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Das Amstel-Schlösser sind eine Schleusenanlage im Fluss Amstel im Amsterdam zwischen den Prinsengracht und der Singelgracht. Die Schleusen wurden im 17. Jahrhundert erbaut und im 19. Jahrhundert umfassend saniert und den neuen Anforderungen angepasst.
Auf Initiative und Gestaltung von Mathematiker und Bürgermeister Johannes Hudde die Amstel-Schleusen wurden eingebaut 1673, nach der Erweiterung des Kanalgürtels mit der vierten Erklärung. Mit dieser Erweiterung kam die Amstel zwischen die blaue Brücke und der Hohes Schloss innerhalb der Stadt gelegen. Die Aufführung lag ebenfalls in den Händen von Hudde, in Zusammenarbeit mit Gerard Hasselaer und Cornelis van Oudshoorn.
Diese Schleusen wurden gebaut, um den Wasseraustausch des Gezeitenflusses Amstel und der Burgwallen zu verbessern. Damit soll die stark erhöhte Verschmutzung der Amstel und der Kanäle verhindert werden. Am Anfang wären es zwei Schlösser später wurde dies auf drei geändert: eine große in der Mitte und eine kleinere auf beiden Seiten. Zwischen den Außenschleusen und den beiden Amstelkaden befand sich damals eine Austragsschleuse.
Nachdem im Jahr 1872 die Orangefarbene Schlösser zum Einsatz gekommen war und die IJ wurde von der abgeschnitten Zuiderzee die Situation änderte sich. Die Amstel-Schleusen wurden saniert und den neuen Anforderungen angepasst. Die westliche Abflussschleuse wurde abgebaut und seitdem besteht eine dauerhafte Verbindung zur westlichsten Schleuseninsel. Die Zoll- oder Zollhäuser dienten wahrscheinlich dazu, die städtischen Verbrauchsteuern. In der Mitte steht ein Backsteinhaus für den Schleusenwärter.
Die drei Schleusen sind Einbahnstraßen; außer bei extremen Wasserstandsunterschieden sind diese meist offen. Die verbleibende Doppelaustragsschleuse befindet sich auf der Ostseite. Die Durchfahrtsbreite der West- und Ostschleuse beträgt 8,50 Meter. Die Länge beträgt 47 Meter.
Die Amstel-Schleusen sind Nationaldenkmal Nummer: 518510.
Auf der Höhe der Amstel-Schleusen liegt sie seit 1887 am Ostufer der Amsteltel Königliches Theater Carré.
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