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Alphonse de Stuers | ||||
| Allgemeine Information | ||||
| Geboren | 20. Februar 1841 | |||
| Geburtsort | Maastricht | |||
| Verstorben | 4. Mai 1919 | |||
| Ort des Todes | Paris | |||
| Titel | Herr. | |||
| Politische Funktionen | ||||
| 1866-1868 | Attache | |||
| 1868-1881 | Gesandtschaftssekretär | |||
| 1881-1885 | Premierminister in Spanien | |||
| 1885-1919 | Bevollmächtigter Minister in Paris | |||
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Alphonse Lambert Eugène Ritter de Stuers (Maastricht, 20. Februar1841 – Paris, 4. Mai1919) war ein Holländer Diplomat. Er war auch als (Frei-)Künstler und Kunstsammler tätig.[1]
Leben und Arbeiten
De Stuers, Mitglied der Familie Die Stuers, war ein Sohn von Hubert Joseph Jean Lambert Ritter de Stuers (1788-1861) und von Hortense Josephine Constance Beyens (1814-1869).[2] Pater Hubert hatte eine militärische Laufbahn und war zur Zeit von Alphonses Geburt ehemaliger Kommandant von dem Indische Armee. Alphonse de Stuers heiratete 1875 Margaret Laura Carey (1853-1911) in New York, aus dieser Ehe gingen vier Kinder hervor. Die Ehe wurde durch Scheidung aufgelöst. De Stuers wurde 1881 Eigentümer des Boetselaersborg, das von 1801 bis 1927 im Besitz der Familie war.
Politische Karriere
Alphonse de Stuers studierte Rechtswissenschaften in Leiden und promovierte 1864. Zwei Jahre später wurde er zum Attaché an die Diplomatischer Angestellter. Er war als Gesandtschaftssekretär in Paris (1868, 1879), Wien (1871), Brüssel (1873), Berlin (1874, 1878) und London (1875) tätig. 1875 war er für kurze Zeit ad interim Geschäftsauftrag in den Vereinigten Staaten. 1881 wurde er ernannt Minister-Resident in Spanien, worauf er von 1885 bis zu seinem Tod außerordentlicher Gesandter war und bevollmächtigter Minister war in Paris und war auch Kammerherr von Königin Wilhelmina (1903-1919). 1916 wurde er zum Staatsrat im außerordentlichen Dienst. Wegen der Krieg er konnte Paris nicht verlassen und wurde nicht als solcher entlassen.
De Stuers erhielt mehrere Auszeichnungen. Er starb 1919 im Alter von 78 Jahren in Paris.[3]
Auszeichnungen
- Offizier in der Leopold-Orden (1875)
- Kommandant im Orden von Franz Joseph
- Kommandant im Orden des Niederländischen Löwen (1891)
- Großkreuzritter im Orden von Oranien-Nassau (1912)
- Großoffizier im Ehrenlegion
Künstler und Kunstsammler
Die Familie De Stuers-Beyens hatte ein großes Interesse an der Kunst. Jüngerer Bruder Victor de Stuers (1843-1916) war Beamter im Bereich der Kunstförderung und des Kunstschutzes. Er war mitverantwortlich für den Bau des neuen Gebäude des Rijksmuseums und gilt als Begründer der niederländischen Denkmalpflege.[4]
Alphonse de Stuers wurde an der Akademie der Ars Aemula Naturae im Führen. Er machte Zeichnungen, Lithographien und Skulpturen. Beispiele seiner Arbeit sind Büsten von Karel E. M. Ruijs de Beerenbrouck (1789-1863), Mitglied des Parlaments in Limburg und des französischen Oberst Eugène Stoffel und seines Onkels François und Vater Hubert Ritter de Stuers.[1] Letzteres zeigte er 1860 auf der Ausstellung lebender Meister im Amsterdam Königliche Akademie der Künste. Er fertigte auch ein Steinreliefporträt seines Bruders Victor (1901) an, das in der Sociëteit de Stuers in Maastricht aufgestellt wurde.[5] Alphonse de Stuers war Korrespondent der Pariser Akademie.
De Stuers besaß eine umfangreiche Kunstsammlung. 1932 wurden im Auktionshaus rund 160 Kunstwerke aus seinem Nachlass versteigert Frederik Müller in Amsterdam. Die Sammlung umfasste Gemälde von Anthony Palamedesz., Jean-Baptiste Perroneau und Jan van Scorel, Skulpturen, Wandteppiche, Stoffe und Möbel. Ein Teil davon ist in Museumssammlungen gelandet.
Fotos von Werken

Büste von Karel E.M. Ruijs de Beerenbrouck (1858)

Reliefporträt von Victor de Stuers, Maastricht (1901)
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Büste von François V.H.A. die Stuer (1902)
Büste von Eugene Stoffel
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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