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EIN Klavierkonzert(o) ist ein Konzert vor dem SoloKlavier und Orchester.
Das Klavierkonzert besteht in der Regel aus drei durchkomponierten oder nicht durchkomponierten Teilen und wurde hauptsächlich in der Klassik und der Romantik als Genre beliebt. Danach entstanden jedoch bis heute viele Klavierkonzerte. Das Cembalokonzerte Das Bach ca. 1740 in Leipzig schrieb (für Bearbeitungen seiner eigenen Konzerte) Violine oder Oboe) gelten als die ersten Ausdrucksformen des Genres.
Historische Entwicklung
Die ersten Klavierkonzerte (eigentlich Cembalokonzerte) wurden in der Barockmusik geschrieben: J. S. Bach gilt hier als „Erfinder“. Sie sind eigentlich immer noch Concerti grossi mit einem Wechsel zwischen Continuo und Solist(en), wobei der Solist eine etwas virtuosere Rolle spielte. In dem klassizistische Zeit waren sie komponisten wie Wolfgang Amadeus Mozart und Zeitgenossen, die das Konzert als Genre erweiterten. Die Form wuchs, die Solorolle wurde wichtiger und oft noch virtuoser, und der Solist war bei einer Aufführung oft auch Dirigent. Es gab auch Orte, an denen der Solist in einer Kadenz improvisieren konnte. Viele Konzerte haben daher noch keine fertig komponierten Kadenzen, sondern nur einen Hinweis auf einen Ort, an dem der Solist „seinen Geschäften nachgehen“ könnte. In dem Romantik das Genre wächst weiter, unter anderem durch Komponisten wie Ludwig van Beethoven, Johannes Brahms, Frederic Chopin, Franz Liszt, Pjotr Iljitsch Tschaikowsky, Sergej Rachmaninow und Bela Bartok. Die Orchester wurden größer, die Länge der Werke wuchs, die Stimmen verschränkten sich immer mehr, die größeren und lauter klingenden Klaviere verdrängten die früheren Cembalo und Hammerklaviere, und der Solist rückte immer mehr zum „Klavierlöwe“ im Rampenlicht, der immer mehr akrobatische und virtuose Rolle. Dies erhöhte auch die Notwendigkeit, mit einem separaten Dirigenten zu arbeiten, um „die Aufführung zusammenzuhalten“. Auch Komponisten begannen, ihre eigenen Kadenzen detaillierter zu schreiben, und mit dem Umzug vom Schlosssaal in den Konzertsaal nahm auch die Dynamik der Konzerte zu. Nach und nach bekamen die Konzerte statt bescheidener Hintergrundmusik auch einen konzertanten Hörcharakter. Während die ersten Konzerte noch einen fast bescheidenen kammermusikalischen Charakter hatten, konnten die spätromantischen Klavierkonzerte nur in großen Sälen aufgeführt werden.
Bilden
Die meisten Klavierkonzerte sind in drei verschiedene Teile geschrieben, von denen der erste Teil ungefähr der ist Sonatenform folgt (wobei meist das Orchester die Einleitung übernimmt und der Pianist später einsteigt, und gegen Ende spielt der Pianist eine Solokadenz), der zweite Satz ist meist langsam, nachdenklich und beschwingt, der Schlusssatz meist heiter und virtuoser Stück wie ein Rondo.
Linke Hand
EIN Klavierkonzert für die linke Hand wird mit nur einer Hand ausgeführt. Vor allem zu Beginn des 20. Jahrhunderts gab es eine Reihe von Schriften, die oft den Paul Wittgenstein, hält seine rechte Hand in der Erster Weltkrieg hat verloren. Beispiele sind:
- Klavierkonzert für die linke Hand von Maurice Ravel
- Klavierkonzert für die linke Hand von Erich Korngold
- Klavierkonzert Nr. 4 von Sergej Prokofjew
- Diversionen für linke Hand Klavier und Orchester auf. 21 von Benjamin Britten
- Concertante für Klavier (linke Hand) und Orchester von Arnold Baxo, nicht für Wittgenstein, sondern für Harriet Cohen die sich bei einer Hausarbeit ihr rechtes Handgelenk verletzt hatte.
Mehr Klaviere
Konzerte mit mehr als 1 Klavier und Orchester wurden ebenfalls geschrieben. Beispiele sind:
- Johann Sebastian Bach -
- Drei Konzerte für zwei Cembalo, BWV 1060-1062 (Leipzig um 1727-1730):
- Doppelkonzert d-Moll BWV 1060, für zwei Cembalo, Streichorchester und Basso continuo (Leipzig um 1730; vermutlich Bearbeitung eines verschollenen Doppelkonzerts für zwei Violinen oder für Violine und Oboe)
- Doppelkonzert c-Moll BWV 1061, für zwei Cembalo, Streichorchester und Basso continuo (Leipzig ca. 1727-1730; möglicherweise ursprünglich ohne Orchester oder für ein Cembalo, Streichorchester und Basso continuo)
- Doppelkonzert c-Moll BWV 1062, für zwei Cembalo, Streichorchester und Basso continuo (Leipzig 1736; Bearbeitung des Konzerts für zwei Violinen d-Moll, BWV 1043)
- Zwei Tripelkonzerte für drei Cembalo, BWV 1063 und 1064 (Leipzig um 1730-1733):
- Tripelkonzert d-Moll BWV 1063, für drei Cembalo, Streicher und Basso continuo (Leipzig um 1730-1733; vermutlich Bearbeitung eines verschollenen Konzerts für drei Violinen/Blockflöten oder andere Instrumente)
- Tripelkonzert c-Moll BWV 1064, für drei Cembalo, Streicher und Basso continuo (Leipzig um 1730-1733; vermutlich Bearbeitung eines verschollenen Konzerts für drei Violinen)
- Konzert a-Moll BWV 1065, für vier Cembalo, Streichorchester und Basso continuo (Leipzig um 1730-1733; Bearbeitung des Konzerts für vier Violinen, Streichorchester und Basso continuo op. 3, Nr. 10 von Antonio Vivaldic)
- Drei Konzerte für zwei Cembalo, BWV 1060-1062 (Leipzig um 1727-1730):
- Wolfgang Amadeus Mozart -
- 7. Klavierkonzert für 3 Klaviere und Orchester (Lodron-Konzert in F-Dur, KV 242, existiert auch in einer Fassung für 2 Klaviere und Orchester)
- 10. Klavierkonzert für 2 Klaviere und Orchester (in Es-Dur, KV 365)
- Felix Mendelssohn Bartholdy -
- Konzert E-Dur für zwei Klaviere und Orchester op. posth. (1823)
- Konzert As-Dur für zwei Klaviere und Orchester (1824)
- Lennox Berkeley - Klavierkonzert für zwei Klaviere und Orchester
- Bela Bartok - Konzert für zwei Klaviere mit Orchester (eine Anpassung des Sonate für zwei Klaviere und Schlagzeug
- Francis Poulenc - Konzert d-Moll für 2 Klaviere und Orchester (1932)