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Bernard Reith | ||||
| persönliche Daten | ||||
| Vollständiger Name | Bernardus Antonius Johannes Reith | |||
| Spitzname | Beb Reith | |||
| Geboren | Maarsseveen, 16. Oktober1894 | |||
| Verstorben | Maarssen, 17. August1974 | |||
| Staatsangehörigkeit | ||||
| Beruf(e) | Zeichner, Grafikdesigner | |||
| RKD-Profil | ||||
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Bernardus Antonius Johannes (Beb) Reith[1] (Maarsseveen (Maarssen), 16. Oktober1894 – Maarssen, 17. August1974) war ein NiederländischGrafikdesigner, Illustrator, Karikaturist, Kunstlehrer, Autor, Buchbinder-Designer und Kunstsammler.
Leben und Arbeiten
Er absolvierte seine Ausbildung an der Nationale Schule für angewandte Kunst Amsterdam, gefolgt von Zusatzprüfungen zum Befähigungsnachweis für das Lehramt an Sekundarschulen in der vorgeschriebenen Form (1913-15). Wirkungsstätten waren Eindhoven (1915-17), Winterswijk (1917-21), Weesp (1921-25) und Amsterdam (1925-74).
Reith schrieb und zeichnete für Jugendliche einen Comic über die Abenteuer des Affen Monki (Serie 'Monki's Journey around the World'), der in der Katholische Illustration 1930-50. Nach dieser Zeit, Die Spaarnestad im Haarlem veröffentlichte den Comicstrip pro Kontinent in Buchform. In den 1950er und 1970er Jahren sorgte er dann für eine kunsthistorische und kunstkritische Kolumne auf der Rückseite der Katholischen Illustration.[2] 'Aus den Schatzkammern der bildenden Kunst', in dem bekannte Maler und Gemälde mit großem Sachverstand diskutiert wurden. Einige dieser Artikel wurden auch in Buchform in einer Reihe thematischer Bände unter demselben Namen veröffentlicht, die auch von De Spaarnestad in Haarlem herausgegeben wurden.
In späteren Jahren gründete er mit seinem Schwager eine Firma namens „Kunst in beeld“, die Unterrichtsmaterialien für den Kunstgeschichteunterricht an weiterführenden Schulen herstellte. Er produzierte auch über 1800 Buchillustrationen für die Verlag und Drucker R.K. Jungenwaisenhaus (RKJW) in Tilburg (1920-1957). In seiner Winterswijker Zeit zeichnete er die Illustrationen zu den Märchen 'Psyche' und 'Fidessa' von Louis Couperus. Eine Auswahl der Psyche-Illustrationen befindet sich in der achten Auflage in der sogenannten 'Weelde-Ausgabe' von Psyche (1927) erschienen im Verlag L. J. Moor. Die Illustrationen für fidessa erschienen erstmals 2014 in einer Gesamtausgabe von 'Psyche en Fidessa' mit all seinen Illustrationen (ISBN 978 90 815493 4 9 ), die 1970 vom Veen Verlag dem Rijksprentenkabinet des Rijksmuseum Amsterdam geschenkt wurden. Im Jahr 2014 hat es Louis Couperus-Museum in Den Haag eine Ausstellung zu den Illustrationen von Bernard Reith zum Thema der Märchen Psyche und Fidessa von Louis Couperus. Die ausgestellten Zeichnungen sind Leihgaben des Rijksprentenkabinets in Amsterdam. Auch 2014 hat es Anton-Pieck-Museum in Gelderland Hattem eine Ausstellung, die Anton Piecks Zeitgenossen gewidmet ist, darunter eine Reihe von Buchillustrationen von Bernard Reith, zur Verfügung gestellt vom Reith Family Archive[3]
Nach 38-jähriger Tätigkeit am St. Ignatius-Kolleg der Jesuiten in Amsterdam ging Reith 1959 als Zeichen- und Kunstgeschichtslehrer in den Ruhestand. Er vermachte seine Bilder (unter anderem Schule Bergen) zum Stadtmuseum Alkmaar und einige religiöse Werke über die Museum des Erzbischofs im Utrecht.
Im Jahr 2005 war sein innerhalb der St. Ignatius College Amsterdam aufgebaute Büchersammlung mit mehr als 1000 Titeln zu Kunst und Kunstgeschichte, u.a. Schenkung der Jesuitenpatres an die Universitätsbibliothek Maastricht, wo es Teil des sogenannten Jesuitensammlung.
Literatur
- Saskia de Bodt, Jeroen Kapelle und andere: Bilderbücher. Ideologie und Illustration 1890-1950. Ludion, Amsterdam-Gent, 2003, p. 250. ISBN 90 76588 58 9
- Saskia de Bodt: Die Imaginatoren. Niederländische Buchillustration im 20. Jahrhundert. Van Tilt, Nijmegen, 2014, p. 68-69. ISBN 978 94 6004 1877
- Vliet, H.T.M. von: Louis Couperus. Die Korrespondenz. Atheneum-Polak & Van Gennep, Amsterdam, 2013, Teil I: 825-829, 901; Teil II: 320-322. ISBN 978 90 253 0020 3
- Bertus Bakker, 'Kunst durch römische Augen', in: Jahrbuch des Katholischen Dokumentationszentrums 1998 (Nimwegen 1999) 37-54.
Externer Link
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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