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Alice Frey (Antwerpen, 25. Juni1895 - Ostende, 30. August1981) war ein Belgier Maler.
Lebenszyklus
Alice Frey war eine Tochter des lothringischen Instrumentenbauers Pierre-Jacques Frey und der aus einer Optikerfamilie stammenden Léontine Brand.
Sie machte eine Ausbildung zur Schneiderin, einen Beruf, den sie sich dann als Lehrerin selbst beibrachte. Während sie die Sommermonate regelmäßig in Ostende und mit der Familie verbrachte, unter anderem Erster Weltkrieg verbrachte, lernte sie 1914 kennen James Ensor, der sie ermutigte und Malunterricht gab. Sie konnte sich somit "die einzige Schülerin" von James Ensor nennen. Nach dem Krieg begann sie ein Studium an der Kunstakademie in Antwerpen, als Studentin von Julian De Vriendt und Felix Gogo. Sie gründete die Avantgarde-Gruppe zusammen mit dem Antwerpener Dichter Paul Neuhuys ein ira.
Sie schlug eine Karriere als Malerin ein und war eines der Gründungsmitglieder der Gruppe Lumiere. Bereits 1920 wurde sie von der Kunstkritik für ihr Talent anerkannt Roger Avermaete.
Sie verfolgte nacheinander verschiedene Kunstrichtungen: Expressionismus, das Abstrakte Kunst, es Futurismus, was zu einem persönlichen, leicht verträumten Stil in Bezug auf die magischer Realismus. Mit ihrem melancholischen und poetischen Ausdruck ist sie verwandt mit Marc Chagall.
Nach 1931 in Brüssel Nach dem Tod ihres Mannes, des Kunstkritikers Georges Marlier (†1968), ließ sich Alice Frey in Ostende nieder. Im späteren Leben wurde sie völlig taub und lebte allein. Einen kleinen Teil der Sammlung ihrer Werke vermachte sie der Stadt Ostende. Der größte Teil wurde versteigert und weit verbreitet.
Sie illustrierte das poetische Werk von Maurice Careme und Paul Neuhuys, die Geschichten von Dominique Rolin und ein Buch von Robert Poulet.
Literatur
- Roger AVERMAETE, Alice Frey, 1920 & 1959.
- Zeitgenössische jüdische Kunst in Belgien nach 1950, Mecheln, 1999.
- Jean-Philippe SCHREIBER, Alice Frey, in: Dictionnaire biographique des Juifs en Belgique, Brüssel, De Boeck, 2002.
- Pierre-Paul DUPONT, Alice Frey, in: E. Gubin, C. Jacques, V. Piette & J. Puissant (Hrsg.), Dictionnaire des femmes belges: XIXe et XXe siècles, Brüssel, Éditions Racine, 2006, ISBN 978-2-87386-434-7 .