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Noriker
Noriker
Kutscherpferd mit Geschirr
Grundinformation
Rennenkaltes Blut
ArtZugpferd
UrsprungÖsterreich, Bayern
Besonderheitengeflecktes Fell (manchmal)
Eigenschaften
Höhe155 – 165 cm²
Farbenviele Sorten
Zucht
Abgeleitete RasseSüddeutsches Kaltblut
Webseite[1]
Liste der Pferderassen
Ein gefleckter Noriker
Kufenschen in traditioneller Tracht, Feistritz an der Gail
Gruppierung der Deckhengste
Stute mit Fohlen
Traditionelles Lasttier auf Bergpfaden

Das Noriker ist ein mittleres Gewicht kaltblütige Rasse stammt aus dem Alpenregion von Österreich und Bayern. Früher hieß die Rasse pinzgauer erwähnt. Es Pferderasse hat in Süddeutschland die Süddeutsches Kaltblut geliefert.

Außen

Der Noriker ist ein mittelgroßer, rechteckiger Zugpferd. Es hat einen kompakten, muskulösen Körperbau und starke Beine. Die Gänge sind trittsicher. Die Tapete ist reich. Eine der großen Besonderheiten der Rasse ist die reiche Farbpalette, in der sie vorkommt. Übliche Farben sind Schwarz, Braun und Kastanie, aber auch verschiedene Felltypen werden regelmäßig gesehen.

Charakter

Vom Charakter her wird der Noriker als ausgeglichen, trittsicher, wendig und zäh beschrieben. Der gutmütige Charakter und das willige Temperament sind das Ergebnis jahrhundertelanger Zuchtselektion für diese Eigenschaften. Der Weg ist breit und die Trab ist flexibel.

Zuchtbuchgeschichte

Der Name 'Noriker' leitet sich von der römischen Regionalbezeichnung ab Noricum. Der Noriker wurde auch in der Vergangenheit verwendet pinzgauer erwähnt. Der Einsatz von Pferden in den Alpen hat eine lange Geschichte, die bis in die Zeit vor Römisches Reich. Bei Ausgrabungen keltisch Utensilien wie Zaumzeug, Gebisse und Wagen, die auf eine lebendige Pferdekultur schließen lassen.

Im Mittelalter wurde der Noriker als Lasttier zum Transport von Lasten über die Alpen von den Häfen auf der Mittelmeer- zu Orten im Norden dieser Bergkette wie Salzburg und München. In der Frühgeschichte der Rasse wurde genetisches Material von Barockpferde eingekreuzt. Dies geschah ab 1565, insbesondere auf dem Erzherzog Zucht Riff in Salzburg. Bis 1806, Andalusier und Neapolitanisch Hengste verwendet. Das sieht man noch am schön geschwungenen Hals, der Widdernase, der satten Tapete und der vollen Mähne und Schweif. Auch verschiedene Fellfarben zeigen barocke Einflüsse. Es Zuchtbuch wurde 1903 gegründet und imesdes ist reinrassig. Die Zucht dieses Pferdes konzentriert sich stark auf die Region um Salzburg. Das ist auch der Standort des Europäische Union anerkanntes Zuchtbuch.

Bräuche und Traditionen

Das ausgewogene Pferd eignet sich für viele Freizeit- und Sportarten. Es wird als Geschirrpferd für die Wagen in dem Fahrsport, als zuverlässiges Familienpferd und als kraftvolles Zugpferd zum Baumschleppen im Forstwirtschaft. Zwischen 1960 und 1980 ging die Rasse stark zurück, überlebte aber dank ihrer Vielseitigkeit und erfreut sich heute zunehmender Beliebtheit.

In der Herkunftsregion gibt es mehrere folkloristische Traditionen, in denen das Pferd eine Rolle spielt. Da ist also drin Feistritz an der Gail ein jährlicher Wettbewerb namens Kufenschen, bei dem berittene junge Männer in Tracht eine Tonne Dauben aus dem Sattel schlagen müssen. Nach dem Ritt werden die jungen Damen, ebenfalls in traditioneller Tracht, zum Tanzen aufgefordert, wo alte Volksweisen gespielt werden. Der Brauch gibt es schon seit mehreren Jahrhunderten und scheint auf uralte Initiationsrituale zurückzugehen.

Ein weiteres Spektakel ist die Versammlung der of Zuchthengste, die in den Sommermonaten in Herden auf den Bergwiesen bleiben. Diese Hengste werden im öffentlichen Interesse in einen Ring entlassen, damit sie ihre Stärke messen und untereinander zum (zukünftigen) Anführer der Herde werden können.

Hengstlinien

Die Rasse basiert auf den Nachkommen von fünf Vorfahren.

  • Vulkan, stark gebauter Typ mit den meisten Nachkommen (über fünfzig Prozent aller Noriker)
  • Nero, ein etwas noblerer Typ, der gut zum zeitgenössischen Modell passt
  • Diamant, kleine Hengstlinie typischer Zugpferde
  • Schaunitz, temperamentvollerer Typ, der nach Desinteresse nun wieder an Popularität gewinnt
  • Elmar, seltener, schlanker Typ mit starken barocken Pferdemerkmalen in Farbe und Körperbau, wegen seiner besonderen Farben sehr begehrt

Marke

In Österreich gibt es zwei verschiedene Marken. Beide zeigen ein stilisiertes Edelweiß mit einem Buchstabencode (für das Herkunftsgebiet oder Fohlen oder Sternstute) In Bayern wird für das süddeutsche Kaltblut eine Marke verwendet, die aus einem stilisierten Edelweiß mit einem 'P' in der Mitte besteht. Die Marke wurde 1920 registriert.

Siehe auch

Literatur

  • Thomas Druml & Gertrud Grilz-Seger; Das Noriker Pferd, Band II, Vehling,Graz 2012, ISBN 978-3-85333-222-1
  • Gertrud Grilz-Seger & Thomas Druml; Das Noriker-Pferd, Asmussen, 2010 ISBN 3-935985-49-5
  • DR. Thomas Drumli; Das Noriker Pferd,Graz, 2006 ISBN 3-85333-123-8
  • Peter Wiesflecker; Festschrift: 100 Jahre Pferdeschijnverein K 15 Feistritz an der Gail, Feistritz an der Gail, 2004
  • Johann Schofli; Das autochthone Kaltblutpferd der Alpen, der österreichischen Noriker, Wien, 1960
  • DR. Helmut Feuersänger; Der Pinzgauer Noriker, Landespferdeschijnverband Alpenland e.V. Salzburg, 1941
  • Emil Suchanka; Das norische Pferd Wien, 1900

Bilder

Externe Links

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