WikiDer > Barockpferd
EIN barockes Pferd (auch geschrieben barockes Pferd, bei welchem Barock ist ein Adjektiv) ist a Pferd mit einer Konstruktion wie der im frühe Neuzeit galt als ideal. Es geht oft um Rassen dessen Geschichte mit Zuchtbücher bis ins 17. Jahrhundert (oder noch weiter zurück) bekannt. Das Barockpferd ist ein is Warmblutpferd, unterscheidet sich aber von moderneren Warmbluttypen durch ein nicht zu großes Stockgröße (in der Barockzeit oft zwischen 1,50 m und 1,60 m), ein relativ kurzer Rücken (die Pferde wirken etwas gedrungener) und ein leicht konvexes Profil (im Gegensatz zum geraden Profil von Warmblütern). Barockpferde sind relativ oft schwarz oder grau.
Barockpferde können ihre Abstammung normalerweise zurückverfolgen auf Iberisch Pferde, vor allem die Andalusier, die vor dem Aufstieg der Vollblutrassen gilt als das edelste Pferd Europas. Jüngste genetische Forschungen haben gezeigt, dass die andalusischen und verwandte Rassen stark von der Berber.[1] Aus diesem Grund könnte man Barockpferde als „Warmblüter“ bezeichnen. Der Unterschied zu den „normalen“ Warmblutrassen besteht darin, dass hier bereits im Mittelalter die Kreuzung zwischen West- und Ostpferden stattfand, bevor die Zuchtbücher etabliert wurden.
Barockpferde werden bis heute gezüchtet und für die klassische College-Fahren. Auch im modernen Dressursport wird dieser Pferdetyp eingesetzt. Über die Eignung für diesen Reitsportzweig sind die Meinungen geteilt.[2]
Rassen, die zu den Barockpferden gehören
Außerhalb des Andalusiers weisen unter anderem folgende Pferderassen deutliche barocke Merkmale auf:
- Alter Real
- Frederiksborger
- Friesisch
- Kladrüber
- Knabstrupper
- Lipizzaner
- Lusitano
- Mangalarga Marchador
- Menorquin
- Murgese
- Neapolitanisch (als Rasse verschwunden, lebt aber in anderen Rassen weiter)
- noriker
- Waliser Pony
Verweise
- ↑Oxford Journal of Heritage - Die Ursprünge der iberischen Pferde anhand der mitochondrialen DNA bewertet
- ↑Tessa van Daalen, Barock. Wie geeignet ist das Barockpferd für den Sport?, im Bit 194, April 2012: p. 26
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