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Bosglas
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Stielglas mit Brombeernieten
17. Jahrhundert

Waldglas (deutsch: Waldglas) ist die Bezeichnung für Glas, das in Nordwesteuropa etwa vom Jahr 1000 bis zum frühen 18. Jahrhundert hergestellt wurde. Die wichtigsten Rohstoffe waren Holz und Sand. Die Farbe des Glases war gelblich und bräunlichgrün.

Schon in der Römerzeit, Glas hergestellt, vor allem in Venedig. Die Stadt monopolisierte den Handel und verbot sogar die Glasherstellung außerhalb von Venedig. Nördlich der Alpen wurde dann für ein eigenes Produkt gesucht. Deshalb unterscheidet sich Glas in Nordwesteuropa im Laufe der Zeit in Farbe und Qualität. Die Römer waren so geschickt, dass sie dünnes und auch farbloses Glas herstellten, andernorts experimentierten sie mit Asche aus Holz, Sand, Quarz, Kieselsäure und anderen Chemikalien. Das Glas war grünlich gefärbt und hatte oft Luftblasen.

Die Farbe des Waldglases wurde unter anderem von der Holzart beeinflusst, aus der die Esche verwendet wurde. 1670. tat George RavencroftführenOxid um das Glas zu reinigen. Ende des 17. Jahrhunderts begann auch England mit der Herstellung unterschiedlicher Gläser für unterschiedliche Zwecke, Kelch, Stiel und Fuß erhielten eine eigene Form. Im 18. Jahrhundert wurde die Girlandengläser, dessen Glas eine klare Farbe hatte und manchmal noch kleine Luftbläschen aufwies. Im Inneren des Stiels wurde eine farbige Girlande, manchmal mehrfarbig, angebracht. Diese Gläser wurden in England hergestellt, aber in den Niederlanden graviert.

Erst gegen Ende des Mittelalters wurde Glas auch als Fensterglas verwendet.

Siehe auch