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Armand Guillaumin (Paris, 16. Februar1841 - Orly (Val-de-Marne), 26. Juni1927) war ein FranzösischImpressionistMaler und Lithograph. In seinem Spätwerk finden sich auch Spuren der Fauvismus beobachtbar.
Leben und Arbeiten
Guillaumin arbeitete im Alter von fünfzehn Jahren in der Wäsche seines Onkels und besuchte abends Zeichenkurse. Ab 1860 arbeitete er für die französische Eisenbahn und wurde 1868 Nachtarbeiter für die Ponts et Chaussees. Da er für seinen Lebensunterhalt sorgen musste, konnte er nur in seiner begrenzten Freizeit malen und bildete sich hauptsächlich als Autodidakt aus. 1861 trat er in die Malakademie ein Akademie der Schweiz. Dort traf er sich Paul Cézanne und Camille Pissarro, mit dem er lebenslange Freundschaften pflegt. Gemeinsam waren sie beim ersten dabei Salon des Refuses im Jahr 1863. Obwohl er nie die Größe dieser beiden erreichte, war sein Einfluss auf ihre Arbeit bedeutend. Cézanne stützte seine ersten Radierversuche auf Guillaumins Gemälde von Lastkähne zum Seine.
Im Jahr 1873. vorgeschlagen Paul Gachet in ein Zimmer in seinem Haus huis Auvers-sur-Oise verfügbar. Ein Jahr später wohnte er in demselben Haus, in dem Cézanne zuvor gewohnt hatte, und mietete 1875 das ehemalige Atelier von Charles-François Daubigny.
Ebenfalls Vincent van Gogh wurde ein Freund von ihm. Theo van Gogh, Vincents Bruder, hat einige seiner Werke verkauft. 1904 verbrachte er einige Zeit in Holland.
1891 gewann er einen großen Preis bei der Nationallotterie. Dadurch konnte er sich ganz der Malerei widmen.
Er zeigte seine Bilder auf verschiedenen impressionistischen Ausstellungen und in der Société des Artistes Independants gründete 1886 den Salon des Indépendants.
Guillaumins Werke sind für ihre intensiven Farben bekannt und werden in großen Museen auf der ganzen Welt ausgestellt. Er ist am besten bekannt für seine Landschaften von Paris, das Departement Creuse und die Umgebung Les Adrets-de-l'Esterel Bei der Mittelmeerküste in der französischen Region Provence-Alpes-Côte d'Azur.
Galerie

Chemin creux, effet dans la neige (1869}

Sonnenuntergang in Ivry (Soleil couchant à Ivry) (1873). Musee d'orsay

La Place Valhuber (1875)

Pont Mary, Quai Sully (1878)

Vue de Port (1880)

Epinay-sur-Orge (1885)

Kanal in Holland (1904)

Mühlen in Holland (1904)
Literatur
- Peter H. Feist et al.: Impressionismus (Komposition Ingo F. Walther), Taschen, München, 2010. ISBN 9783836522908
Externe Links
- (und) Biografische Daten
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