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Amensalisme
Symbiose s.l.
Tippe A
← Typ B →
Vorteil
Neutral
Nachteil
Vorteil
Gegenseitigkeit,
Symbiose s.s.
KommensalismusSchmarotzertum
Neutral
·Epiphytismus
(bei Pflanzen)
Amensalismus
Nachteil
··Wettbewerb

Amensalismus (oder auch Antibiotikum) ist in der Ökologie eine Wechselwirkung zwischen zwei Organismen, bei der ein Organismus das Leben des anderen hemmt, ohne dass ersterer dem ersteren nützt oder schadet. Der Begriff Amensalismus kommt aus dem Lateinischen: eine Mensa, d.h. 'ohne Tabelle' (ein = ohne, mensa = Tisch). Es ist eine Form von Symbiose. Andere Formen sind Schmarotzertum, Gegenseitigkeit und Kommensalismus.

Beispiele:

  • Kühe oder Schafe zertrampeln das Gras unter den Hufen. Obwohl das Vorhandensein von Gras keine negativen Auswirkungen auf die Hufe der Tiere hat, wirkt sich das Trampeln mit den Hufen negativ auf das Gras aus.
  • Walnussbäume einen Stoff herstellen – juglon - und das unterdrückt die Kräuter rund um den Baumstamm.

Ein Beispiel für indirekten Amensalismus ist das Zertreten der Schneeschicht durch große graser in dem Hoher Norden, wodurch die darunterliegende Grasschicht günstig beeinflusst würde, nach Versuchen mit Pleistozän-Parks im Sibirien.[1][2]

Siehe auch