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Anet Bleich | ||||
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Bleich im Jahr 1979 | ||||
| Hintergrundinformation | ||||
| Name | Ada Netty Bleich | |||
| Geboren | 2. September1951 | |||
| Geburtsort | Den Haag | |||
| Beruf | Journalist | |||
| Funktionen | ||||
| ? - 1989 | Editor Der grüne Amsterdammer | |||
| 1989 - heute | Journalist/Kolumnist de Volkskrant | |||
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Ada Netty (Anet) Bleich (Den Haag, 2. September1951) ist ein niederländischer Journalist, Politologe, Kolumnist und Schriftsteller.
Lebenszyklus
Ihr Vater, Journalist Hermann Bleich (1917-1995), war ein jüdisch politischer Emigrant. Er floh in die Zweiter Weltkrieg von Polen zu Deutschland, von Tschechoslowakei nach Frankreich und in die Schweiz, um sich schließlich in Den Haag niederzulassen. In den Nachkriegsjahren in den Niederlanden war er Vorsitzender der Foreign Press Association. Er war fünfzig Jahre alt Korrespondent in den Niederlanden für deutsche Zeitungen. Er starb 1995 Israel.
Anet Bleich hat es durchgemacht Gymnasium Haganum, wo sie Chefredakteurin der Schulzeitschrift "Spectemur Agendo" war.
Sie studierte Politikwissenschaft an der Universität Amsterdam (UVA). Während ihres Studiums war sie 1969 und 1970 Mitglied der Werkende Jugendgruppe, die innerhalb der linken Studentenbewegung der Universität entstand. Neben Anet Bleich war auch ihr Partner Max van Weezel Mitglied dieser Gruppe. Sie war von 1972 bis 1975 (oder 1977?) Kommunistische Partei der Niederlande (KPN). Nach dem Ende der Kalter Krieg sie kehrte nuanciert zu ihrem linken Hintergrund zurück.
Auf die Frage, ob Nazismus und Kommunismus ähnliche Eigenschaften haben, antwortete sie 1997, dass man diese Frage stellen könnte, 'aber was ich nicht mag, ist das schmerzhafte Gesellschaftsspiel 'welches von beiden-war-schlechter''. Man muss ihrer Meinung nach zwischen verschiedenen Phasen und Formen des Kommunismus unterscheiden. Ihrer Meinung nach war der Kommunismus nicht mehr lebensfähig, wenn Sie demokratisieren. Die Abschaffung war die einzige Möglichkeit, sie zu reformieren.
Bleich war Editor von Der grüne Amsterdammer und trat 1989 bei de Volkskrant als Kolumnist. Sie heiratete Max van Weezel[1] und es kam eine Tochter, Natasha van Weezel (1986).
Neben ihren Aktivitäten im linken, feministischen und intellektuellen Milieu spielt auch ihre jüdische Abstammung eine Rolle in ihren Schriften. Sie schreibt in Publikationen der Anne Frank Haus. Sie hat auch dazu beigetragen, dass Auschwitz-Bulletin von dem Niederländisches Auschwitz-Komitee (NAC) und hat großes Mitgefühl für die Anti faschistisch Bewegung in den Niederlanden. Dies geht aus einem Artikel hervor, den sie zusammen mit Rudi Boon in dem Buch geschrieben hat Niederländischer Rassismus (1984) schrieb. Sie hat auch ein Stück in dem Buch geschrieben Faschismus alt und neu (1981) des Anne Frank Hauses.
Am 21. Februar 2008 promovierte sie mit einer Biographie von Joop den Uyl, namens Joop den Uyl 1919-1987. Träumer und Macher. Auf der Grundlage von Archivmaterial und Interviews mit Beteiligten verfasste sie die erste Biografie über diesen Ministerpräsidenten. Sie nutzte auch bisher unveröffentlichte Teile von Den Uyls persönlichem Archiv. Ihr Promoter war Piet de Rooy. Die Biografie schaffte es auf die Titelseiten der nationalen Zeitungen, indem sie die Northrop-Affäre runden Prinz Bernhard.
Literaturverzeichnis
- Anet Bleich und Max van Weezel, Hamburger oder Kaviar? Progressive Intellektuelle im Kalten Krieg 1945-1950 (Doktorarbeit, erschienen 1978 als Dann geh selbst nach Sibirien, ISBN 9062220452 ).
- Maria A. Macciocchi, Mieke Aerts (Übers.), Anet Bleich (Vorwort), Frauen und Faschismus (Amsterdam 1977) (übers. Les femmes et la traversée du fascism (Paris 1975)). ISBN 90-6328-001-7
- Wolfgang Abendroth et al., Anet Bleich (übersetzt), Deutschland – 35 Jahre später: Berufsverbot (Amsterdam 1977). ISBN 90-6222-025-8
- Anet Bleich und Max van Weezel, Dann geh selbst nach Sibirien!: Linke Intellektuelle und der Kalte Krieg (Amsterdam 1978). ISBN 9062220452
- Trude Benedic, Sonja Prins (Nachwort), Anet Bleich, Erinnerungen an Trude Benedic, eine Frau im Widerstand (Amsterdam 1980). ISBN 90-70268-14-0
- Anet Bleich, Arnold Koper (Hrsg.) et al., Stalinismus und Entstalinisierung: Bericht des Amsterdamer Kongresses (Amsterdam 1981). ISBN 90-6012-360-3
- Anet Bleich und Freda Droes (Hrsg.), Feminismus und politische Macht (Amsterdam 1982). ISBN 90-6617-003-4
- Anet Bleich, Peter Schumacher, Niederländischer Rassismus (Amsterdam 1984). ISBN 90-6012-602-5
- Anneke Groen (Hrsg.), Anet Bleich et al., Frauen und der Binnenhof (Den Haag 1985). ISBN 90-12-05024-3
- Anet Bleich, Eine Partei in der Zeit: Vierzig Jahre Labour Party: 1946-1986 (Amsterdam 1986). ISBN 90-295-0212-6
- Hans Magnus Enzensberger, Anet Bleich (Übers.), Ah Europa!: Beobachtungen aus sieben Ländern, mit einem Nachwort aus dem Jahr 2006 (Amsterdam 1989) ISBN 90-234-3094-8 Ah Europe!: Wahrnehmungen aus sieben Ländern, mit einem Epilog aus dem Jahre 2006 (Frankfurt am Main 1987)).
- Erika Wantoch, Anet Bleich (Übers.), 1939: Freuds letztes Jahr (Baarn 1989) (übers. Freuds Ende). ISBN 90-6074-653-8
- Anet Bleich, Geke van der Wal, Grenzgänger. Leben zwischen zwei Kulturen (Baarn 1990). ISBN 90-263-1085-4
- Anet Bleich, Rob Vreeken, Die Augustrevolution: Revolution in der Sowjetunion (Amsterdam 1991). ISBN 90-71474-19-4
- Hirsz Hermann Bleich, Anet Bleich, Max van Weezel (Hrsg.) und Hedy d'Ancona, Hermann Bleich, "Ein echter Niederländer" (Lager 1992). ISBN 90-391-0539-1
- Anet Bleich, Jan A.F.M. Luijten, André Roelofs und Bert Vuijsje (Hrsg.), Die Rückkehr Mitteleuropas: Historischer Atlas 1914-1994 (Amsterdam 1994). ISBN 90-71474-22-4
- Geke van der Wal (Hrsg.), Anet Bleich, Meine Mutter war Analphabetin und andere Lebensgeschichten erfolgreicher Frauen (Amsterdam, Den Haag 1999). ISBN 90-5330-266-2
- Anet Bleich, Arie Elshout, Olaf Tempelman, „Nur die NATO anrufen“: Der Krieg um den Kosovo (Amsterdam 1999). ISBN 90-71474-53-4
- Daniel Cohn-Bendit, Anet Bleich (Beitrag), Quo vadis, Europa? (Amsterdam 2000). ISBN 90-71474-67-4
- Anet Bleich, Joop den Uyl 1919-1987. Träumer, wagemutig. Amsterdam, Bilanz, 2008. ISBN 978-90-5018-818-0. Auch als Dissertation der Universität Amsterdam veröffentlicht.
- Anet Bleich, Der wütende Babyboomer. Amsterdam, Bilanz, 2011. ISBN 978-94-6003-355-1
- Anet Bleich, Der stille Diplomat. Das bewegte Leben von Max van der Stoel (1924-2011), Amsterdam, Saldo, 2018. ISBN 9789460038013 & ISBN 9789460038402
Artikel (als Beispiel):
- Ich habe ein heiliges Vertrauen in gute Argumente, Grünes Amsterdammer (25. April 1979).
- Du denkst zu viel in Begriffen, dass Frauen wütend werden sollten. Debatte über Geschichte und Zukunft der Frauenbewegung, Grünes Amsterdammer 13 (25. März 1981) 10-11 (mit Mirjam Elias).
- Ich kenne auch nach und nach nichts Besseres, als berühmt zu werden. Vier Feministinnen am Ende der zweiten Welle, Grünes Amsterdammer (15. Januar 1986) 10-11.
Externe Links
- „Ich glaube fest an gute Argumente“ Ein Interview von Anet Bleich
- Digitale Version von Bleichs Dissertation über Joop den Uyl
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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