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Wenn ich kann war ein Vereinigung bildender Künstler in der belgischen Stadt Antwerpen, aktiv ab 1883 bis um 1952.
Geschichte
Der Verein wurde am 25. Oktober 1883 unter dem Namen Union Artistique des Jeunes. Bald würde das Motto lauten Wenn ich kann wird auch der Name, unter dem der Verein bekannt wurde. Das Ziel der Gründer war hauptsächlich, Ausstellungsmöglichkeiten für die Mitglieder zu schaffen, meist junge Antwerpener Künstler, die noch nicht in den lokalen offiziellen Kunstkreis aufgenommen wurden. Wahre Avantgarden waren bei uns nie zu finden Wenn ich kann, außer Henry Van de Velde, der nur sehr kurze Zeit Mitglied war und dies danach so gut es ging ignorierte.
Vor allem in der Frühzeit wurden zahlreiche Ausstellungen eingerichtet. Diese fanden nicht nur in Antwerpen, sondern auch in Die Niederlande und Deutschland. Die 25. Ausstellung fand 1891 im Oud Museum in der Venusstraat statt. Die Ausstellungen dazu fanden in Zimmer Verlat.
Nachfolgende Ausstellungen fanden statt in Halle Buyle (Das Salle Buyle), das Saal Forst, das Breckpot-Zimmer und der Bankettsaal der Stadt. 1905 fand die 50. Gruppenausstellung statt.
Danach ging die Zahl der Ausstellungen zurück. Die 79. Ausstellung 1952 war zugleich die letzte. Damals hatte das Kollektiv noch neun Mitglieder und wurde aufgelöst.
Mitglieder
Die Gründer (am 25. Oktober 1883) waren: F. Adriaeenssens, Charles Boland, Léon Brunin, Edward Chappel, Prosper De Wit, F. Hanno, Jan-Willem Rosier, Henry Rule, Henry Van de Velde.
Im Laufe des Jahres wurden auch folgende Künstler Mitglied: Charles Mertens, A. Sils, Paul Gorge, H. Timmermans, L. Boschmans, Castel Ebert, Henry Luyten, J. Van Snick, W. Albracht, J. Bos, A. Halberstadt, Laura Ringelé, Hermina Laukota, Laure Blood, L. Delehaye, A. Delgoffe und Alfons Van Beurden.
Zwischen 1885 und 1891 kamen weitere Künstler hinzu: Rosa Leigh, F. Brandt, P. Rink, Henri De Smeth, Evert Pieters, Piet Van Engelen, Jef Van de Roye, Alois Boudry, CH. Berckmans, F. Cheers, Romain Steppe, Eugene Joors, J. De Pooter, J. Van Leemputten, P. Wild, J. Du Jardin, E. Verbrugge, Louis Van Engelen, Lambert Baggen (sagte Albert Baggen), Henry Cook, Evert Larock, C. Nys, R. Atkinson, Richard Baseleer, B. Koldewey, A. Pierre, F. Van Caillie, G. Van der Heyden, Victor Hageman und Oscar Halle.
Mit Ausnahme von Van de Velde waren das alles sehr traditionell arbeitende Künstler. Dadurch hat sich Als ik Kan immer einen lokalen Charakter bewahrt. Ankunft der Gruppe Kunst der Gegenwart in Antwerpen würde es mit der Zeit eine Alternative dazu geben. Die letzten Jahrzehnte waren ein zu langes Überleben: eine Existenz, die von wenigen Künstlern am Leben gehalten wurde, die sich von der Vergangenheit nicht verabschieden konnten.
Mitglieder waren zum Zeitpunkt der letzten Ausstellung 1952 die Maler painter Ernst Albert, Jan De Graaf, Emil Gastemans, Felix Gogo, John Michaux, Albert Saverys, Alphonse Van Beurden und Bildhauer Arthur Dupon und Ernest Wijnants. Folgende Maler stellten dann auch aus, obwohl sie keine Mitglieder waren: Robert Buylea, Leo Bervoets, Jules De Bruycker und Alex Wouters. Der Vorsitzende war Léopold (Pol) Verswijver.
Wissenswertes
- Gemalt 1886 18 Henry Luyten ein Gruppenportrait der Mitglieder (Ein Treffen bei "If I Can" im Jahr 1885).
- "Wenn ich kann" war das Motto des mittelalterlichen flämischen Malers Jan van Eyck. Damit hat er seine Arbeit signiert oder in den Rahmen eingearbeitet.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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