WikiDer > André Chenier
André Marie Chenier (Galata, Truthahn, 29. Oktober 1762 – Paris, 25. Juli 1794) war ein Französisch Schriftsteller und Dichter. Er war ein Opfer der Guillotine während der 'Terror'
Leben und Arbeiten
Chénier wurde in der Türkei als Sohn eines französischen Tuchhändlers geboren. Als er sieben Jahre alt war, kehrte die Familie nach Frankreich zurück. Er erhielt eine militärische Ausbildung, schied aber bald aus gesundheitlichen Gründen aus dem Dienst aus. 1773 ließ er sich in Paris nieder, wo er trotz seines schlechten Zustands ein mondänes Leben führte und seine ersten Gedichte schrieb.
Nach einer Reise durch Schweiz und Italien 1778 wurde er Sekretär der französischen Botschafter in England. Zurück in Frankreich ließ er sich 1790 von den Idealen der Französische Revolution. Er protestierte jedoch bald gegen die Ausschreitungen und in einem Artikel Jakobiner was schließlich zu seiner Verhaftung, Verurteilung durch ein Revolutionsgericht und Hinrichtung durch die Guillotine. Drei Tage später, die Herrschaft von Robespierre und ging zu EndeGroßer Terror’.
Arbeit
Außer einigen Artikeln, Flugschriften, kurzen Prosatexten und zwei längeren Gedichten veröffentlichte Chénier zu Lebzeiten nichts. Nach seinem Tod im Jahr 1895 wurde sein Ode an einen Jeune-Gefangenen, das er im Vorgriff auf seine Hinrichtung verfasste, in dem er die Rolle eines Mitgefangenen übernimmt, der ebenfalls auf seine Hinrichtung wartet. Später war es hauptsächlich der Romantiker (Hugo, balzac, Sainte-Beuvea), der auch seine Gedichte berühmt machte. Seine Gedichte sind im Wesentlichen aus dem 18. Jahrhundert, neoklassizistisch und feiern den wissenschaftlichen Fortschritt. Chénier gilt jedoch auch als erster Franzose, der durch visuelle (und damit nicht-narrative) Poesie die Sensibilität der antiken Kunst wiederentdeckte. Auch sein Texthandling war neu, in dem Sinne, dass er alexandriner machte es glatter und es Reim natürlicher und einfacher.
Wissenswertes
- Chéniers Leben wird in der Oper gesungen Andrea Chenier von Umberto Giordano (1896).
Literatur und Quellen
- A. Bachrach u.a.: Enzyklopädie der Weltliteratur. Büsum, 1980-1984. ISBN 90-228-4330-0
- Pierre Prades: Ils ont tué le poète. André Chénier (3. Oktober 1762 bis 25. Juli 1794). Paris, 1998. ISBN 2-84434-056-3
Externe Links
- (NS) Artikel über Chenier