WikiDer > Alsemberg
Untergemeinde in Belgien | |||
| Ort | |||
| Region | |||
| Provinz | |||
| Gemeinde | |||
| Zusammenschluss | 1977 | ||
| Koordinaten | 50° 45′ N, 4° 20′ E | ||
| Allgemeines | |||
| Oberfläche | 6,19 km² | ||
| Einwohner(31/12/2005) | 5.377 (869 Einwohner/km²) | ||
| Andere | |||
| Postleitzahl | 1652 | ||
| NIS-Code | 23003(B) | ||
| Alter NIS-Code | 23001 | ||
Detailkarte | |||
| Lage von Alsemberg in Beersel | |||
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Alsemberg ist ein Ort in der Belgier Provinz Flämisch-Brabant und ein Untergemeinde der Gemeinde Biersel. Bis um 1. Januar1977 es war eine unabhängige Gemeinde. Ende 2005 hatte Alsemberg 5377 Einwohner. Es hat eine Fläche von 619 ha.
Etymologie
Der Name ist eine Korruption von Halsenberg (halsförmiger, langgestreckter Berg).
Geschichte
Die Region um Alsemberg war schon zu der Zeit besiedelt, als römisch Legionen durchquerten die Niederlande. Ein Beweis dafür ist die auf der Elsemheide gelegene "Dikke Mier", die der Überlieferung nach ein Wahrzeichen der Römer sein sollte. Der Dikke Mierweg soll auf den Resten einer alten römischen Heerstraße liegen. Die letzte Funktion der Dikke Mier ist jedenfalls eine einfache Grenzmarkierung zwischen Alsemberg undberg werfen. In der Nähe wurden auch Münzen aus der Römerzeit gefunden.
Die erste Erwähnung von Alsemberg stammt aus der Mitte des 13. Jahrhunderts. Damals bestand das Dorf aus nur wenigen Häusern. Der Ort gehörte ursprünglich den Meierij von (Saint-Genesius-)Ritt. Das Abtei des Heiligen Grabes von Cambrai baute 1155 eine Kapelle, da die Abtei bereits ein Gut mit Schatzkammer besaß. Dort bewahrte sie die Kollation der Liebfrauenkirche bis zum Ende des Jahres auf altes Regime. Der zehnte wurde 1219 von Heinrich I. von Brabant in der Abtei St. Gertrud in Löwen aufgegeben.
1391. bekam Jan van Withem, Herr von Beersel, das Recht auf Schöffenbank die die Gerichtsbarkeit über ihre Untertanen und ihr Eigentum in Alsemberg, Rode, Linkebeek und Biersel. Von diesem Moment an ist Alsemberg Teil eines Ganzen Köstlichkeiten von denen Beersel das Zentrum ist.
Mitte des 14. Jahrhunderts wurde mit dem Bau der heutigen Kirche begonnen. Seitdem ist Alsemberg ein bescheidener Wallfahrtsort.
1861 gründeten einige Brüder der Scheppers-Gemeinde am Fuße der großen Kirchentreppe (10 Meter breit und 65 Stufen) eine Schule. Diese Sint-Victor-Schule wächst zu einem Schulkomplex mit Grundschule, ASO, BuLO und Normalschule heran.
Sehenswürdigkeiten
- Das Liebfrauenkirche: Eine dreischiffige Kirche mit a Romantik Maria-Statue.
- Die Papier- und Kartonindustrie: Das Tal der Molenbeek kann als die Wiege der belgischen Papierindustrie angesehen werden, die im 16. Jahrhundert ihre Blütezeit erlebte.
- Der Molenbeek hat zwischen Quelle und Mündung einen Höhenunterschied von siebzig Metern. Der Rückgang ist daher sehr groß, wodurch der Molenbeek an mehreren Stellen wichtige Stromschnellen aufweist. Diese Wasserkraft kann in Energie umgewandelt werden, um Maschinen anzutreiben. Hier waren einst mehr als 20 Papierfabriken tätig. 1306 war bereits von a . die Rede Mühle verbieten. Im 19. Jahrhundert stellten fast alle Mühlen auf die Herstellung von Karton um.
- Das Rad der Herisemer Mühle dreht sich noch immer und hält die Erinnerung an diesen einstigen Ruhm für das Brabanter Dorf wach.
- Herisemmolen: Diese Mühle befindet sich in der Fabrieksstraat, ist ein weitläufiger Gebäudekomplex, der in seiner heutigen Form im 19. Jh. entstand und neben einer Kartonfabrik auch ein herrschaftliches Wohnhaus (1802) und mehrere Nebengebäude umfasst, die hatte ursprünglich eine landwirtschaftliche Funktion. Die hier stehende Papierfabrik „Winderickx“, deren älteste archivalische Erwähnung aus dem Jahr 1536 stammt, wurde dann in mehreren Etappen zu einer bis 1940 in Betrieb befindlichen Kartonfabrik umgebaut, deren Maschinenpark intakt blieb.
- Es wird nicht mehr als Kartonfabrik betrieben, sondern hat nach einer gründlichen Restaurierung nun ein neues Leben als Bildungszentrum für (Schaufel-)Papier, Pappe und Antriebstechnik begonnen. Bei Vorführungen und/oder Gruppenführungen wird gezeigt, wie handgeschöpftes Papier hergestellt wird. Die alte Dampfmaschine und die Wasserräder sind alle noch in Betrieb. Das Gebiet steht unter Landschaftsschutz (K.B., 21.01.1979).
- Besucherzentrum De Lambiek ist ein Zentrum, in dem verschiedene Elemente erklären, wie Bier hergestellt wird.
- Bankettsaal DOC: Der Bankettsaal DOC wurde im alten Colruyt-Laden in Alsemberg gebaut (daher der Name DOC = De Oude Colruyt)
- Der Bauernhof "Hoogveld": Dieser Bauernhof aus dem 19. Jahrhundert liegt am Brusselsesteenweg. Sie ist nicht öffentlich.
- Der Bauernhof "Hof te Ingendaal": Dieser Bauernhof aus dem 18. Jahrhundert liegt an der Ingendaallaan. Es ist auch nicht für die Öffentlichkeit zugänglich.
- Der Bauernhof "Hof ter Meigemheide": Dieser Bauernhof aus dem 18.-19. Jahrhundert liegt an der F. Vandeplasstraat. Nicht öffentlich zugänglich.
- Die neugotische Kirche der Hl. Elisabeth von Ungarn (1951-52) im Weiler Heidebroek.
Touristische Routen
- Bruegel-Route (57km)
- goom (Wallfahrt), mit 15 Kapellen und einer Madonnenstatue (Spaziergang)
Demografie
Entwicklung der Bevölkerung

Anmerkung: 1806 bis 1970 = Volkszählungen; 1976, 2001, 2005=Bevölkerung am 31. Dezember
Externe Links
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