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Arvandus
Arvandus wurde beschuldigt Eurik (Gemälde aus dem 19. Jahrhundert), die den Krieg gegen die Bretonen in den Römisches Reich.

Arvandus (oder Arabundus) war ein Gallo-römisch aus dem 5. Jahrhundert und zweimal praefectus praetorio vor dem Gallien (Römisches Reich), in den Jahren 461-465 und 467-472.[1]

Geschichte

Arvandus war bescheidener Herkunft. Er arbeitete sich in der kaiserlichen Bürokratie Galliens hoch und erreichte das höchste Amt: praefectus praetorio, und zwar zweimal. Die erste Periode war in den Jahren 461 bis 465, nach Ernennung durch den Kaiser Libius Severus und der starke Mann hinter dem Kaiser, Ricimer.

Ein zweites Mal wurde Arvandus praefectus praetorio, diesmal auf Ernennung des Kaisers Anthemius (467). Die zweite Periode erwies sich für Arvandus als gefährlicher als die erste. Arvandus kämpfte darum, unter den Herrschern der zu stehen Westgoten und der Burgunder. Außerdem hat der römische General Ägidius riss sich in ein eigenes nordgallisches Reich und den Sohn des Aegidius ab syagrius regierte dort, abgesehen von Rom. Oben drauf fiel der Bretonen Einzug in Gallia unter der Führung des Königs Riothamus. Arvandus soll gebettelt haben Eurik, König der Westgoten, um die vorrückenden Bretonen anzugreifen. Riothamus war ein Verbündeter des römischen Kaisers Anthemius, dem Arvandus seine Ernennung verdankte. Kaiser Anthemius konnte dies nicht ungestraft lassen: Arvandus wurde auf kaiserlichen Befehl verhaftet und nach Rom geschleppt (468).

Sidonius Apollonaris, Präfektus urbic oder Präfekt von Rom, war in einer schwierigen Lage, Arvandus vor Gericht zu stellen, denn er war ein guter Freund. Apollinaris verfolgte den Prozess am Spielfeldrand. Gesandte aus Gallien brachten drei Briefe, um Arvandus des Hochverrats zu beschuldigen; Auch die Sekretärin von Arvandus wurde mit Handschellen hereingebracht. Dieser las einen Brief vor, in dem sein Meister die Westgoten um die Loire und greifen die Bretonen nach Norden an. Die Senatoren glaubten, dass Arvandus beschlossen hatte, den restlichen römischen Teil Galliens zwischen Burgundern und Westgoten aufzuteilen. Einige Senatoren, wie z Cassiodorus, ging so weit zu behaupten, dass Arvandus sich danach zum Kaiser erklären wollte. Letzteres war eine Beleidigung des oströmischen Kaisers Leo I denn er war der Schutzpatron des weströmischen Kaisers Anthemius. Schließlich wurde Arvandus wegen Hochverrats zum Tode verurteilt und wartete im Gefängnis auf seine Hinrichtung.

Dank der Einmischung seines Freundes Sidonius Apollinaris und mächtiger Verbündeter wurde Arvandus nicht hingerichtet. Er wurde aus Rom verbannt. Erst nach dem Tod von Arvandus (472) ernannte der Kaiser einen neuen praefectus praetoria für Gallien.