen etwas anderen neugotischen Stil an und verwendete regelmäßig Naturstein. Seine Kirche in Bawinkel besteht größtenteils aus Sandstein.

Wichtige Werke

sehen Liste der Gebäude von Alfred Tepe für den Hauptartikel zu diesem Thema.

Andere Beispiele für Tepes Werke sind:

Galerie

Siehe auch

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