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Asta Nielsen
Asta Nielsen
Asta Nielsen im Jahr 1917.
Allgemeine Information
Vollständiger NameAsta Sofie Amalie Nielsen
Geboren11. September1881
Verstorben24. Mai1972
LandFlagge von Dänemark Dänemark
SpitznameDie stille Muse, Die Asta
Arbeit
aktive Jahre1910-1932
BerufDarstellerin
(und) IMDb-Profil
Portal  Portalsymbol  Film

Asta Sofie Amalie Nielsen (Kopenhagen, 11. September1881Frederiksberg, 24. Mai1972), auch bekannt als dass Asta, war ein dänischDarstellerin, die hauptsächlich in DeutscheStummfilme aus den 10er und 20er Jahren des 20. Jahrhunderts. Sie trug den Spitznamen Die stille Muse.

Biografie

Asta Nielsen wurde im Stadtteil Kopenhagen geboren Vesterbro. Ihr Vater, ein Kupferschmied, starb, bevor Asta 15 Jahre alt wurde. Sie besuchte Schauspielunterricht an der Königlichen Theaterschule in Kopenhagen. Im Skandinavien sie wurde eine berühmte Bühnenschauspielerin. 1909 wurde sie vom Direktor berufen Urban Gad ermutigt, in einem Stummfilm mitzuspielen, und 1910 wurde sie zum ersten Mal in dem Film gesehen afgrund. Dieser Film, der auch das Debüt von Urban Gad markierte, war ein Erfolg und Asta Nielsen wurde ermutigt, mit Filmen fortzufahren. In diesen Jahren war sie eine der ersten Sexsymbole berücksichtigt. Asta Nielsen heiratete Urban Gad und zog nach Deutschland.

Asta Nielsen spielte gebrochene, leidende Frauen sowie Prostituierte, Tänzer und Arbeiter. Sie spielte in Dutzenden von Filmen mit, darunter dreißig Urban Gad-Filmen. 1920 wurde sie zweimal in den Niederlanden gesehen. Im September desselben Jahres besuchte sie die Kino-Ausstellung in Amsterdam und spielte eine Szene aus Alexandre Dumas' La Dame aux camelias. Im November 1920 trat sie in Den Haag auf, wo sie Ende 1921 auch die Asta-Kino wurde geöffnet. Ihre Filmkarriere endete mit dem Aufkommen des Sprechfilms um 1930: Obwohl sie eine angenehme Stimme hatte, ging ihr Mimikvermögen in diesem neuen Medium verloren. Ihr erster Tonfilm, Unmögliche Liebe (1932; mit der niederländischen Schauspielerin Ery Bos), wurde sofort ihr letzter.

Seitdem steht sie nur noch auf der Bühne. Ihre Autobiographie wurde 1946 veröffentlicht: Die jammernde Muse

Asta Nielsen starb in Frederiksberg 1972, kurz nach ihrer fünften Ehe. Sie wurde auf Vestre Kirkegård in Kopenhagen beigesetzt.

Filmografie

DVDs

  • Weiler / Asta Nielsen ... et al.; Regie: Sven Gade, Heinz Schall. Die Filmprimadonna / Asta Nielsen ...et al.; Regie: Urban Gad. München: Film & Kunst, 2011. 2 DVD-Videos, schwarzweiß mit Farbtönen, Ton 19 S. Text. (Ausgabe Filmmuseum; 37). Videoversion der Filme. Dazu zählt: Asta Nielsen privat; Asta Nielsen Privatoptagelser; Hamlet Fassungsvergleich; Der elektronische Weiler; Weiler mit Asta Nielsen. Disc 1: Deutschland : Kunst-Film, 1920/21. 110 Minuten; Disc 2: Deutschland: PAGU, 1913. 68 min.
  • Die Freudlose Gasse. München, Film & Kunst GmbH, 2010. 2 DVD-Videos (151, 111 Min.) : getönt, Farbe, Ton 18 S. Text. (Ausgabe Filmmuseum; 48). Videoversion des gleichnamigen Films. überarb. DVD-Fassung 2009. Pabst wieder sehen. 1997 (21 Minuten). ROM-Bereich mit Drehbuch und Documenten. DVD 1: Diese Freudlose Gasse / Regie: Georg Wilhelm Pabst; Drehbuch: Willy Haas, nach dem Roman (1924) von Hugo Bettauer ; Darsteller: Asta Nielsen, Greta Garbo. Deutschland, Sofar-Film-Produktion, 1925,110 Min.; DVD 2: Der andere Blick / Drehbuch und Regie: Hannah Heer, Werner Schmiedel; mit: Rudolph S. Joseph. Österreich : Thalia-Film, 1991. 68 min.
  • Asta Nielsen. Kopenhagen, Det Danske Filminstitut, 2005. 1 DVD-Video, s/w, Ton. (Danske stum Filmklassiker). Enthält: Afgrunden = Der Abgrund (1910,35 Min.) / Richt. Urban Gad; Balletdanserinden = Die Balletttänzerin (1911, 45 Min.) / Richt. August-Blüte; Den sorte drøm = Der schwarze Traum (1911, 56 Min.) / Richt. Urban Gad; Mod lyset = Dem Licht entgegen (1919, 55 Min.) / Dir. Holger-Madsen. Dänemark : Nordisk Films Kompagnis.

Autobiographie

  • Nielsen, Asta (1998). Das zehnte Museum. 3. udg. København, Gyldendal, 1998. 269 S., 24 S. pl. . 1. Ausg.: 1966, 271 S. Originalausgabe: 2 Bd., 1945-1946. Enthält: 1: Vejen til Dreharbeiten. 2: Filmen. deutsche überset. d.h.: Die jammernde Muse / aus dem Dänischen von H. Georg Kemlein. Rostock : Hinstorff, 1961. 301 S.
  • Nielsen, Asta (1998). Breve 1911-71 / udv. aus Ib Monty. Kobenhavn, Gyldendal. 196 S. ISBN 87-00-33318-2

Biografien

  • Beuys, Barbara (2020). Asta Nielsen: Filmgenie und neue Frau. Berlin, Insel Verlag. 447 S. ISBN 978-3-458-17841-5 . Auch als eBook erhältlich. Mit Korrekturen an ihrer Autobiografie basierend auf Recherchen[1].
  • Seydel, Renate & Allan Hagedorff (Hrsg.) (1984). Asta Nielsen : ihr Leben in Fotodokumenten, Selbstzeugnissen und zeitgenössischen Betrachtungen / Figur von Bernd Meier; vor. Svend Kragh-Jacobsen. Neuausg. Berlin: Henschelverlag. 263 S. orig. Hrsg.: 1981.

Externe Links

Verweise

  1. (NL) Bruijn, Peter de, "Asta Nielsen: die erste Filmgöttin”, NRC 16.06.2020. Eingesehen am 18.06.2020.
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