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Anton Stepanowitsch Arenski (Russisch: нтон Степанович ренский) (Nowgorod, 12. Juli1861 - Terijoki (Finnland), 25. Februar1906) war ein RussischKomponist und Schüler von Nikolai Rimsky-Korsakovy.
Sein Kompositionen gehören unter anderem die OpernEin Traum an der Wolga, Raffael und Nal und Damajanti, es BallettÄgyptische Nächte, Bühnenmusik für Der Sturm von Shakespeare, zwei Symphonien, Variationen über ein Thema von Tschaikowsky für Streichorchester, a Klavierkonzert, Kammermusik, darunter ein bemerkenswertes Trio (Nr. 1) für Violine, Cello und Klavier, viele Stücke für Klavier, Chorwerke, Lieder und songs Kirchenmusik. Außerdem war er Lehrer an der Moskauer Konservatorium.
Lebenszyklus
Anton Stepanowitsch Arenski wurde 1861 in Nowgorod geboren. Seine Eltern waren beide musikalisch und er erhielt seinen ersten Klavierunterricht von seiner Mutter. 1879 wurde er a Sankt Petersburger Konservatorium dürfen. Dort komponierte er sein Klavierkonzert. Neben Einflüssen von Chopin, Grieg, Mendelssohn ist bereits seine Vorliebe für unregelmäßige Taktarten zu erkennen. Das Finale ist im Fünfvierteltakt komponiert. Arensky machte 1882 seinen Abschluss. Rimsky-Korsakovy, einer seiner Lehrer, sagte ihm als Komponist keine große Zukunft voraus. Seine erste Sinfonie von 1883 zeigt deutlich Rimskis Einfluss.
Von 1883 bis 1894 lehrte Arensky am Moskauer Konservatorium, wo Sergej Rachmaninow, Alexander Skrjabin und Alexander Gretschaninova gehörten zu seinen Schülern. Er freundete sich auch mit Tschaikowsky an. Auf seine Empfehlung folgte er Balakirew als Dirigent der kaiserlichen Hofkapelle.
1894 trat er plötzlich als Dirigent/Direktor der kaiserlichen Hofkapelle zurück und zog zurück nach St. Petersburg, dem Zentrum der Russischen Nationalschule: Russische Melodien in weltlicher Verpackung. Er verzichtete auf ein großzügiges Gehalt und eine lebenslange Rente von 6000 Rubel im Jahr.
Über Arenskis Privatleben ist wenig bekannt. Er blieb ledig und erhielt zu Hause kaum Besuch. In seinem Erinnerungen Rimski-Korsakow schreibt, Arenski habe sich dem Trinken und Glücksspiel hingegeben, was wohl auch der Grund für seine plötzliche Abreise aus Moskau war[1]
Seine beiden beliebtesten und meistgespielten Stücke sind: Variationen über ein Thema von Tschaikowsky op.35 in e-Moll (zunächst für Violine, Viola und 2 Celli, später für Streichorchester) und Trio für Violine, Violoncello und Klavier in d-Moll, op. 32 (siehe oben).
Arenski starb 1906 in einer Klinik in Finnland an Tuberkulose.
Kompositionen
Theatermusik
- 'Ein Traum an der Wolga', Oper, op.16 (1888)
- 'Raphael', Oper, op.37 (1894)
- 'Ägyptische Nächte', Ballettmusik, op.50 (1900)
- 'Nal und Damajanti', Oper, op.47 (1903)
- 'Der Sturm', Musik zu einem Theaterstück von Shakespeare, op.75 (1905)
Musik für (un)begleiteten Chor/Vokalensemble
- 'Der hölzerne König', Kantate (nach Goethe), für Solostimme, Chor und Orchester op.3 (1882)
- 'Hymn to art' (nach Schiller), Solostimmen, Chor und Orchester, ohne Opus Nr. (1884)
- 'Antschar' (nach einem Text von Puschkin), gemischter Chor a cappella, op.14 (1891)
- Kantate zum 10. Jahrestag der Krönung Ihrer kaiserlichen Majestäten (Solostimmen, Chor und Orchester, op.26 (1891)
- Zwei weltliche Chorwerke, für Männerchor a cappella: op.31 (1893)
- Drei weltliche Chorwerke, für gemischten Chor a cappella: op.39 (1895)
- Vier religiöse Chorwerke für gemischten Chor a cappella: über Texte aus der Liturgie des heiligen Johannes Chrysostomus; op.40 (1897)
- 'The Fountain of Bachchisarai' (nach einem Text von Puschkin), Kantate, für Solostimmen, Chor und Orchester; op.46 (1899)
- Zwei Vokalquartette (SATB), op.55
- Drei Vokalquartette (SATB, mit Cello), op.57
- 'Der Kelch', Kantate (nach Schukowski), für Solostimme, Chor und Orchester, op.61 (1902)
- 'Der Blumengarten', acht Stücke für Mezzosopran, Frauenchor und Klavier, op.69 (1903)
Orchesterwerke
- Klavierkonzert f-Moll op.2 (1882)
- Intermezzo g-Moll für Streichorchester op.13 (1882)
- Symphonie Nr.1 h-Moll op.4 (1883)
- Suite Nr.1 g-Moll 'Variationen', op.7 (1885)
- 'Marguerite Gautier', Fantasie für Orchester, op.9 (1886)
- '18. November 1889', feierlicher Marsch zu Anton Rubinsteins Jubiläum, op.18 (1889)
- Symphonie Nr.2 A-Dur op.22 (1889)
- Violinkonzert a-Moll op.54 (1891)
- 'Variationen über ein Thema von Tschaikowsky' für Streichorchester, op.35a (1894, basierend auf Tschaikowskys 'Legende' op.54, Nr.5 - ist eine eigene Bearbeitung des zweiten Satzes von Arenskys 2. Streichquartett op.35)
- Fantasie über Themen von Ryabinin op.48, für Klavier und Orchester (1899, auch bekannt als 'Fantasie über zwei russische Volkslieder')
- Suite 'Ägyptische Nächte' nach der gleichnamigen Ballettmusik op.50a (1902)
- Mars 'in Erinnerung an Suworow', ohne Opus Nr. (1900)
- Adagio aus dem 2. Streichquartett, für Streichorchester, op.35a (?)
- Suite Nr.2, op.23 'Silhouetten' (1892, ursprünglich für zwei Klaviere)
- Suite Nr.3 C-Dur op.33 'Variationen' (1894, ursprünglich für zwei Klaviere)
Kammermusik
- Streichquartett Nr.1 in G-Dur, op.11 (1888)
- Zwei Stücke, für Cello und Klavier, op.12 (?)
- Vier Stücke für Violine und Klavier op.30 (?)
- Klaviertrio Nr.1 d-Moll op.32 (1894)
- Streichquartett Nr.2 a-Moll op.35 für Violine, Bratsche und zwei Celli (1894)
- Klavierquintett D-Dur op.51 (1900)
- Vier Stücke für Violoncello und Klavier op.56 (?)
- Vier Stücke für Violine und Klavier op.72 (?)
- Klaviertrio Nr. 2 f-moll op.73 (1905)
Klaviermusik zu zwei (und vier) Händen
- Sechs kanonische Klavierstücke op.1 (?)
- Sechs Klavierstücke, op.5 (1884)
- Scherzo A-Dur op.8 (?)
- Suite Nr.1 für zwei Klaviere op.15 (?)
- Drei Klavierstücke op.19 (?)
- 'Bigarrures', drei Klavierstücke, op.20 (?)
- 'Silhouetten' (Suite Nr.2) für zwei Klaviere, op.23 (1892)
- 'Trois Esquisses', op.24 (?)
- Vier Klavierstücke op.25 (?)
- 'Essais sur les rythmes oubliés': op.28 (sechs Klavierstücke)
- 'Variationen' (Suite Nr.3) für zwei Klaviere, op.33 (?)
- Sechs Kinderstücke op.34 (?)
- 24 Charakterstücke, op.36 (1894)
- Quatre Etüden, op.41 (1896)
- 'Improvisation', ohne op.nr (1896)
- Drei Klavierstücke op.42 (?)
- 'Sechs Capricen', op.43 (?)
- 'Près de la Mer - sechs Esquisses', op.52 (?)
- Sechs Klavierstücke, op.53 (1901)
- Suite Nr.4 für zwei Klaviere op.62 (?)
- Douze-Präludien, op.63 (?)
- Suite Nr.5 für Kinder, für 2 Klaviere, op.65.
- Zwölf Stücke für Klavier zu vier Händen, op.66 (?)
- 'Arabesken', op.67 (?)
- Douze Etüden, op.74 (1905)
- Zwei Klavierstücke (Fuga, Walzer), ohne op.nr (?)
Lieder für Solostimme(n) und Klavier oder anderweitig
- Vier Lieder op.6 (?)
- Sechs Lieder op.10 (?)
- Vier Romanzen op. 17(?)
- Zwei Romanzen, op.21 (?)
- Sechs Romanzen, op.27 (?)
- Drei Duette, op.29 (?)
- Sechs Romanzen, op.38 (?)
- Sechs Romanzen, op. 44(?)
- Zwei Duette, op.45 (?)
- Fünf Romanzen, op.49 (?)
- 'The Wolves' Ballade für Bass-Solo und Orchester op.58 (?)
- Sechs Kinderlieder op.59 (?)
- Acht Romanzen, op.60 (?)
- Fünf Romanzen, op.64 (?)
- Drei Deklamatorien für Sprechstimme und Orchester op.68 (?)
- Fünf Lieder op.70 (?)
- 'Erinnerungen' (fünf Lieder), op.71 (?)
- Fünf Romanzen, ohne op.Nr. (?)
Theoretische Arbeiten
- „Eine kurze Anleitung zum praktischen Studium der Harmonie“ (nur auf Russisch: Moskau, 1891, 5/1929)
- "Ein Leitfaden zum Studium der Formen in der Instrumental- und Vokalmusik" (nur Russisch: Moskau, 1893-1894, 6/1930)
- „Eine Sammlung von Übungen zum praktischen Studium der Harmonie“ (nur Russisch: Moskau 1897)
Fußnoten
- ↑Nikolai A. Rimski-Korsakow, Moei muzikal'noy zhizni, 1844-1906. Sankt Petersburg 1909 (Französische Übersetzung im PDF-Format)
Externer Link
- Noten von Anton Arenski auf der Website der Internationales Bibliotheksprojekt für Musiknoten
- (und) Gebührenfrei Noten von Anton Arenski in dem Öffentliche Bibliothek für Chor (ChoralWiki)