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Armand Maclot (Antwerpen, 14. Juli1877 – Genk, 20. September1959) war ein Maler, Radierer, Theosoph.
Ab 1898 wurde Maclot am Higher Institute of Fine Arts in Antwerpen unter der Leitung von Joseph Coosemans (1828-1904). Auf Anraten von Coosemans kam Maclot 1899 zum ersten Mal nach Genk. Während dieser Zeit besuchte er auch Tervuren. Die Entdeckung des Unberührten Kempense Landschaft veranlasste ihn, sich 1910 dauerhaft niederzulassen Genk zu etablieren. Nach seiner Heirat 1911 in der Nähe der Geliebten Mühlenteich ein großes Landhaus bauen: Maison Blanche. Bis zu seinem Tod im Jahr 1959 blieb es sein Wohnsitz und Ausgangspunkt für ausgedehnte Wanderungen, zu Fuß oder mit dem Fahrrad durch die Kempener Landschaft. Während dieser Reisen wurde er oft von seinen Schülern begleitet, darunter Willy Minders, Jac Douven und Alfons Aerts.
Zusammen mit seinem Nachbarn Emile Van Doren er zählte zu den wichtigsten Vertretern der sogenannten Genk Schule.[Quelle?] Beide Landschaftsmaler gehörten zur dritten Generation von Künstlern, die Orte malten Genk aber nur sie machten das Kempendorp zu ihrer Heimat.
Maclot war Gründungsvorsitzender der Lodge Antwerpen und auch Vorsitzender der inzwischen verschwundenen Loge Industrie Olcott, beide Antwerpener Filialen der Belgische Theosophische Gesellschaft.Maclot war dabei Frans Wittemans Mitglied der Studiengruppe Viscum, einer der belgischen Niederlassungen der Groupe indépendant d'études ésotériques von papus. Ab 1892 wurde Viscum a Martinistenloge.
Museen
Arbeiten von Armand Maclot werden in der Emile Van Doren-Museum in Genk.
Literaturverzeichnis
- Kristof Reulens, Jos Geraerts (ua), Genk durch die Augen des Malers. Landschaftsmaler in den Limburger Kempen 1850-1950, Davidsfonds, Löwen, 2010 ISBN 978 90 5826 749 8
- Kristof Reulens, Auf den Spuren des Meisters. Joseph Coosemans und Studenten in Genk, Emile Van Doren Museum Genk, 2012 ISBN 978 90 8146 774 2
- Petra Maclot & Kristof Reulens, Auf den Spuren von Armand Maclot (1877-1959), Emile Van Doren Museum Genk, 2012
Externer Link
| Bibliographische Informationen |
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RKD-Niederländisches Institut für Kunstgeschichte:51807 |