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Calanda (berg)
calanda
der Felsberger (links) und Haldensteiner Calanda
Höhe2806 m²
Koordinaten46° 54′ N, 09° 28′ O
OrtGraubünden/St. Gallen, Schweiz
BergeAlpen
Einfachste RouteWanderroute
Calanda (Schweiz)
calanda
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Die Lage des Calanda an der Grenze zwischen den Kantonen Graubünden und Sankt Gallen

Das calanda ist ein Gebirge im Schweiz im Norden des Kantons Graubünden und der Süden des Kantons St.Gallen, nordwestlich der Stadt churu. Die Kette gehört dem Nördliche Kalkalpen und bildet den östlichen Schlussstein der Glarner Alpen. Bei letzterem ist er aufgrund der 1357 m Höhe Kunkelspas in Verbindung gebracht.

Erdkunde

Die Calanda-Bergkette verläuft von Südwesten nach Nordosten und hat eine Reihe von Gipfeln. Im äußersten Südwesten befindet sich die Taminser Calanda (2390 Meter), dann kommt die Felsberger Calanda (2697 Meter), die Haldensteiner Calanda (mit 2806 Metern der höchste der Gruppe) und letzte im Nordosten der Berger Calanda (2270 Meter). Der Grat setzt sich nach Norden fort, kommt aber nur in Form des Zweienkopf und der Chimmispitz in Höhen von über 1800 Metern.

Der Mittelgrat bildet die Kantonsgrenze.

An der Seite Tamina-Tal, im Westen hat der Calanda einen steilen Hang mit markanten Felswänden. Diese bestimmen unter anderem das Gesicht des Dorfes Vattis, die am Fuße des Haldensteiner Calanda liegt. Zum Rheintal hin, im Osten, ist der Hang zumindest in höheren Lagen weniger steil. Es gibt auch viele ausgedehnte Almen mit den Namen der Gemeinden, zu denen sie gehören (Taminser Äpli, Felsberger Älpli, Haldensteiner Alp, Vazer Alp).

Auf 2073 Metern, hoch über Chur, liegt der Calandahütte des SAC (Schweizer Alpen-Club).

Geologisch gehört die Calanda zu den Helvetic decke (Deckblatt, Schicht), die in diesem Teil hauptsächlich aus mesozoischen Sedimenten besteht, nämlich aus Malmö- und Kreide existiert. Am Südhang des Felsberger Calanda wurde im 19. Jahrhundert in geringen Mengen Gold abgebaut.

Ursprung des Namens

Der Name Calanda kommt vom lateinischen/italienischen "calare" und bedeutet so viel wie "der Abnehmende", was auf die vielen Lawinen hindeutet, die von Calanda ausgegangen (und gefunden) wurden. Schuttfelder und Felslawinen finden sich bis in die Talsohle des Rheintals. 1843 wurde das Dorf Felsberg von einer Steinlawine bedroht, so entstand Neudorf, das weiter vom Hang entfernt liegt. Die letzten größeren Gesteinsvorkommen fanden 2001 und 2002 statt.

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