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Beppo Brem | ||||
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Grab von Beppo Brem | ||||
| Allgemeine Information | ||||
| Vollständiger Name | Josef Beppo Brem | |||
| Geboren | München, 11. März 1906 | |||
| Verstorben | München, 5. September 1990 | |||
| Land | ||||
| Arbeit | ||||
| Beruf | Darsteller | |||
| (und) IMDb-Profil | ||||
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Josef Beppo Brem (München, 11. März1906 - Dort, 5. September1990) war ein Deutsche Schauspieler, der vor allem für seine Leistung als . bekannt ist Bayerisch Volksschauspieler.
Biografie
Beppo Brem war der Sohn eines Bierbrauers und im Bezirk aufgewachsen Schwabing aus München. Seine Liebe zum Theater entdeckte er als Bühnentischler an der Münchner Kammerspiele. Nach ersten Nebenrollen begann er 1925 eine Schauspielausbildung und erhielt seinen ersten Vertrag an der Bauernbühne van Bad Reichenhall. Gastspiele folgten in Regensburg, Ulm, Berlin und München, wo er in Stücken wie Don Carlos und Carl ZuckmayersSchinderhannes.
Mit 24 Jahren erhielt er erste Angebote mit dem noch jungen Tonfilm. Dort wurde er schnell in die Rolle des unhöflichen Bauerngammlers versetzt. Oft waren die Filme, in denen er arbeitete, komisch und fragwürdig. Die bekanntesten Filme, in denen er bis 1944 mitwirkte, waren Das sündige Dorf (1940), Quax, der Bruchpilot (1941), Kohlhiesels Tochter (1943) und Die falsche Braut (1944). Auch in den Nazi-Propagandafilmen Unternehmen Michael (1937), Stoßtrupp 1917 (1934), Stukas (1941) und Venus für Fokus (1941) arbeitete er mit.
In den 1950er Jahren entwickelte Brem seine Filmarbeit weiter. Er spielte mit Stars wie Heinz Ruhmann, Hans Moser, Johannes Heesters, Hans Albers, Heinz Erhardt, Peter Alexander und Theo Lingen und ist in Heimatfilmen, verwirrenden Komödien und Musik und Militärkleidung aufgetreten. Er spielte oft in den Filmen seines Freundes Joe Stückel. Sowohl das Genre als auch die Art, die er spielte, änderten sich kaum. Selten spielte er einen ernsten Charakter, mit Ausnahme der Cartoons Fanfaren der Liebe (1951) und Des Teufels General (1955) von Helmut Kätner mit Curd Jürgens. 1956 spielte er zusammen mit Liesl Karlstadt in dem ersten Fernsehwerbespot, der de ARD ausgestrahlt am 3.11.1956.
Mehrere Episoden von Ludwig Thomas wurden in den 1960er Jahren erfolgreich gedreht Lausbubener Geschichten, der ihn noch einmal als Komiker zeigte. Große Erfolge im Fernsehen hatte er von 1965 bis 1970 und von 1978 bis 1982 mit der 112-teiligen Serie Die seltsamen Methoden von Franz Josef Wanninger Nächster Maxl Graf und Fritz Straßner. Hier spielte er den listigen Polizeikommissar, der seinen Fall unkonventionell löste. Als die Bedeutung der Heimat- und Musikfilme nachließ, wirkte der Schauspieler auch in einigen deutschen Sexfilmen der 1970er Jahre mit, was seiner Popularität keinen Abbruch tat. Beppo Brem ist seit jeher auf den Theaterbühnen in München aufgetreten, unter anderem in der Kleinen Komödie am Max II, dem Bayerischen Staatsschauspiel und dem Theater an der Brienner Straße. Dort spielte er auch ernstere Rollen in Volksstücken. Ab und zu war er auch Ensemblemitglied des Chiemgauer Volkstheaters.
Ein Höhepunkt im Spätwerk des Schauspielers war die Verkörperung des Hausmeisters in der Komödie Hexenschu ab 1987 mit Helmut Fischer. Er hatte seine letzten Auftritte in dem Stück Der kaufte Grossvater, in der TV-Serie Heidi und Ernica und als pensionierter Straßenbahnfahrer im melancholischen Drama Auf dem Abstellgleis (1989) mit Erni Singerl und Toni Berger, ein Geschenk von der BR bei einem seiner wichtigsten Auftritte. Kurz nach Ende der Dreharbeiten verstarb Beppo Brem.
Privatleben und Tod
1932 heiratete er den ersteren Soubrette Marga Wening, mit der er bis zu seinem Tod verheiratet war. Aus dieser Ehe ging eine Tochter hervor. Beppo Brem starb im September 1990 im Alter von 84 Jahren in einem Münchner Krankenhaus an den Folgen von Lungenkrebs. Er wurde auf dem Nordfriedhof in München beigesetzt.
Auszeichnungen
- 1970: Bayerische Verdienstorden
- 1970: Silber Bambi vor dem Die seltsamen Methoden von Franz Josef Wanninger
- 1981: "München leuchtet den Freunden Münchens" Medaille der Stadt München in Gold
- 1983: Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland 1. Klasse
Filmografie
- 1932: Die kauft Braut
- 1933: Stoßtrupp 1917
- 1933: Der Tunnel
- 1934: Der junge Baron Neuhaus
- 1935: Ehestreik
- 1935: Die Heilige und ihr Narr
- 1936: Standschütze Bruggler
- 1936: 1A in Oberbayern
- 1936: Stirb drei um Christine
- 1936: Die letzten vier von Santa Cruz
- 1936: Weiber-Regiment
- 1937: Unternehmen Michael
- 1938: Urlaub auf Ehrenwort
- 1938: Frau Sixta
- 1938: Die Pfingstorgel
- 1939: Wasser für Canitoga
- 1940: Feinde
- 1940: Beates Flitterwoche
- 1940: Das sündige Dorf
- 1941: über alles in der Welt
- 1941: Stukas
- 1941: Der Scheinheilige Florian
- 1941: Quax, der Bruchpilot
- 1943: Großstadtmelodie
- 1943: Wildvogel
- 1943: Kohlhiesels Töchter
- 1943: Quax in Afrika
- 1944: Münchnerinnen (UA: 1949)
- 1945: Dreimal Komödie
- 1948: Im Tempel der Venus
- 1949: Nach Regen glänzt Sonne
- 1949: Die drei Dorfheiligen sterben
- 1949: Heimliches Rendezvous
- 1950: Königkinder
- 1950: Zwei in einem Anzug
- 1950: Der Theodor im Fußballtor
- 1950: Aufruhr im Paradies
- 1950: Die Nacht ohne Sünde
- 1951: Tanz ins Glück
- 1951: Fanfaren der Liebe
- 1951: Heimat, deine Sterne
- 1952: Monche, Mädchen und Panduren
- 1952: Wenn Abends die Heide träumt
- 1952: Einmal am Rhein
- 1952: Drei Tage Angst
- 1952: Zwei Menschen (1952)|Zwei Menschen
- 1953: Little Angst vor großen Tieren
- 1953: Ehestreik
- 1954: Kleine Angst vor Schwiegermüttern
- 1954: Das sündige Dorf
- 1954: Hochzeitsglocken
- 1955: Der Fischer vom Heiligensee
- 1955: Unternehmen Schlafsack
- 1955: Des Teufels General
- 1955: Das Forsthaus in Tirol
- 1955: Sonnenschein und Wolkenbruch
- 1955: Oh – diese "lieben" Verwandten
- 1955: Zärtliches Geheimnis / Ferien in Tirol
- 1956: Auf Wiedersehn am Bodensee
- 1956: Manoverball
- 1956: IA in Oberbayern
- 1956: II-A in Berlin
- 1956: Pulverschnee nach Übersee
- 1956: Waldwinter
- 1956: Zwei Bayern in St. Pauli
- 1956: Nichts als Ärger mit der Liebe
- 1956: Die Gestohlene Hose
- 1956: Die fröhliche Wallfahrt
- 1956: Der Jäger vom Roteck
- 1957: Der Etappenhase
- 1957: Zwei Matrosen auf der Alm
- 1957: Zwei Bayern im Urwald
- 1957: Erbenkandidaten
- 1957: Zwei Bayern im Harem
- 1957: Der Bauerndoktor von Bayrischzell
- 1957: Die Fidelen Detektiv
- 1958: Der Sundenbock von Spatzenhausen
- 1958: Die Landärztin
- 1958: Meine 99 Braut
- 1958: Mein Schatz ist aus Tirol
- 1959: Alles Liebe Peter
- 1959: Der Haustyrann
- 1959: Die beiden Blondinen Kathrein
- 1959: Kein Mann zum Heiraten
- 1960: Agatha, lass das Morden sein!
- 1961: Drei weiße Birken
- 1961: Der Hochtourist
- 1961: Am Sonntag will mein Süsser mit mir segeln gehn
- 1961: Saison in Salzburg
- 1961: So liebt und küßt man in Tirol
- 1962: Der verkaufte Grossvater
- 1962: Verrückt und zugenäht
- 1962: Wildes Wasser
- 1962: Der Pastor mit der Jazztrompete
- 1962: Die Post geht ab
- 1962: Zwei Bayern in Bonn
- 1963: Allotria in Zell am See
- 1963: Heimweh nach St. Pauli
- 1964: Die lustigen Weiber von Tirol
- 1964: Tonio Kröger
- 1964: Lausbubener Geschichten
- 1965: Tante Frieda – Neue Lausbubengeschichten
- 1966: Das sündige Dorf
- 1966: Onkel Filser – Allerneueste Lausbubengeschichten
- 1967: Wenn Ludwig ins Manover zieht
- 1967: Da lacht Tirol
- 1968: Otto ist auf Frauen scharf
- 1969: Das Go-Go-Girl vom Blow-Up
- 1969: Pudelnackt in Oberbayern
- 1970: Alles für die Katz
- 1970: Hurra, ein toller Onkel wird Papa
- 1971: Das haut den stärksten Zwilling um
- 1971: Mein Vater, der Affe und ich
- 1971: Verliebte Ferien in Tirol
- 1971: Olympia – Olympia
- 1971: Hilfe, die Verwandten kommen
- 1972: Mensch ärgere dich nicht
- 1973: Oh Jonathan – oh Jonathan!
- 1974: Josef Filser
- 1974: Der Jäger von Fall
- 1977: Die Jugendstreiche des Knaben Karl
- 1978: Der Komödienstadel – Der leere Hof
- 1983: Die unglaublichen Abenteuer des Guru Jakob
- 1985: Wenn der Hahn kräht
- 1987: Der G'wissenswurm
- 1987: Hexenschuss
- 1988: Einfaches Leben
- 1988: Der verkaufte Grossvater
- 1989: Auf dem Abstellgleis
TV-Serie
- 1964: Gewagtes Spiel – Folge: Und alle um eine Kuh
- 1965–1970: Die seltsamen Methoden des Franz Josef Wanninger
- 1970–1971: Königlich Bayerisches Amtsgericht – 3 Folgen
- 1970–1985: Der Komödienstadel – 4 Folgen
- 1972: Rabe, Pilz und dreizehn Stühle
- 1977–1985: Polizeiinspektion 1 – 6 Folgen
- 1978–1982: Die unsterblichen Methoden des Franz Josef Wanninger
- 1984: Lache mal Weeder
- 1984: Heisse Wickel, Calte Güsse
- 1990: Heidi und Erni
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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