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Belagerung von Neuss | ||||
| Teil von dem Burgunderkriege | ||||
Die Belagerung von Neuss | ||||
| Datum | 29. Juli 1474 – Ende Mai 1475 | |||
| Ort | Neuss, Keur-Köln, Heiliges Römisches Reich | |||
| Ergebnis | Waffenstillstand, der einer burgundischen Niederlage gleichkam | |||
| Konfliktparteien | ||||
| Führer und Kommandanten | ||||
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| Truppenstärke | ||||
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| Verlieren | ||||
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| Burgunderkriege | ||
Es Belagerung von Neuss war eine Belagerung der Stadt Neuss durch Karl der Kühne vom 29. Juli 1474 bis Ende Mai 1475 in der Burgunderkriege.
Grund
Der Erzbischof von KölnRuprecht von der Pfalz war im Krieg damit Kölner Domkapitel. Nach dem Tod seines Vorgängers Diederik II van Meurs hatte die Zustände von dem Kurfürstentum Köln vereint in der Erblandesvereinigung. Sie verlangten, dass der Erzbischof sie vor wichtigen Entscheidungen um Zustimmung bittet. Ruprecht wehrte sich und versuchte Neuss mit Gewalt einzunehmen. Das Erblandesvereinigung hat ihn abgesetzt und ernannt Hermann von Hessen an seinem Platz. Ruprecht bat Karl den Kühnen um Hilfe. Als Gegenleistung für die Hilfe würde Karl der Kühne Gouverneur werden. Karel der Kühne appellierte an Friedrich I. von der Pfalz, Bruder von Ruprecht, und an die Herzöge von Gelre und Stock und stellte so eine Armee von 13.000 bis 20.000 Mann auf. Kurz bevor diese Armee eintraf, besetzte Hermann von Hessen die Stadt mit 70 Rittern, 300 weiteren Reitern, 1800 Soldaten und 1500 Söldnern aus Hessen. Neuss.
Belag
Neuss war eine bedeutende Festung mit einer Stadtmauer aus der 13. Jahrhundert. Davor lagen zwei Wassergräben und eine befestigte Mauer, insgesamt 50 Meter breit. Die Tore und Türme wurden befestigt. Ausreichend Verpflegung war vorhanden.Ab 29.07 Burgunder die Stadt. Die Verteidiger schlugen einen ersten Angriff von 6.000 Reitern und Soldaten zurück. Karel der Kühne versuchte daraufhin, alle Wasserwege trockenzulegen.
Nach wochenlangem Beschuss stürmten die Burgunder am 10. September 1474 die Tore. In den folgenden Monaten folgten 60 weitere solcher Angriffe. Frauen und Kinder halfen bei der Verteidigung. Auch die Verteidiger stürzten sich während der Einkreisung, wobei sich die Angreifer wieder neu formieren mussten.
Es Schießpulver die Stadt lief aus und zwei Boote wurden nach Köln geschickt, um Schießpulver zu holen. Sie kehrten mit 550 gut bewaffneten Männern zurück, von denen jeder mehrere Kilogramm trug Salpeter mitgenommen und mit List in die Stadt zurückgekehrt. Auch im Winter ging das Essen aus. Im Februar 1475 waren von Hunderten von Kühen nur noch drei übrig, und ihre Milch war für Kinder und Kranke reserviert. Die Bewohner aßen Gras, Unkraut und Schnecken. Um ihre Stimmung aufrechtzuerhalten, veranstalteten sie ritterliche Spiele und schlachteten dann die Pferde als Nahrung.
entsetzt
Inzwischen, Kaiser Friedrich III der Stadt helfen. Er ließ Albrecht Achilles von Brandenburg und der Erzbischof von Mainz, Adolf II. von Nassau, ein Hilfsarmee Kurz vor Weihnachten 1474 traf dieses Hilfsheer ein Koblenz Auf. Inzwischen ist der Burgunder Artillerie die alte Stadtmauer wurde abgerissen, die Neusser Verteidiger mussten ihre Festungen aufgeben. Die Hilfsarmee hat die Stadt eingenommen Linz und marschierte am 21. März 1475 in Köln ein. Das Hilfsheer marschierte am 6. Mai von Köln nach Neuss und traf am 23. Mai ein, woraufhin es die Belagerer angriff. Die Belagerer zogen sich daraufhin zurück. Am 28. Juni 1475 wurde bei Köln ein vorläufiger Friede geschlossen, wodurch Burgund auf Neuss verzichtete. Die Verteidiger zählten zwischen 700 und 3000 Tote, die Belagerer 10.000. Große Teile der Stadt lagen in Trümmern.