WikiDer > Büroverkauf
Büroverkauf ist verzeihend öffentliche Funktionen von te Handel. Dieses Phänomen war weit verbreitet in China, es Osmanisches Reich und auch im Europa der altes Regime, einschließlich der Niederlande.
Für die umfangreicheren (und teureren) Positionen beinhaltete diese käufliche Praxis die Gewährung persönlicher Adel an den Amtsinhaber, der in der Regel nach drei Generationen erblich wurde. Diese Personen bildeten den Kern der Adel. Wer auch immer ein käufliches Amt von der Regierung gekauft hat, egal ob auf einem Versteigerung, könnte es wiederum oft weiterverkaufen, vermieten oder an einen Erben weitergeben.
Verschiedene Ursachen führten zum Verkauf von Ämtern: die Gewohnheit, die öffentlichen Gehälter direkt von der Bevölkerung bezahlen zu lassen, die feudale Auffassung des Amtes als Privateigentum und auch die steuerlichen Bedürfnisse des Staates. Die mittelalterliche Praxis des Büroverkaufs boomte während der Absolutismus, vor allem in Frankreich. Louvois, Minister unter König Ludwig XIV, glaubte, billiges Geld in die Staatskasse zu bringen und band die Käufer auch politisch an den König. Schließlich musste man ein Kapital einzahlen und dann meist eine jährliche Steuer in Höhe von einem Sechstel davon zahlen (de paulette namens). Käufliche Ämter lagen häufig im Justizbereich, aber auch militärische Funktionen wurden auf diese Weise übertragen.
Der Verkauf von Ämtern trug wahrscheinlich zum politischen Niedergang der Regime bei, die sie in großem Umfang nutzten. Im Frankreich des 18. Jahrhunderts gab es zudem einen Rückgang der Verkaufspreise. In den frühen Jahren des Französische Revolution die Käuflichkeit der Offiziere wurde schnell abgeschafft. Für königliche Ämter wurde eine Entschädigung vorgesehen, nicht jedoch für lokale Funktionen. Auch in anderen Ländern starben die Büroverkäufe aus. Im 19. Jahrhundert trat jedoch das Phänomen auf, dass bestimmte Berufe, wie z Notare und Gerichtsvollzieher, erhielten das Recht, ihre Nachfolger zu ernennen.
Siehe auch
Literatur
- Koenraad W. Swart, Büroverkauf im 17. Jahrhundert, 1949, 165 S.
- Klaus Malettke (Hrsg.), Ämterkäuflichkeit. Aspekte sozialer Mobilität im europäischen Vergleich (17. und 18. Jahrhundert), 1980. ISBN 3767805111
- Ilja Mieck (Hrsg.), Ämterhandel im Spätmittelalter und im 16. Jahrhundert, 1984. ISBN 3767806177
- Jean Nagel, Un orgueil français. La vénalité des office sous l'Ancien Régime, 2008. ISBN 9782738119728