WikiDer > Boezinge

Boezinge
boezinge
Untergemeinde in BelgienFlagge von Belgien
Wappen von Boezinge
Boezinge (Belgien)
boezinge
Ort
RegionFlagge Flämische RegionFlandern
ProvinzFlagge WestflandernWestflandern
GemeindeHinweis YpernYpern
Zusammenschluss1971(Südschote)
1977(Ypern)
Koordinaten50° 54′ N, 2° 52′ O
Allgemeines
Oberfläche18,24 km²
Einwohner(1999)2.216
Andere
Postleitzahl8904
Detailkarte
Karte Bözinge
Lage in der Gemeinde
Portal  Portalsymbol  Belgien

boezinge ist ein Dorf in dem Belgier Provinz Westflandern und ein Untergemeinde aus der Stadt Ypern. Vor Ort, ab Bözieng(e) gesprochen.

Kirche St. Michael

Name

Der Name soll aus Bosa (Name), inga (Sohn, Nachkomme von Genitiv) und heim (Wohnort) entstanden sein. Bosingaheim war somit die Residenz eines Sohnes oder eines anderen Nachkommen von Bosa. In einer Chronik des Ypern-Kapitels Sankt Martin wurde Boezinge erstmals erwähnt in 1119, während der ersten Grafen von Flandern.

Geschichte

Boezinge wäre mit a . entstanden überwältigen auf der Ypern. Boezinge war ein Ruhm, der sukzessive im Besitz der Familien war Belle (1. Viertel 14. Jahrhundert - 2. und 3. Viertel 15. Jahrhundert), Van Diksmuide, Van Halewijn, Van Witthem, die Cusance, und des trompes. Kaspar des Trompes baute die Burg 1631 wieder auf und ließ auch a sperren bauen, davon Bartholomäus de Buck der Designer war. Dann war die Herrlichkeit noch im Besitz der Familien das Masin, der Chauviray, und der Thibault. Von 1696-1782 war die Schleuse noch durch die Sint-Niklaasfort.

Das Zehntengesetz der Gemeinde lag in den Händen der St. Martinskapitel zu Ypern. Während der Bilderstürmerei (1566) wurden sowohl die Kirche als auch das Schloss in Brand gesetzt.

Eine Volkszählung von 1846 umfasste drei Schmiede, vier Brauereien, u.a Kalkofen, zwei Ziegeleien und zwei Stärkefabriken.

Bei Ausbruch des Erster Weltkrieg Boezinge hatte mit Flüchtlingen aus . zu kämpfen Mecheln und Umwelt. Als die Deutschen gegen die Zivilbevölkerung randalierten schüchterner Montag im Roeselare (19. Oktober1914) kam eine zweite Flüchtlingswelle aus den östlichen Dörfern Oostnieuwkerke, Passchendaele, Westrozebeke, Staden, Pölkapelle und derartige. Der erste Gasangriff fand am 22.04.1915 statt.

Während der Erste Schlacht von Ypern Trotz der Gefahren blieb ein Teil der Bevölkerung vor Ort. Nach dem Zweite Schlacht von Ypern Boezinge wurde zur Geisterstadt. Von den Gebäuden blieb nichts übrig; auch die Kirche wurde komplett zerstört. Nur im Sommer 1919 die ersten Bözingenier kehrten zurück. Sie lebten zunächst in Holzbaracken und es dauerte Jahre, ihr Dorf wieder aufzubauen. Von dieser Zeit zeugen noch heute verschiedene Soldatenfriedhöfe, Kriegsdenkmäler und Bunker.

1971 die Gemeinde Südschote angeschlossen, aber 1977 verlor Boezinge seine Eigenständigkeit und wurde der Stadt Ypern zugeschlagen.

Sehenswürdigkeiten

Boezinger Kirchhof, britische Kriegsgräber auf dem Friedhof von Boezinge. 14 Tote sind von der Zweiter Weltkrieg, 1 von der Erster Weltkrieg

Natur und Landschaft

Bözinge befindet sich in Sandy Flandern in einer Höhe von etwa 12 Metern. Der Hauptwasserlauf ist der Ypern der entlang des Beckens nach Osten fließt. Zwischen Boezinge und der Stadt Ypern liegt entlang der Ypern ein beachtliches Gewerbegebiet.

Politik

sehen Liste der Bürgermeister von Boezinge für den Hauptartikel zu diesem Thema.

Boezinge hatte einen eigenen Gemeinderat und Bürgermeister bis zur Fusion 1977. Verschiedene Familienmitglieder Der Thibault de Boesinghe waren Bürgermeister in Bözinge.

Berühmte Einwohner

Kerne in der Nähe

Ypern, Elverdinge, Brille, Langemark, Südschote

Wissenswertes

Sankt Michael ist der Schutzpatronin aus Bözinge.

Siehe die Kategorie boezinge von Wikimedia Commons für Mediendateien zu diesem Thema.