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Alphonse Picou
Alphonse Picou
Alphonse Picou (rechts) mit Papa Celestina im Jahr 1950
Allgemeine Information
GeborenNew Orleans, 19. Oktober 1978
VerstorbenNew Orleans, 4. Februar 1961
LandFlagge der Vereinigten Staaten Vereinigte Staaten
Arbeit
Genre(s)Jazz
BerufMusiker
Instrumente)Klarinette
(und) IMDb-Profil
(und) Allmusic-Profil
Portal  Portalsymbol  Musik

Alphonse Picou (New Orleans, 19. Oktober1878 - Dort, 4. Februar1961) war ein amerikanischJazzklarinettist. Nächster George Baquet und sein Lehrer Lorenzo Tio Picou galt mit seinem fließenden Spiel als der bedeutendste Klarinettist der ersten Generation der New Orleans Jazz.

Biografie

Picou hatte die Posaune erst mit 14 Jahren gelernt, bevor er zur Klarinette wechselte und zunächst Ragtime spielte im Independence Orchestra von Boo Boo Fortunea, bevor er 1894 der Accordiana Band beitrat. Um den Übergang vom 19. zum 20. Jahrhundert spielte Picou in der Excelsior Brass Band und wechselte dann zum Olympia Orchestra von Freddie Keppard. Er arbeitete dann bei George Moret, John Robichaux und Etagenbett Johnson. In den Jahren vor der Erster Weltkrieg er spielte in der Tuxedo Brass Band in New Orleans. Um 1915 spielte er kurz in Chicago mit Manuel Perez im Arsonia Café, kehrte aber nach zwei Jahren nach New Orleans zurück. Seine Kompositionen Onzaga-Blues, Olympia Rag, Alligator Hop und Schlangenlappen, teilweise im Auftrag von König Oliver entstanden, wurden oft gespielt.

1918 spielte er in der Band von Joe Nichols aus Holz. In den 1920er Jahren assistierte er selbst in Salonorchestern und Blaskapellen, der tatsächlich andere Musik spielte. 1932 zog er sich aus dem Musikgeschäft zurück und arbeitete fortan als Klempner. Zur Zeit der Dixieland-Revivals in den 1940er Jahren kehrte Picou auf die Bühne zurück und spielte und nahm mit . auf Papa Celestina und Kind Rena. Er leitete in den 1950er Jahren seine eigene kleine Band in New Orleans und trat mit der Eureka Band auf.

Versterben

Alphonse Picou starb im Februar 1961 im Alter von 82 Jahren. Durch die Straßen von New Orleans fand eine ausgedehnte "Jazz-Beerdigung" mit 1500 Teilnehmern statt.

Literatur

  • Leonard Feder, Ira Gitler: Die Biographische Enzyklopädie des Jazz. Oxford University Press, New York 1999, ISBN 0-19-532000-X.
  • Martin Kunzler: Jazz-Lexikon. Band 2: M–Z (= rororo-Sachbuch. bd. 16513). 2. Kasse. Rowohlt, Reinbek in Hamburg 2004, ISBN 3-499-16513-9 .