WikiDer > Alimnia
| Insel Griechenland | |||
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Ort | |||
| Land | Griechenland | ||
| Koordinaten | 36° 16′ N, 27° 42′ O | ||
Allgemeines | |||
| Oberfläche | 6,5 km² | ||
| Einwohner | unbewohnt | ||
| Länge | 5 km | ||
| Breite | 4 km | ||
| Höchster Punkt | 274 m² | ||
| Fotos | |||
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Alimnia oder Alimi (griechisch: 'Αλιμνιά' oder 'Αλιμιά') ist eine Insel im Ägäisches Meer, westlich von Rhodos. Alimnia ist 6,5 km2 groß und relativ steil; 265m. Die Insel ist seit prähistorischer Zeit bewohnt, wie archäologische Funde belegen. Die Bevölkerung lebt seit der Antike vom Fischfang und von den Erträgen der kleinbäuerlichen Landwirtschaft und Viehzucht. Die sorgfältig angelegten Terrassen zeugen vom Eifer der Generationen.
Im Mittelalter gehörte Alimnia zum Kreuzritterstaat der Johanniterritter Rhodos, repräsentiert die abgelaufene Akropolis in eine befestigte Festung umgewandelt. Alimnia teilte das Schicksal der anderen Dodekanes Inseln und gelangte 1912 in die Hände der Italiener. Sie wählten die Insel wegen ihrer tiefen und geschützten Bucht aus, um einen U-Boot-Stützpunkt zu errichten. Als die Deutschen 1943 die Italiener übernahmen, übernahmen sie auch den Stützpunkt und bauten den Militärbau weiter aus.
Nach dem Krieg ging die Einwohnerzahl stetig zurück. Die Brunnen wurden nicht mehr gepflegt und die Häuser verfielen. In den 1970er Jahren wurde die Insel dauerhaft unbewohnt. Nur die Dorfkirche und die Klosterkirche St. Minas werden noch erhalten. Der Priester der Nachbarinsel Kreide ist für diese Wartung verantwortlich.
Im Laufe der Jahre wurden mehrere Pläne vorgelegt, um die einsame Insel auszubeuten und ihr neues Leben einzuhauchen. Bisher ohne Ergebnis. Die Insel ist stark vernachlässigt, die Schaf- und Ziegenherden der Hirten auf Chalki sind sich selbst überlassen. Fischer, die in den fischreichen Gewässern rund um die Insel arbeiten, hinterlassen Abfälle.
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