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Ali Saibou
Ali Saibou
Ali Saibou
Geboren1940
Ouallam, Französisch-Westafrika
Verstorben31. Oktober2011
Politische ParteiNationale Bewegung für die Entwicklung der Gesellschaft
Präsident von Niger
Ernennung14. November1987
Schlussendlich16. April1993
VorgängerSeyni Kountche
NachfolgerMahamane Ousmane
Portal  Portalsymbol  Politik

Ali Saibou (1940 – 31. Oktober2011) war ein Nigeria Politiker. Er war der dritte Präsident von Niger.

Lebenszyklus

Saibou gehörte zu den Zarma-Stamm. Er interessierte sich schon früh für eine militärische Laufbahn und trat 1954 in die Erstes senagalese Tirailleurs Regiment. Er kämpfte 1960 in Kamerun und wurde verletzt. Nachdem Niger 1960 unabhängig wurde, wechselte Saibou zur Niger-Armee. Dort erhielt er den Rang eines Feldwebels. 1969 schloss er die Offiziersschule ab und erhielt dann das Kommando über eine Einheit bei N'Guigmi. 1973 wurde Saibou in eine neue Einheit versetzt Agadez und erhielt dort den Rang eines Kapitäns.

Saibou war am Putsch seines Cousins ​​beteiligt Seyni Kountche. Dieser Putsch gelang und Kountché kam an die Macht. Saibou wurde als Belohnung zum Major befördert und wurde Landwirtschaftsminister im Kabinett von Kountché. Am 20. November wurde er Stabschef des Präsidenten.

Kountché hatte einen gewissen Hintergrund gegenüber Saibou. Im Juni 1975 forderte er seinen Cousin auf, von seinem Truppenkommando zurückzutreten. Saibou stimmte zu und gewann damit das Vertrauen von Kountché. Kountché starb am 10. November 1987 und Saibou wurde vom Obersten Militärrat zu seinem Nachfolger ernannt.

Unter Kountché wurden viele Zivilisten verfolgt und inhaftiert. Es gab auch wenig Meinungsfreiheit. Saibou hat einige Gesetze liberalisiert und die Menschen haben mehr Freiheit bekommen. Aber er ging auch nicht so weit, eine totale Demokratie zuzulassen. Saibou gründete die Nationale Bewegung für die Entwicklung der Gesellschaft (MNSD) und schrieb neue vor Dezember 1989 Präsidentschaftswahlen von. Er war jedoch der einzige Kandidat, der teilnehmen durfte.

In der Bevölkerung gab es zunehmenden Protest gegen Saibou. Studentenproteste und Tuareg-Angriff auf eine Polizeistation in Tchin-Tabarraden führte zu einem 1991 Nationale Konferenz wurde gehalten. Dort wurden Pläne für die Ausarbeitung einer neuen Verfassung und neue demokratische Wahlen geschmiedet. Im November 1991 wurde eine Übergangsregierung gebildet, die das Land so lange führen sollte, bis alle notwendigen Maßnahmen für freie Wahlen getroffen waren. Saibou blieb zunächst Parteichef der MNSD, wurde aber im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen durch Mamadou Tandja.

Saibou blieb bis zum 16. April 1993 Präsident Mahamane Ousmane, der die Wahl gewonnen hatte, wurde ernannt. Er kehrte in seine Heimatstadt zurück und zog sich zurück.