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Atelier Flos
Atelier Flos
Detail der Gouda-Befreiungsfenster,
mit Erwähnung des Studios
Einrichtung1900
Stornierung2017
Gründer(n)Etienne Flos und Joseph Flos
LandDie Niederlande
HauptquartierSteyl
ProdukteGlaskunst
SektorKunst und Handwerk
WebseiteAtelierFlos.nl
Portal  Portalsymbol  Wirtschaft

Atelier Flos B.V. war ein Niederländisch Unternehmen in Steyl, spezialisiert auf die Herstellung von Glaskunst.

Geschichte

1900 gründete Felix Flos in Steyl einen Malerbetrieb. Etienne (1908-1974) und Jozef Flos (1910-1985) übernahmen 1935 den väterlichen Betrieb. Etienne entwickelte sich durch Selbststudium und Beratung von Charles Eyck wenn Glaser. Während des Krieges wurden die Firmengebäude von den Deutschen beschlagnahmt und die Produktion kam zum Erliegen. Nach dem Krieg wurde die Arbeit unter der Leitung von Etienne Flos wieder aufgenommen. Bis etwa 1960 war das Atelier hauptsächlich Buntglas gemacht, dann andere Techniken wie Glas in Beton, Glasapplikation, Glasepoxid und Glasmosaik.[1]

Das Studio hat Leo Reihs und Frans Rievers eigene Designer. Darüber hinaus werden im Atelier Entwürfe von verschiedenen Künstlern wie Frans Cox, Egbert Dekkers, Jan Dijker, Ted Felen, Eugene Laudy, Jos Pirkner, René Smeets, Daan Wildshut und Wim van Woerkom. Die Werkstatt fertigt Fenster für Kirchen und Gebäude in den Niederlanden, Deutschland und den USA und war unter anderem für die Umsetzung der Befreiungsfenster (1947) van Eyck, der Pop-Art-Fenster von Hans Truijen für die Martinskirche in Wyck (1966-1968) und die Fenster von Französisches Schleifen für die Peterskirche in Baarlo.

Das Studio hat an der Ausstellung teilgenommen Tune das Licht (2007) im Museum von Bommel van Dam in Venlo und bot einen Demonstrationsworkshop (2014) während einer Ausstellung über Joep Nicolas in dem Cuypers-Haus in Roermond. Neben neuen Arbeiten lieferten sie auch die Wiederherstellung von Buntglasfenstern unter anderem aus de Kirche St. Peter in Oisterwijk und im Basilika des Heiligen Servatius in Maastricht.

Konkurs

2017 ging das Unternehmen in Konkurs. Das Studio gehörte dann der fünften Flos-Generation und zwei weitere Leute arbeiteten dort.[2]

Arbeiten (Auswahl)

Bilder

Externer Link

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