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Benjamin Premsela | ||||
| Allgemeine Information | ||||
| Vollständiger Name | Benedikt Premsela | |||
| Geboren | Amsterdam, 28. September 1889 | |||
| Verstorben | Auschwitz, 1. September 1944 | |||
| Staatsangehörigkeit | ||||
| Beruf | Arzt | |||
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Bernard Premsela (Amsterdam, 28. September1889 – Auschwitz, 1. September1944) war ein niederländischer Arzt.
Hintergrund
Benedict Premsela wurde in die Familie des Diamantschleifers Benjamin Premsela (Amsterdam, 1861 – Bergen-Belsen, 1944) und Sara Italiaander (Amsterdam, 1862 – Amsterdam, 1941). Sein Bruder Meijer Jacob Premsela (Amsterdam 1891 – Oranienburg, 1945) trat kurzzeitig in die Fußstapfen seines Vaters.
Bernard Premsela war verlobt (1912), das Aufgebot ausgestellt (1913) und verheiratet mit Rosalie de Boers (Amsterdam, 9. Dezember 1888 – Auschwitz, 6. Oktober 1944). Sie hatten drei Kinder:
- eine Tochter Elly Premsela (Assendelft, 29. Oktober 1914 – Auschwitz, 11. Februar 1944), verheirateter Journalist Max Wessel
- einen Sohn Robert Premsela (Assendelft, 31. Dezember 1915 – Amsterdam, 8. April 2007)
- ein Sohn, der spätere Künstler Benno Premsela (Amsterdam, 1920 – Amsterdam, 1997)
Während der Zweiter Weltkrieg wurde die Familie Premsela as jüdisch Familie auf der Verbotsliste. Das Paar tauchte unter, aber wegen Hochverrats wurden Benjamin und Rosalie im April 1943 festgenommen. Sie wurden dann transportiert nach Theresienstadt und von dort nach Auschwitz deportiert und dort ermordet. Auch Tochter Elly wurde zusammen mit ihrem Mann in festgenommen Zaanstad, deportiert und in Auschwitz ermordet.
Arzt
Benedictus Premsela begann seine allgemeine Praxis um 1913 Assendelft. 1928 zog er (zurück) nach Amsterdam. Nachdem er dort mehrere Jahre praktiziert hatte, ging er an die Dr. Aletta Jacobshuis am Stadhouderskade 146. Er interessierte sich für die sexuellen Entwicklungen der Krisenjahre. Im besagten Haus konnten sich Frauen und Arbeitslose zu Geburtenkontrolle und Eheproblemen beraten lassen. Da waren keine Abtreibungen durchgeführt, sie gaben nur Ratschläge. Das Beratungsbüro wurde beliebter als erwartet. Sie erwarteten im ersten Jahr 600 "Patienten", aber sie bekamen 3000. 1934 übernahm die Agentur die Repräsentantenhaus dann Minister Henri Marchant wurde gefragt, ob alles in Ordnung sei im katholisch Augen durch die Zahnspange. Das war möglich, denn 1935 war das Büro noch aktiv. Ein hervorstechendes Detail war, dass Dr. Aletta Jacobshuis musste Marchant gegen seinen ehemaligen Parteikollegen geschlossen werden Aletta Jacobs musste reingehen. Premsela war auch im niederländischen Radio mit Vorträgen über Sexualität zu hören. Auf 12. November1933 Premsela hielt eine Rede zum Thema "The Church's Modern Position on Child Restriction" für die Freidenkervereinigung De Dageraad. 1938 folgte ein weiterer Angriff. Diesmal war es das Blatt Volk und Vaterland (Wochenmagazin der Nationalsozialistische Bewegung), was Premsela als ungewollte Person in die Enge getrieben hat:
- Arzt
- Vorsitzender des Ärzterates der Neo-Malthusian Federation
- Mitarbeiter beim Volksdagblad (De Tribune), dessen kommunistische Zeitung er die Fragenabteilung leitete
- Mitglied des Vorstandes von Niederländische Vereinigung für Sexualreform
- Vorstandsmitglied einer der Logen der Unabhängiger Orden der Odd Fellows (IOOF)
- Sprecher der Freidenkervereinigung De Dageraad
- Sprecher der Gesellschaft der Freunde der Sowjetunion
- Mitglied des Vigilanzausschusses antinationalsozialistischer Intellektueller
- Sprecher für antimilitaristische Vereinigungen
- Sprecher für die VARA über sexuelle Probleme
Im selben Jahr gründete er einen Fonds (B. Premsela Fund) zur Förderung der Sexualwissenschaft.
Als Folge der Besetzung durch Nazi Deutschland Als jüdische Ärztin durfte Premsela nur Juden behandeln. Diese gehörten nicht zur Zielgruppe der Geburtenkontrolle. Er war sofort arbeitslos. Er ist bei der Arbeit in a . zu sehen Dokumentarfilm von Carrie de Swaan über Bernards Sohn Benno Premsela.[1]
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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