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Atomic GmbH
Atomic GmbH
Einrichtung1955
Gründer(n)Alois Rohrmoser
SchlüsselfigurenWolfgang Mayrhofer (CEO)
LandÖsterreich
HauptquartierAltenmarkt im Pongau, Österreich
Angestellte268[1]
ProdukteSki und Zubehör
SektorWintersportausrüstung
Einnahmen/Jahr168 Millionen Dollar[1]
Webseitewww.atomic.com
Portal  Portalsymbol  Wirtschaft

Atomic GmbH ist ein österreichisch Hersteller von Skisportausrüstung: Ski vor dem Abfahrtslauf, Langlauf, Freestyle ski fahren und Biathlon, Skischuhe, Skistöcke, Bindungen, Helme, Skibrillen, Snowboarden und so weiter. Das Unternehmen wurde 1955 gegründet und hat seinen Sitz in Altenmarkt im Pongau. Es ist Teil der finnischen Amer Sports, davon auch Salomon (Wintersportgeräte), Wilson Sportartikel (einschließlich Tennisschläger), Mavic (Fahrradteile) und suunto (Messgeräte) gehören dazu.

Geschichte

Salomon/Atom

Alois Rohrmoser gründete 1955 Atomic. Er begann mit vier Mitarbeitern und produzierte rund 40 Paar Ski pro Jahr. Anfang der 1960er Jahre wuchs die Produktion auf ca. 5.000 Paar, die industrielle Produktion von Ski begann 1967 in wagrain. 1969 wurden 72.000 Paar Ski produziert. 1971 baute Atomic eine zweite Fabrik in Altenmarkt im Pongau und 1981 eröffnete Atomic als erstes westliches Unternehmen eine Fabrik im Ostblock in Bulgarien Tschepelare. Gleichzeitig erweiterte sie ihr Sortiment und bot 1989 als erster Hersteller die komplette Ausrüstung bestehend aus Ski, Schuh, Bindung und Stöcken an. Atomic wurde zu einem der größten Skihersteller der Welt. Die Skiproduktion erreichte 1991 und 1992 mit 831.000 Paar ihren Höhepunkt.

Aber Atomic geriet in finanzielle Schwierigkeiten und 1994 wurde das Unternehmen zahlungsunfähig deklariert von der österreichischen Bank BAWAG. Das Insolvenzverfahren wurde im März 2006 automatisch geschlossen.

Im November 1994 kaufte die finnische Amer Sports Group das Unternehmen für 918,7 Millionen Schilling (66,8 Millionen Euro). Im Januar 1995 erwarb die BAWAG dann 10% an Atomic für 350 Millionen Schilling, womit das Unternehmen plötzlich 3,5 Milliarden Schilling wert war. Unter anderem aufgrund dieser dubiosen Transaktionen und der Schnelligkeit, mit der die BAWAG das Unternehmen insolvent erklärte, hat die österreichische Nationalrat führte im Jahr 2007 eine Untersuchung über die Vor- und Nachteile der BAWAG durch.

Laut Firmenchef Mayrhofer ist Atomic mit einem Marktanteil von 18 bis 19 Prozent Marktführer im alpinen Skisport.[2]

Sponsoring

Atomic sponsert viele Top-Skifahrer. Im Jahr 2013, einschließlich der Alpinskifahrer Benjamin Raich, Carlo Janka, Erik Guay, Marcel Hirscher, Marlies Schild, Kathrin Zettel, Michaela Kirchgasser, Peter Fill und Tina Weirather; das Skifahrer der Nordischen KombinationBill Demong und Johnny Spillane; die Langläufer Hanna Falk und Martin Koukal; die Biathleten Christoph Sumann und Dominik Landertinger. In der Vergangenheit hat Atomic auch gesponsert Bode Miller, Marc Girardellic, Lasse Kjus[3], Markus Wasmeier, Hermann Maier und Annemarie Moser-Pröll.