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Anna Mahler | ||||
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Porträt Anna Mahler (1921), gemalt von Broncia Koller-Pinell | ||||
| persönliche Daten | ||||
| Spitzname | Guckic | |||
| Geboren | Wien, 15. Juni1904 | |||
| Verstorben | Hampstead, London, 3. Juni1988 | |||
| Geburtsland | Österreich-Ungarn | |||
| Staatsangehörigkeit | österreichisch | |||
| Beruf(e) | Bildhauerin | |||
| Leitdaten | ||||
| Lehrer | Giorgio de Chirico, Wassili Iwanowitsch Schukhaev, Fritz Wotrubag | |||
| aktive Jahre | 1920-1987 | |||
| RKD-Profil | ||||
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Anna Justine Mahler (Wien, 15. Juni1904 —Hampstead, 3. Juni1988) war ein österreichischBildhauerin.
frühen Lebensjahren
Anna Mahler wurde in Österreich geboren und war das zweite Kind des berühmten Komponisten Gustav Mahler und seine Frau Alma Mahler. Ihr Spitzname war „Gucki“, weil sie große blaue Augen hatte. In ihrer Kindheit hatte sie mit dem Tod ihrer älteren Schwester Maria zu kämpfen, die von 1902 bis 1907 lebte und starb an Scharlach als Anna zwei Jahre alt war und mit dem ihres Vaters, der starb, als sie sechs Jahre alt war. Ihre Mutter Alma hat die Deutsche wieder geheiratet ArchitektWalter Gropius, und hatte später eine Beziehung mit dem Österreicher Expressionist Maler Oskar Kokoschka. Aus Alma Mahlers zweiter Ehe mit Gropius wurde ihre Halbschwester Manon Gropius geboren.
In Anna Mahlers frühem Leben lernte sie viele Freunde ihrer Mutter kennen, von denen viele wichtige Künstlerpersönlichkeiten in Musik, bildender Kunst und Literatur waren. Als Tochter eines berühmten und gefeierten Komponisten und Dirigenten erwartete sie eine musikalische Karriere, dennoch entschied sie sich selbst für die bildende Kunst.
Persönliches Leben
Im Alter von 16 Jahren heiratete Anna Mahler am 2. November 1920 den jungen Dirigenten Rupert Koller. Nach wenigen Monaten ließen sie sich jedoch bereits scheiden. Kurz darauf zog Anna nach Berlin Kunst zu studieren. Dort verliebte sie sich in einen Komponisten Ernst Kzenek, den Alma Mahler später bitten würde, an Mahlers Skizzen seines unvollendeten Zehnte Symphonie. Anna und Ernst heirateten am 15. Januar 1924, aber auch diese Ehe hielt nicht lange; Anna verließ ihn im November desselben Jahres. Später, am 2. Dezember 1929, heiratete sie den Verleger Paul Zsolnay, mit der sie eine Tochter hatte, Alma (4. August 1930 – 15. November 2010). Doch auch diese dritte Ehe hielt nicht und 1934 ließen sich die beiden scheiden.
Im April 1939 lebte Anna in Hampstead im London, wo sie nach ihrem Abschluss auf der Suche nach Studenten für die Nazismus geflohen war. Am 3. März 1943 heiratete sie den Dirigenten Anatole Fistoulari mit der sie auch eine Tochter namens Marina hatte (1. August 1943). Nach dem Zweiter Weltkrieg Anna wohnte eine Weile zu Hause Kalifornien. Sie lebte bereits getrennt von Fistoulari und die Ehe wurde um 1956 offiziell aufgelöst.
Danach heiratete Anna ihren fünften Ehemann, genannt Albrecht Joseph (1901–1991). Joseph arbeitete in Hollywood wenn (unter anderem) Drehbuchautor. Nachdem ihre Mutter 1964 gestorben war, kehrte Anna (jetzt finanziell völlig unabhängig) nach London zurück, bevor sie in die ItalienischSpoleto zog 1969 um. Dort heiratete sie zum letzten Mal, aber auch diese Ehe wurde später wieder aufgelöst.
Mahler starb 1988 in Hampstead bei einem Besuch bei ihrer Tochter Marina. Sie ist begraben auf Highgate-Friedhof.
Künstlerische Karriere
Mahlers Kontakt zur bildenden Kunst begann schon in jungen Jahren, als sie das Atelier von Oskar Kokoschka besuchte. Sie war auch Vorbild für ihre Schwiegermutter, Malerin Broncia Koller-Pinell. Nach ihrer ersten Scheidung studierte Anna (Mal-)Kunst in Berlin, Rom und Paris in den 1920er Jahren. Als sie 26 Jahre alt war, lernte sie, dass die Bildhauerei das Medium ist, in dem ihre Kreativität am besten zum Ausdruck kommt. Sie war in Wien unterrichtet worden von Fritz Wotrubag und ließen sich dort nieder. 1937 wurde sie mit dem Großen Preis von Paris ausgezeichnet.
Neben ihrer Skulptur aus Stein hat Anna Mahler auch Bronze hergestellt Büsten der Musikgrößen der 20e Jahrhundert, einschließlich Arnold Schönberg, Alban Berg, Arthur Schnabel, Otto Klemperer und Bruno Walter.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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