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B-Dienst

Das B-Dienst (Beobachtungsdienst) war das kryptologisch Dienst der Deutschen Marine (de OKM) zum Zeitpunkt der Zweiter Weltkrieg. Der Service entstand in der Zeit nach dem Van Erster Weltkrieg und hatte ab den 1920er Jahren mehrere Erfolge, in der Blütezeit des Dienstes wuchs er auf etwa 5.000 Mann an. Untergang des britischen Kriegsschiffs im Flachwasser Sikh (September 1942) erwies sich als Goldader für den Dienst; mehrere alliierte Codebücher wurden erbeutet. Nachdem die Alliierten 1943 eine Reihe defekter Verschlüsselungssysteme ersetzt hatten, verlor der Dienst stetig an Bedeutung. Nach der Bombardierung von 1943 wurde das Hauptquartier von Berlin zu Eberswalde.