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Anton Colijn
Anton Colijn
Allgemeine Information
Vollständiger NameAntonie Hendrikus Colijn
Geboren13. April1894
GeburtsortAmbarawa
Verstorben11. März1945
Ort des TodesMuntok
LandFlagge der Niederlande Die Niederlande
BerufAnwalt, Bergsteiger
dbnl-Profil
Portal  Portalsymbol  Erdkunde

Antonie Hendrikus Colijn (Ambarawa, 13. April1894Muntok, 11. März1945) war ein niederländischer AmateurBergsteiger das in 1936 das Carstensz-Expedition wer führte den ersten Carstensz-Gebirge auf Neu Guinea kontrolliert.

Colin wurde geboren in Ambarawa im ZentrumJava als ältestes von 3 Kindern des zukünftigen Premierministers Hendrikus Colijn. Bis 1904 lebte er in 04 Niederländisch-Ostindien. Er studierte Rechte zum Freie Universität, und promovierte in 1919 an der Technischen Universität in Delft at J.G.Ch. volmer über eine Dissertation mit dem Titel 'Het Taylor-System'. Dann schloss er sich der Royal Netherlands Petroleum Company. Er arbeitete hauptsächlich außerhalb der Niederlande: on Curacao, in dem Vereinigte Staaten, im Rumänien, und in den 1930er Jahren in Niederländisch-Ostindien.

Im 1936 er war Angestellter der NNGPM (Niederländisch-Neuguinea Petroleum Company), eine Tochter von Royal Dutch Shell, als er die Idee des Carstensz-Gebirges, der höchsten Gipfel des Niederländisch-Neuguinea, klettern. Ende Oktober desselben Jahres ging er mit Frits Wissel und Jean Jacques Dozy, erst mit prahus stromaufwärts, dann zu fuß. Sie wurden von Flugzeugen der NNGPM versorgt, die zu dieser Zeit ihr gesamtes Konzessionsgebiet aus der Luft kartierte. Auf 5. Dezember das Trio erreichte die Spitze der Ngga Pula, aber ein Versuch auch de Carstensz-Pyramide zähmen gescheitert durch Schneefall. Dennoch muss die Reise als Erfolg gewertet werden – frühere Expeditionen hatten nicht einmal die Carstensz-Pyramide erreicht.

Zur Zeit der japanischen Invasion von Niederländisch-Ostindien war Anton in Tarakan, eine Insel östlich von Borneo. Bevor die Insel eingenommen wurde, half er den ÖlInstallationen und nach der Kapitulation und japanischen Verhören war er he KNIL Kapitän GL Reinderhoff in einem kleinen Motorboot unter japanischer Bewachung nach Balikpapan geschickt, um dem dortigen Armeekommandanten ein Ultimatum zu stellen, die Ölanlagen nicht zu zerstören. Er wurde dann geschickt zu Java geschickt. Als auch dieser erobert zu werden drohte, versuchte er es Ceylon zu fliehen, aber sein Schiff wurde von den Japanern bombardiert. Er erreichte die Küste von Sumatra, wurde aber in einem Gefängnis eingesperrt Internierungslager im Palembang. Auf 11. März1945 er starb an Erschöpfung und Krankheit in einem anderen Internierungslager Bankgeschäfte. Er wurde posthum mit dem Bronzener Löwe.

Auch seine Frau und seine Töchter blieben in Internierungslagern. Sie haben den Krieg überlebt. Helen Colijn (1920-2006[1]), eine Tochter von Anton Colijn, schrieb ein Buch, Die Kraft eines Liedes, Überleben in einem Frauencamp, auf dem der Film Paradiesstraße von 1997 basiert.

Literaturverzeichnis

  • Dem ewigen Schnee der tropischen Niederlande entgegen: die Besteigung des Carstensz-Gebirges in Niederländisch-Neuguinea. Amsterdam: Scheltens & Giltay, 1937; 5. Auflage, 1949; 6. Auflage, s.d., unter dem Titel: Zum ewigen Schnee Neuguineas: Die Besteigung des Carstensz-Gebirges.
  • "Die niederländische Expedition zum Carstensztoppen", in: Der Bergführer, 1937, Nr.3.

Literatur

  • Ballard, Chris, Steven Vink und Anton Ploeg, Rennen zum Schnee; Fotografie und die Erforschung von Niederländisch-Neuguinea, 1907-1936. Amsterdam: KIT-Verleger, 2001

Quellen

  • Hermann Langeveld: Hendrikus Colijn 1869-1944.
    • Teil 1: Dieses Leben voller Tatendrang (1869-1933), Meppel 1998.
    • Teil 2: Skipper neben Gott (1933-1944), Amersfoort 2004.

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